Zum Beginn des Monats nutzten der Liebste und ich die Brückentage vor dem 3. Oktober für einen Kurzurlaub in Hamburg. Nochmal wieder hierher zu kommen, war schon länger gewünscht.
Wir reisten sonntags bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein dort an. (Und sofort fiel mir auf, was ich auch das letzte Mal -
klick - und -
klick - schon festgestellt hatte: Hamburgs Straßen sind unheimlich schmutzig!) Nachdem wir unser Hotel bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, spazierten an der Alster, tranken draußen unter den Arkaden Kaffee und genossen den Sonnenschein ...
... mit dem es dann allerdings leider schnell vorbei war.
Unser Weg führte uns durch die Hafencity.
Unter den großen Kränen ging es hindurch, den Kaiserkai entlang bis zur Elphi.
Wir hatten unsere Tickets nicht vorbestellt, aber um auf die Besucherplatform zu gelangen, mussten wir trotzdem nur 15 Minuten warten. Das geht doch.
Der Ausblick war schon lohnend. Am allerschönsten fand ich jedoch den Blick zurück, nachdem wir wieder unten waren. Der Himmel spiegelte sich so wunderbar an der Fassade (unteres Bild), dass ich gar nicht genug davon bekam, Fotos zu machen:
Wir fanden ein kleines italienisches Restaurant, aßen dort zu Abend und bummelten im Dämmerlicht noch weiter, bis wir schließlich völlig ko in unsere Betten fielen.
Am nächsten Tag ging es zum Michel!
Wir besichtigten die Kirche, lauschten der Orgel und fuhren mit dem Aufzug hinauf. Nach unten marschierte ich zu Fuß - und der Liebste verpasste den interessanten Abstieg, vorbei an den Glocken und dem Türmerboden...
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| Erzengel Michael von (links) innen und außen (unten rechts) |
Ich stellte fest, dass in Hamburg die bunten Streusel nicht
auf dem Eis, sondern
an der Waffeltüte serviert werden ;o)
Wir schlenderten durch das Karolinenviertel und ließen wir uns später nahe der Sternschanze leckere spanische Tapas schmecken.
An allen Tagen kreuzten wir auf unseren Wegen immer wieder die beeindruckende Speicherstadt mit ihren zahlreichen Fleeten.
Auf einer Wendeltreppe, die komplett über Wasser hing, wurde mir doch ein wenig mulmig. Hätte ich nicht unbedingt für dieses Posting ein Foto haben wollen, wer weiß ob ich mich hinauf gewagt hätte? (Ha, da ist er wieder, mein ganz persönlicher Gewinn, durch das Bloggen!!)
Mit unserer zentral gelegen Unterkunft waren wir sehr zufrieden. Die Lobby unseres Hotels war originell dekoriert und beleuchtet. Sind die kleinen Boote zwischen den Lampen nicht hübsch?
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| Oben links der Seitenaltar in St. Katharinen |
Am 3. und letzten Tag unserer Reise regnete es durchgängig von morgens an.
Nicht schlimm, denn heute kamen wir zum ursprünglichen Grund unserer Reise: der Liebste hatte vom jüngeren meiner beiden Lieblingssöhne bereits letztes Jahr
hüstel zu Weihnachten einen Gutschein für das Miniaturwunderland geschenkt bekommen und sich doll auf diesen Teil der Reise gefreut.
Selbst war ich bei der Vorstellung, den halben Tag zwischen Modelleisenbahnen zu verbringen, nur so semibegeister. Tatsächlich änderte sich daran auch nichts, nachdem wir wirklich dort vor Ort waren... (Wahrscheinlich ziehe ich jede Menge Hass auf mich, schreibe es aber trotzdem: ja, es ist toll, mit welcher Liebe zum Detail alles gestaltet ist, aber die Luft war schlecht, das Gedränge unangenehm, Sitzplätze für Pausen fehlten in der Ausstellung und insgesamt fand ich es eher laaaangweilig.
Gähn!)
Wir reisten also in ein paar Stunden sozusagen rund um die Welt.
Hatten in Rom eine Audienz beim Papst,
ich frischte die Erinnerungen an meine Reise nach Venedig auf (dachte dabei daran, dass Hamburg bekanntlich mehr Brücken, als Venedig hat.) ...
... und dann landeten wir zum Schluss sogar auf dem Mond! (Wo ich ganz besonders an Jani -
klick - und Karen -
klick - dachte ;o)
Schließlich kamen wir auf dem Rundgang an, von wo wir auch gestartet waren: in Hamburg!
Wir sagten TSCHÜSS du schöne Stadt...
und stiegen in unseren Zug nach Hause ♥
(Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung ohne kommerziellen Nutzen wegen
Orts-, Markennennungen und wegen Verlinkungen.)