Donnerstag, 7. September 2017

Auf Augenhöhe


Kürzlich besuchten der Liebste, seine Ma und ich Verwandte der Beiden in der Ferne. Wir genossen die Gastfreundschaft dort und verbrachten viel Zeit in dem wunderschönen Garten.
Insbesondere den Gartenteich möchte ich euch nicht vorenthalten...




Der Teich ist zwar nicht auffällig groß und trotzdem doch ein echter Hingucker. Es ragt eine Plexiglassäule ca. 1m hoch über dem Wasserspiegel heraus, die von unten offen ist. Durch Unterdruck füllt sich die Säule mit Wasser  so dass die Goldfische hinein schwimmen können und dann dem Betrachter wahrlich auf Augenhöhe begegnen ;o)


Herrlich - dieser Straßenname


Natürlich beobachteten wir nicht den ganzen Tag ausschließlich die Fische. Es gab ein äußerst köstliches Mittagessen und wir spazierten ausgiebig durch das hübsche Städtchen, das ich zuvor noch nicht kannte und mit dem den Liebsten viele Erinnerungen aus seiner Kindheit verbinden...




Hoffentlich hatten auch die Goldfische einen schönen Tag.
Ob sie wohl wissen, wie privilegiert sie sind, am Leben über dem Wasserspiegel teilhaben zu können ;o)


Montag, 4. September 2017

Glücksblick



Hufeisen- Azurjungfern paarweise

Sechs - auf einen Streich ;o)


Freitag, 1. September 2017

Willkommen im September!



Ich liebe das Septembergelb
Ich liebe das Septembergelb,
den Morgentau auf Spinnenfäden,
das Blatt, das nichts am Baum mehr hält,
der kurze Tage stummes Reden.
Der Krähe Ruf, das Stoppelfeld –
mehr, als des Frühlings Drang und Hast,
ist es der Herbst, der zu mir passt.
(Alexander Smith 1830 - 1867)

Dieses wunderbare Gedicht entdeckte ich bereits vor einem Jahr in den Weiten des Internets und hier (klick) hatte ich es auch schon geteilt.
Weil es mir gar so gut gefällt, darf es in diesem Jahr noch einmal im Blog auftauchen und sie eröffnen: meine liebste Jahreszeit!

Der September bringt neue Düfte, Farben, verändert mein Lebensgefühl, auch wenn ich etwas traurig bin, dass sich in diesem Jahr bei uns in Niedersachsen der Sommer so rargemacht hatte. Das eigentlich Reizvolle ist doch der Wechsel im Jahreslauf, die Vorfreude auf und Freude über etwas Neues ...





Im September werde ich...

  • die vorerst letzte Monatsvorschau hier beim Alltagsbunt veröffentlichen - erleichtert seuftz! - Das Jahr ist voll, ab Oktober gibt es endlich wieder Rückblicke ;o)
  • auf noch ein paar sommerliche Tage hoffen
  • zum Stoffmarkt gehen
  • den Zwerglein (klick) wieder beim tanzen zuschauen
  • einige Tage Urlaub haben
  • meine Seele am Meer lüften
  • die Mission "finde eine Wellhornschnecke" in Angriff nehmen ;o)
  • wählen!!!
  • den Studiumsabschluß des jüngeren der beiden Lieblingssöhne feiern
  • die erste Kürbissuppe (klick) des Jahres genießen
  • mich am Glanz der Kastanien freuen
  • zum ersten Mal eine Mammographie machen lassen
  • endlich die Armstulpen vom letzten Herbst fertig stricken
  • den Balkon einherbsten

September - ich freue mich auf dich!







Sonntag, 20. August 2017

Hmmmm, heute gibt es Schmorgurken... Rezept für Schmorgurken- Mettpfanne mit Salzkartoffeln


Hallo, ihr Lieben!
Nun ist mein letztes Posting tatsächlich schon mehr als 2 Wochen her und es gab bereits Anfragen, ob alles in Ordnung wäre oder ich vielleicht verreist sei.
Danke allen, die sich gesorgt haben!
Es geht uns gut - und zwar obwohl wir leider noch keinen Urlaub hatten ;o)
Um ehrlich zu sein, war mir gar nicht bewusst, wie viel Zeit verstrichen ist...
Die Erklärung für die Funkstille hier beim Alltagsbunt ist einfach: ich bin gerade etwas faul...

Heute waren meine Söhne hier.
Wir haben erst zusammen zu Mittag gegessen - es gab Schmorgurken - und dann endlich die letzten Reliquien aus dem Keller geräumt. Morgen früh kommt der Sperrmüll. So gut und leicht fühlt es sich an, den Ballast endlich los zu sein.

Aber nun mal etwas Anderes, wie ist das denn so bei euch? Kocht ihr heute noch so ähnlich, wie das früher zuhause bei euren Eltern üblich war?
Also in meiner Familie, die ja aus Berlin stammt, gab es z. B. niemals Grünkohl. Den kannten wir einfach nicht - bis zu unserem Umzug nach Niedersachsen. Auch danach. Klar, gab es irgendwo ein Grünkohlessen, schlossen wir uns nicht aus, aber zuhause selber kochen? Nee!
Überhaupt dauerte es einige Jahre, bis ich entdeckte, dass es durchaus annehmbare Speisen gibt, die in meiner Kindheit bei uns nicht auf dem Tisch waren. Schmorgurken zum Beispiel.

Vor vielen Jahren hatte ich eine Freundin, deren Lieblingsessen die Schmorgurken waren. Der Kontakt zu der Freundin ist schon lange eingeschlafen, der Zettel mit ihrem Rezept lag noch ewig danach in meinem Kochbuch... ungenutzt.
Irgendwann stand ich unschlüssig im Supermarkt und wusste nicht, was ich für das Mittagessen einkaufen sollte.
Unser nahe gelegener Supermarkt führt erfreulicher Weise saisonale und regionale Lebensmittel im Sortiment. An diesem Tag fiel mein Blick auf die gerade frisch angelieferten Schmorgurken.
Kurzentschlossen kaufte ich davon - und auch Mett dazu, kochte die Schmorgurkenpfanne mit Mett und Salzkartoffeln als Beilage. - Boah, war das lecker!

Vor einiger Zeit erwähnte dann der ältere der beiden Lieblingssöhne, er würde auch gern mal wieder Schmorgurken essen. Die hätte es früher bei seiner (anderen) Oma immer gegeben. Ach guck! Das wusste ich gar nicht...




(Rezept für 4 Personen)
Zutaten:

  • 1 kg Schmorgurken
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 kleine Zwiebel
  • Öl zum anbraten
  • 1/2 Bund Dill
  • Instant- Gemüsebrühe
  • 250 g Schmand
  • 2 Esslöffel mittelscharfen Senf
  • Zitronensaft 
  • Salz, Pfeffer, Rosenpaprika und eine Prise Zucker zum würzen
  • Kartoffeln als Beilage



Und so gehts: 

(Zuerst die Kartoffeln schälen und im Topf bereitstellen.)
Die Schmorgurken schälen, halbieren, mit einem kleinen Löffel die Kerne herauskratzen, die Enden großzügig abschneiden und schließlich vierteln. (Jetzt unbedingt ein kleines Stück von jeder Gurke probieren! Wir hatten einmal eine Gurke dabei, die bitter geschmeckt hat. Das war mega eklig und hat uns das ganze Essen verdorben.)
Die Viertel in ca. 1 - 1,5 cm  breite Stücke schneiden:




In einer großen, beschichteten Pfanne etwas Fett heiß werden lassen und das Mett scharf krümelig anbraten.
Derweil nebenher schon die Zwiebel fein würfeln...




... und nach einiger Zeit die Zwiebelwürfel mitbraten:




Fertig gebratenes Mett aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
(Nun die Salzkartoffeln aufsetzen!)
Im Bratensatz jetzt die Gurkenstücke anbraten (evtl. noch etwas Fett zugeben), bis sie ungefähr SO aussehen:




Das gebratene Mett wieder hinzufügen und 400 ml heißes Wasser (ich koche das Wasser vorher immer im Wasserkocher auf) angießen...




... Instantbrühe einrühren, alles ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Dill in dieser Zeit hacken. (Etwas Dill zum dekorieren übrig lassen.)




Schmand unterrühren, nochmals aufkochen.
Pfanne vom Herd nehmen, Senf, gehackten Dill und eine Prise Zucker unterrühren.
Essen mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika und Zitronensaft abschmecken.
Schmorgurkenpfanne zu den Salzkartoffeln servieren. Fertig, lecker!




GUTEN APPETIT! 




Nachdem sich alle sattgegessen hatten und der Keller leer war, knüpften wir an alte Zeiten an - haaach! - und spielten eine Runde Hexentanz. 
Die Oberhexe Ich hatte viel Spaß dabei, obwohl ich leider verloren habe...


Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!

Vorbei der Sonntag, vorbei das Wochenende.

Euch wünsche ich eine gute neue Woche!



Mittwoch, 2. August 2017

Glücksblick


Gestern während der Mittagspause auf dem Wochenmarkt...



... aber - Anfang August ist noch zu früh - also bin ich standhaft geblieben ;o)

Mit herbstvorfreudigem 
Claudiagruß