Freitag, 6. Mai 2016

Balkon - Baustelle...


Fotografiert (und mir für diesen Post überlassen) vom Liebsten in Leibzig 

"Rosa, die unter der Rose wohnt," schrieb mir kürzlich die Freundin, "hat ein Ei im Nest. Eben durfte ich einen Meter von ihr entfernt sitzen. Nach ca. 15 Min. war mir allerdings so kalt, dass ich sie wieder allein gelassen habe." so die Freundin weiter...
S. hatte auf ihrem Balkon ein Amselnest. Oooooooh.
Und ehrlich, ich war ganz schrecklich doll ein wenig neidisch.

Inzwischen weiß ich leider, dass sich Rosa "als nicht WG- tauglich erwiesen hat."
Die Amsel hatte 4 Eier in das Nest auf dem Balkon der Freundin gelegt und war dann nicht wiedergekommen. (Liebe S., ich hoffe, ich durfte dich hier zitieren?!)

Da Amseln Kulturfolger sind und eher als keck und unerschrocken gelten, befürchte ich leider, es sind nicht Probleme mit der Nachbarschaft, die Rosa davon abhalten, zu ihrem Gelege zurückzukehren :-(


Licht und Schatten

Wer hier beim Alltagsbunt schon länger liest, der weiß, dass das Glück eines Amselnestes auf dem Balkon meiner Familie und mir 2013 + 2014 beschert war.
(Damals wohnte Familie Amsel rechts oben auf dem Balkon - hinter der Birke. ) Dann starb leider die Amselmama und im Sommer 2015 blieb unser Balkon verwaist.

Bis - ja... bis vorgestern - während ich draußen noch mit einem Glas Weinschorle die schöne Abendsonne genoss - plötzlich ein Amselmädchen hier auftauchte und ausgiebig die Örtlichkeiten inspizierte. (Das Amselmädchen interessierte sich diesmal für die linke Ecke - hinter der Weide ;o)
Und dann... kam sie gestern Morgen wieder:


Probesitzen... und? Passt! 

Wer will fleißige Handwerker sehen?

Ein Rosinchengeschenk zur Stärkung zwischendurch wird gern angenommen ;o)

Unermütlich trägt Frau Amsel Material herbei und baut - hurra - ein Nest!

Ach, hoffentlich geht alles gut. Ich freue mich so!   ;o)))


Fortsetzung? Folgt...


Dienstag, 3. Mai 2016

Glücksblick:


Kleine Freude im Alltag ...


Fund: in der Mittagspause - trotz Regens ;o)



Samstag, 30. April 2016

April - adieu





Dreißig Tage:


  • ... und gleich vorab (kein Scherz) - bitte bloß keinen Tag mehr. Es reicht!
  • eine Kerze angezündet
  • immer volles Programm
  • eingeatmet... ausgeatmet 
  • viele Köche verderben den Brei
  • sauer macht lustig
  • kein Platz für Tauben
  • hey, Pippi Langstrumpf!
  • es wird nie besser, immer nur anders
  • Masche um Masche, um Masche, um ...
  • immer wieder das kleine Glück genossen
  • in neuen Schuhen
  • ein Unglück kommt selten allein
  • gefallen. Der Stein vom Herzen
  • plötzlich wieder Winter. Der April macht was er will
  • gutes Zeichen? Schlechtes Zeichen? Egal: endlich mal still gesessen
  • ab mit den alten Zöpfen!
  • ... und hoffentlich alles neu dann ab morgen...

So war er, der April!






Montag, 25. April 2016

Unser Wochenende





Nachdem die vergangene Woche für meine Familie wirklich alles andere als entspannt war, stand das Wochenende hier in Hannover überall unter dem Schatten des Staatsbesuchs des amerikanischen Präsidenten. Der Stadtpark war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, Gullideckel waren seit Tagen versiegelt, diverse Straßen gesperrt, Anwohner durften nicht aus den Fenstern ihrer Wohnung schauen... Einschränkungen überall:




Wir mieden die Innenstadt, erledigten am Samstag den Wochenendeinkauf, das Auto bekam Sommerschuhe an - und ich holte die Wintersachen wieder hervor, denn der April machte seinem Namen alle Ehre. Graupelschauer, Schneegestöber, böiger Wind und strahlend blauer Himmel - wechselten in rascher Folge.
Für die Freundin buk machte ich zum Geburtstag wunschgemäß einen "Kalten Hund".




Plötzlich war schon wieder Sonntag und ich fühlte mich noch überhaupt nicht erholt.
Der Liebste, der heute das Mittagessen für uns gezaubert hatte, machte anschließend das Schläfchen nach dem Schläfchen vor dem Schläfchen.
Ein Blick zu Himmel: alles blau! Könnte ich es wagen?
Schnell die Kamera geschnappt und nichts wie raus in den Sonnenschein.




Veilchen wollte ich gern pflücken. Sie stehen nun hier in der Vase. Wozu sie gewollt waren, zeige ich demnächst.
Während meines Spaziergangs entspannte ich mich Schritt für Schritt. Immer wieder tut es einfach so gut, die Welt durch die Kamera zu betrachten und dabei ganz im Hier und Jetzt zu sein.




So versunken war ich, dass ich versehentlich fast auf dieses kleine Kerlchen getreten wäre. Das Rotkehlchen saß nur einen knappen Meter von mir entfernt, mitten auf dem Weg. Das kleine Ding machte keinerlei Anstalten, zu verschwinden. Und ich freute mich sehr über die gute Gelegenheit es auf' s Bild zu bannen. Schließlich...




... kam auch noch die Mama dazu. Mächtig groß wirkt der Jungvogel gegen sie, doch der Schnabel wird aufgesperrt und das mit Erfolg.
Einfach schön anzuschauen!




Schnee und Hagel hatten Spuren zurückgelassen...




.... Zurücklassen musste nun auch ich, was mir unterwegs begegnet war.
Vorerst warteten nämlich der Sohn und der Liebste mit dem Kaffee auf mich .
Etwas längerfristig wartet auf uns alle nun schon wieder die neue Woche!
Herzlicher
Claudiagruß

P. S.: Fordern ist fördern, heißt es. Also mir persönlich wäre es auch recht, alles etwas langsamer angehen zu lassen...





Freitag, 22. April 2016

Erleichterung und Dankbarkeit...





... dass dieser Tag, der so angstvoll begann, unter seinem guten Licht endet!