Sonntag, 4. September 2016
...
... und dann sieht plötzlich im Großen alles so verfahren aus, dass das Kleine egal wird und keinen Glücksblick mehr darzustellen vermag...
Aber: alles nur subjektiv.
Mittwoch, 31. August 2016
August - adieu
31 Tage:
- am Anfang erstmal zu Ende
- und täglich noch Geschenke
- endlich wieder einatmen & ausatmen
- traditionell ★ vorgefreut
- entschleunigt
- mit dem linken Bein :-(
- der Nächste bitte :-((
- warum?
- brombeerpflückend, kleine Schnecke vermissend ;o)
- aber mit Gemeiner Eichenschrecke ;o))
- es herbstelt
- mit Nashorn in der Küche
- kein Mondgruß, aber mit ♡
- mit Kürbis
- gefeiert und gespielt. Alles ist gut!
- den Sommer genossen
- auf neuem Terrain unterwegs
- kein Tretboot in Seenot
- krank
- und letztlich doch vorüber...
So war er, der August...
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| Das Sechsfleck- Widderchen bsssssst... und weg ;o) |
Dienstag, 30. August 2016
Sommerzeit auf Langeoog
Viel zu lange schon wieder vorüber ist er, unser Sommerurlaub inmitten der Nordsee: auf Langeoog!
Bevor nun übermorgen - zumindest metereologisch - bereits der Herbst beginnt, kommen hier meine Impressionen...
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| Wahrzeichen Langeoogs: der Wasserturm |
So sonnig, wie oben auf dem Foto zu sehen, empfing uns die Insel leider keineswegs. Im Gegenteil begann es bei unserer Überfahrt mit der Fähre sogar zu regnen...
Zum Glück hielt der Regen nicht lange an. Schon gleich nachdem wir unsere schöne Ferienwohnung bezogen hatten, war das Wetter zwar noch grau, aber immerhin trocken!
Der erste Weg führte mich zum Strand...
Spannend! Mein Spaziergang am Wassersaum entlang endete unvermutet rasch, weil ganz plötzlich Seenebel aufzog. Das hatte ich noch bei keinem meiner vorherigen Aufenthalte am Meer je irgendwo erlebt und war fasziniert.
Innerhalb kürzester Zeit konnte man die Hand vor Augen nicht mehr sehen. "Nahe an den Dünen bleiben", lautete also die Devise für den sicheren Weg zurück ins "Dörp".
Ach ja, das Dörp... wir hatten - naja, etwas Pech. Ausgerechnet in unsere kurze Urlaubszeit fiel das 3- tägige "Dörpfest".
Bereits vormittags feierte der Ein- oder Andere feuchtfröhlich... Die Fußgängerzone war zeitweise völlig überlaufen.
Wir wichen aus, schnappen unsere Räder und fuhren z. B. auf dem Deich entlang in Richtung Hafen...
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| Seltener Anblick, festgehalten vom Liebsten: Frau Alltagsbunt auf dem Stahlross |
... oder ans Ostende der Insel zur Meierei.
Auf dem Hinweg kamen wir an urigen Rindviechern vorbei.
Direkt auf Kopfhöhe im Hauseingang der Meierei zogen die Schwalben ihre Brut auf und ließen sich auch vom regen Durchgangsverkehr nicht stören.
Für mich gab es köstliche, hausgemachte Dickmilch mit Sanddornsaft. Einfach, aber wirklich gut.
Auf dem Rückweg spürten wir sofort, dass das Wetter sich veränderte. Nun strampelten wir auf unseren Rädern gegen den Wind.
Es bewölkte sich zusehens und schließlich begann es zu schütten. Aber sowas von... Der Regen wurde vom Wind gepeitscht und wir waren im Nu
Aber wie das oft so ist: kaum zurück in der Ferienwohnung, verzogen sich die Wolken. Nachdem wir heiß geduscht hatten, schien wieder die Sonne ;o)
| Meereszauberfunkeln bei Ebbe |
Bereits hier (klick) war sie im Wochenrückblick zu sehen: meine Urlaubslektüre.
"Die Wassergärtnerin" von Tania Krätschmar (Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!)spielt teils auf Langeoog und auch in Berlin. Es war zwar als Taschenbuch schwer aufzutreiben, mir jedoch (nachdem ich es schließlich erfolgreich in Händen hielt) eine angenehme, leichte Unterhaltung.
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| Lesepause mit Milchkaffee im Strandkorb an der Inselbäckerei |
Auch, wenn ich es in diesem Urlaub nicht tat, das Wetter war fast ausschließlich so, dass man gut im Meer hätte baden können.
Unser Urlaubsglück war ein wenig davon getrübt, dass auf Langeoog - verglichen z. B. mit Wangerooge oder Borkum, Ortschaft und Strand durch einen breiteren Dünengürtel voneinander getrennt sind.
Es gibt nirgendwo eine Promenade, die unmittelbar an den Strandbereich grenzt.
Der Liebste vermisste es besonders, nicht direkt bei einem Getränk den Blick auf das Meer zu haben. Ich fand schade, nicht früh morgens oder am Abend noch bei Einbruch der Dunkelheit, allein unmittelbar an den Strand springen zu können.
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| Strandgut & sooo schöne, bunte Strandkörbe |
Gleich zum Urlaubsbeginn wurde der arme Liebste auf der Aussichtsdüne zu allem Überfluss auch noch von einer fiesen Möwe angegriffen und seines Eises beraubt. Er scheint seither von diesem Vorfall ein wenig traumatisiert zu sein, hihi.
(Ich hatte ja vorgeschlagen, am folgenden Tag gleich nochmal ein Eis zu kaufen, um die Möwen zu ködern und dieses Mal den Überfall zu filmen, aber nee, er wollte nicht ;o)
Und a pro pros Eis... ich bin da ja Fan von "bunten Streuseln".
Dieses Eis auf dem 2. Foto hier (klick) war (m)ein Traum im Sommerurlaub 2015.
Auf meine höfliche Frage nach bunten Streuseln, entgegnete uns der Langeooger Eisverkäufer zu meiner Verblüffung, dass man "für so' nen Scheiß" hier keine Zeit habe???
Äh. Wie? Nicht?
Ich war - was nicht häufig passiert - echt ein wenig sprachlos.
So SCHADE! - Weniger die Tatsache an sich, als der Mangel an Freundlichkeit und Respekt.
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| Wasserturm & Jachthafen |
Seht ihr, wie schwarz der Himmel auf dem folgenden Foto war und auch die dicken Regentropfen am seichten Priel, obwohl gleichzeitig die Mittagssonne schien?! Zwar bin ich ziemlich nass gewesen, nachdem der kurze Schauer vorüber war, aber es war ja warm und die Atmosphäre am Strand war das wert. Einfach magisch!
Von der, bereits genannten Aussichtsdüne aus, genossen wir eines Abends den wunderbaren Sonnenuntergang und schlossen dabei Freundschaft mit der sehr kontaktfreudigen, 5- jährigen Luisa, die sich zu uns auf die Bank setzte und munter drauflos plauderte.
Nach kurzer Zeit kam die Mutter, stellte den Buggy mit Luisas kleinem Bruder dazu und meinte grinsend, sie hätten da übrigens noch ein Kind... ;o) Einfach Zucker, diese Kleine ♥
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| Kerzen in der katholischen Kirche St. Nikolaus und "Inselskyline" |
| Hier läßt es sich aushalten! |
Nach einer Woche hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Wir hatten eine Buchungslücke für die Ferienwohnung genutzt und mußten feststellen, nur 6 Nächte sind für DEN Jahresurlaub wirklich zu kurz um "richtig anzukommen", sich einlassen und erholen zu können. Nächstes Jahr planen wir das besser. Schön war es natürlich trotzdem!
Tschüss Langeoog!
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Sommer,
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Montag, 29. August 2016
7 Tage - 7 Bilder. Ein Wochenrückblick...
Ach, ihr Lieben... ich bin etwas spät, mit dem Rückblick auf die vergangene Woche.
Leider ging es mir die letzten Tage nicht so toll. Schwindel, Übelkeit, zu niedriger Blutdruck - sind eine Entschuldigung, die könnte man gelten lassen, oder?
Da die vergangene Woche am Sonntag mit unserem Pfarrfest und einer Theateraufführung jedoch ganz wunderbar begann (ja, ja, Frau Alltagsbunt stieg doch tatsächlich in den geliehenen Anzug ihres Vaters und avancierte zu Herrn Alltagsbunt, dem Manager des "Starken Adolf" aus Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf" ;o) und überhaupt DIE! Sommerwoche im August 2016 war, möchte ich den Wochenrückblick nicht unter den Teppich kehren, sondern hier unbedingt als Erinnerung bewahren.
Trotz Arbeit habe ich versucht, jeden Tag ein Stück vom Sommerglück zu erhaschen. Zumindest die ersten Tage gelang das ganz gut...
| Sonntag: "Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen den stärksten Mann der Welt" |
| Montag: Mittagspause im Stadtpark. Libellenzeit am Teich |
| Dienstag: Empfehlenswert - "Birnenkuchen mit Lavendel" (Keine bezahlte Werbung! Selbst bezahlt!!) |
| Mittwoch: Upps, 30° C, Sandalen und August aber schon SO viel Laub unter den Linden? |
| Donnerstag: Nochmal Füße ;o) Im Tretboot mit der Freundin auf dem Maschsee |
| Freitag: Knocked out! :-( |
| Samstag: Kurzes Gastspiel beim Hoffest von Dornröschen- Wolle (Keine bezahlte Werbung!) |
... und nun hat die neue Woche bereits begonnen.
Die ganz große Hitze scheint vorüber zu sein,
mir ist noch immer etwas flau, aber das wird hoffentlich.
Bis bald, herzlicher
Claudiagruß
Freitag, 26. August 2016
Schnelle Zwetschgentarte - oder ein Statement für die Selbstbeherrschung!
Weihnachten Erdbeeren und Spargel, Ostern Weintrauben und Melone.
Lebkuchen im August...
In unserer heutigen Zeit ist alles möglich und niemand braucht mehr auf irgendetwas zu verzichten.
Ist es aber tatsächlich ein Verzicht, sich von dem zu ernähren, was zur jeweiligen Jahreszeit gehört und möglichst regional und somit auch saisonal einzukaufen?
So weit deine Selbstbeherrschung geht,
so weit geht deine Freiheit.
(Marie von Ebner- Eschenbach 1830 - 1916)
Diesen Satz, den ich damals noch gar nicht verstand, schrieb mir meine Omi einst ins Poesiealbum:
Ich denke, er lässt sich - in vielerlei Hinsicht übrigens - auch auf unsere Ernährung übertragen...
Für mich gehören zu jeder Jahreszeit bestimmte Lebensmittel, die ich dann von Herzen genieße, wenn ihre Zeit ist.
Lebkuchen? Es ist ein Ritual geworden, dass es die hier bei mir niemals - nie - nicht vor dem letzten Freitag vorm 1. Advent gibt!
Wetten rankten sich schon darum, weil mancher glaubte, er könnte mich weichkochen. Man kaufte diverse Packungen und hielt mir täglich meine allerliebste Sorte (diese, mit Aprikosenfüllung und Vollmilchschoki überzogenen ... sabber!... Lebkuchenherzen - ihr wisst, welche ich meine?) vor die Nase und verspeiste Herz für Herz vor meinen Augen...
Nee, nee, das war völlig aussichtslos. Die Wette war verloren! Warum sollte ich mir das selbst antun, mich um die (Vor-) Freude bringen, um den Genuss des ersten Bissens, wenn die Zeit dafür da ist?
(Welche Gedanken Frau von Ebner- Eschenbach damals wohl zu dem bekannten Zitat bewegt haben mögen? Weiß es zufällig jemand? Ich habe leider nichts über die Zusammenhänge dazu gefunden.)
Zum Spätsommer gehören jedenfalls noch keine Lebkuchen, dafür die Zwetschgen!
Aufwändige Rezepte schaffen es nur selten in mein Repertoire für den Alltag. Und manchmal finden auch Fertigprodukte hier Verwendung. Blätterteig aus dem Kühlregal zum Beispiel.
Schnell gemacht
Zwetschgentarte
Zutaten:
- 1 Rolle frischen Blätterteig (ich hatte die "leichte" Variante gewählt) aus dem Kühlregal
- gemahlene Haselnüsse
- 700 g Zwetschgen (mit Kernen gewogen)
- nach Wunsch Vanillezucker zum Bestreuen
und für den Guss...
- 1 großes oder 2 kleine Eier
- 150 ml Schlagsahne
- 2 -3 El Vanillezucker
So wird' s gemacht:
- Blätterteig auspacken und mit dem Papier auf eine runde Tarteform geben. Überstehenden Rand zurechtschneiden.
- Mit einer Gabel den Boden einstechen, damit beim Backen Luft entweichen kann.
- Mit gemahlenen Haselnüssen bestreuen.
- Den Ofen auf 200° C vorheizen.
- Die Zwetschgen waschen, entkernen, vierteln und die Viertel (mit der Haut nach unten, sonst "suppt" es zu sehr) auf dem Boden verteilen.
- Dabei ein Stück probieren: sind sie süß genug? Ja? Prima! Nein? Dann die Früchte noch mit etwas Vanillezucker bestreuen.(Ich habe für dieses Rezept die Reste meines selbstgemachten Vanillezuckers (klick) vom Vorjahr verwendet und auch gleich neuen angesetzt, damit er in Ruhe durchziehen kann.)
Schon geht es mit der Tarte für 15 Minuten ab in den Ofen.
| Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!! |
Während der Zwischenzeit den Guss anrühren. Dazu einfach alle Zutaten miteinander verquirrlen:
Nach der Viertelstunde Backzeit den Guss auf die Zwetschgen gießen.
Nun nochmal 20 Minuten backen und dann:
G. E. N. I. E. S. S. E. N. !!!
| Schön, dass du da bist! |
P. S.: Und wenn die Zwetschgenzeit vorüber ist?
Dann kommen die nächsten Leckereien frisch von Baum, Strauch oder Feld.
P. P. S.: Wisst ihr eigentlich auch schon,
was es bei euch am 25. November zum Kaffee gibt? <;o)))
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