... scheinen von Beginn an morgens schon gebraucht...
Nur schwer finde ich beim Weckerklingeln aus dem Schlaf, fühle mich irgendwie benommen.
In der Küche schalte ich die Kaffeepadmaschine ein. Die Milch schlickert in der Tasse, war wohl nicht mehr gut. Mein Kaffee ist ungenießbar.
Ich steige ins Auto, um ins Büro zu fahren. In der 30- er Zone gerate ich in eine Radarkontrolle...
Ich bin später dran als sonst und an diesem Tag die Letzte im Team. Es herrscht eine komische Stimmung im Büro. Ich fühle mich unwohl.
Auf meinem Schreibtisch liegt eine Quitte. Eine große Birnenquitte. Ein wahres Prachtexemplar. Ein Kollege hat sie mir aus seinem Garten mitgebracht. Ich möchte Quittenbrot (klick) davon machen. Sie duftet wunderbar. Ich freue mich sehr!
Der Vormittag ist furchtbar. Alles was ich anfasse, ist verkorkst.
EDV- Probleme lassen sich nicht lösen. Nichts bekomme ich vom Tisch. Die Stimmung ist immer noch schlecht. Ich habe ziemlich starke Kopfschmerzen, gerate an meine Grenzen und mache erstmal Mittagspause.
Der Stadtpark (Werbung wegen Ortsnennung) liegt in goldenem Licht.
Am Teich zieht eine schöne rote Libelle meine Aufmerksamkeit auf sich. Sie umkreist mich, fliegt ganz nah an mir vorbei. Als ich stehenbleibe, setzt sie sich neben mir auf die Steine. Sie akzeptiert, dass meine Hand sie fast berührt. Ganz aufmerksam betrachtet sie die Finger, dreht den Kopf hin- und her, ist gar nicht scheu. Ich bin fasziniert, muss aber leider trotzdem zurückgehen.
Weil ich vormittags mit meiner Arbeit so schlecht voran kam, mache ich Überstunden.
Es ist spät, als ich aus dem Büro komme. Im Einkaufzentrum will ich noch Milch besorgen, damit der nächste Tag besser startet... Fast im Vorbeigehen kaufe ich mir eine Bluse. Das ist ungewöhnlich, denn ich trage eigentlich keine Blusen. Sie ist schwarz (was sonst ;o) mit grauen Punkten und gefällt mir total gut. Ein Frustkauf.
Ich habe Hunger, aber keinen Nerv mehr, heute noch etwas zuzubereiten, deshalb nehme ich mir indisches Essen "to go" mit.
Es ist fast dunkel, als ich Zuhause bin. Im Kerzenschein hocke ich mich nur im T- Shirt auf den Balkon und esse. Das Essen schmeckt sehr gut und es ist so schön, im Oktober unverhofft um diese Zeit noch draußen sitzen zu können.
Nach dem Essen gehe ich duschen, telefoniere - schon im Bett liegend - noch kurz mit dem Liebsten, schlafe dann zum Glück ziemlich schnell ein.
Was werde ich, was möchte ich von diesem Tag in Erinnerung behalten?
Bilder sprechen eine eigene Sprache...
Beim Teeadventskalender ist jetzt nur noch 1 Platz frei
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