Montag, 19. November 2018

Martinsmarkt - Unser Wochenende ...


... begann für mich schon am Donnerstag nach Feierabend wo meine Ma und ich einen wichtigen Termin miteinander hatten.
Und wie gut, dass nur der aufgehende Mond sah, was wir taten. Kurz bevor es richtig dunkel war, wurden wir fertig und wieder einmal mehr fühlte ich mich sehr verbunden mit dem Kreislauf der Natur.




Am FREItag hatte ich Urlaub - und damit Gelegenheit, ausgiebig das übermütige Spiel der süßen Whiskykatze zu beobachten. Sie hatte sehr viel Freude an einem alten Karton und tobte so flink herum, dass die Fotos leider alle verwackelt sind. So ein verrücktes Huhn 




Um den Mottenmaden den Garaus machen zu können, räumte ich die Küchenschränke aus - und wurde fündig. Die Viecher sind jetzt wo der Pfeffer wächst und ich hoffe, sie hier nicht wieder zu sehen!
Ich bastelte an den Karten für den Teeadventskalender. Dieses Jahr sind sie in hellem, freundlichen Schwarz gehalten ;o)




Samstag Nachmittag stand der Besuch des Martinsmarktes auf dem Plan.
Haaachz, so schön: kurzfristig bekam ich unerwartete, allerliebste Begleitung.
Wir machten Pause mit Kakao und Kuchen, schlenderten über den Markt, kauften ein wenig ein...




... und am Ende trafen wir U., an dem Stand, wo sie Kürbissuppe aß. So ist das fast jedes Jahr. Immer bei der Suppe sitzt sie, als wären wir dort verabredet gewesen.




Aus Gründen nahmen wir letztlich doch nicht am Laternenlauf teil, sondern verließen vorzeitig das Fest und...




... fuhren nach Hause.
Mit Ofenkäse und Salat hatten wir es schön und zum Abschluss gab es sogar noch einen gemütlichen Heimkinoabend.  




Am Sonntag waren wir bei der Geburtstagsfeier des Onkel des Liebsten. Schon morgens um 10 ging das Fest los und wir sind bis zum Nachmittag unterwegs gewesen.

Auf der Heimfahrt stoppten wir am Friedhof, besuchten das Grab meiner Großeltern.
Eisig kalt war es geworden!
Der Brunnen auf dem Friedhof ist von einer Eisschicht bedeckt gewesen,  die bereits so fest und stabil war, dass ich sie herausheben und auf den Rand stellen konnte. Wahnsinn... Die Eisplatte hatte ungefähr einen Durchmesser von 80 cm und eine Dicke von 3 cm. Das Sonnenlicht brach sich im Eis und der Liebste und ich verbrachten eine Weile damit, beeindruckt zu sein ;o) und Fotos zu machen.




Und heute ist das Wochenende längst Vergangenheit.
Nach diesem Arbeitstag seuftz kommt es mir bereits so unglaublich weit weg vor :-(
Aber - Augen zu und durch - das nächste Wochenende ... kommt gewiss!



Dienstag, 13. November 2018

Adventskalender aus Butterbrottüten mit Lyrik




Im vergangenen Winter entdeckte ich das Gedicht "Alles still!" von Theodor Fontane, dessen 1. Strophe mir ganz besonders gut gefiel und schrieb es auf mein Shirt. Upps, das habe ich hier ja noch gar nicht gezeigt, schließlich bin ich ein wenig mondsüchtig ;o)


Alles still!

Alles still... Es tanzt den Reigen 
Mondenstrahl in Wald und Flur,
und darüber thront das Schweigen
und der Winterhimmel nur.

(Theodor Fontane)


Basteln mit Hindernissen 4- beiniger Assistenz ;o)

Für den diesjährigen Adventskalender der Freundin in der Ferne wollte ich das Gedicht gerne nochmals verwenden, schrieb es auf Butterbrottüten.

24 Butterbrottüten nebeneinander sind ziemlich breit... Weil das nicht so wirklich praktisch ist, beschloss ich, nur 12 Tüten zu verwenden und jede Tüte für 2 Tage zu befüllen.
Wenn nur kleine Geschenke wie Teebeutel und Süßigkeiten eingepackt werden, ist das überhaupt kein Problem.
Damit das Gedicht lesbar bleibt, werden die geleeren Tüten schließlich sowieso hängen gelassen.
Übrigens gibt es keine Zahlen auf meinem Kalender. Die Geschenke werden einfach der Reihe nach entnommen. Wenn die letzte Tüte geleert wurde, ist Weihnachten da!




Der Kalender ist schnell gefertigt und kommt ohne viele (teure oder umständlich zu beschaffende) Materialien aus:
Mit einem schwarzen Kalligraphie- Pen schrieb ich zuerst das Gedicht zweizeilig auf die Tüten.
Um ein gleichmäßiges Schriftbild zu erhalten, und damit die Schrift nicht auf die Rückseite durchfärbt, zeichnete ich vorher 2 Hilfslinien auf Schablonen aus Pappe, die minimal kleiner als die Tüten waren und steckte die Pappschablonen hinein.




Nach dem Trocknen der Schrift bemalte ich die Tüten noch zart mit Buntstiften.
Eine Landschaft mit Weg, Bäumen, dem Sternenhimmel und natürlich mit Mond  setzt sich über die einzelnen Tüten fort.
Von der Mitte - also mit dem Weg - beginnend, legte ich immer 3 Tüten nebeneinander, damit ein stimmiges Motiv wachsen konnte. 
Eigentlich entstand dabei eher eine grobe Skizze, als ein richtiges Bild (anklicken vergrößert die Fotos). Die Bemalung stellt ja nur den Hintergrund für die Schrift dar.




Einen Adventskalender aus Butterbrottüten hatte ich übrigens vor 4 Jahren schon mal gebastelt (klick). Damals war das Motiv gegenständlicher ausgefallen.

Als alle Tüten des Kalenders fertig bemalt und befüllt waren, knickte ich das obere Drittel nach hinten und befestigte die Tüten über eine Schur gehängt mit 12 (kleineren) Holzwäscheklammern.

Natürlich lassen sich auch andere Texte verwenden. 
Wer für jeden Tag ein eigenes Geschenk verpacken möchte, kann den Butterbrottütenkalender entweder breiter machen, oder z. B. mit kleinen Päckchen kombinieren. 
So, wie hier der Adventskalender meines Sohnes vom letzten Jahr, könnte das z. B. dann aussehen:



Advent, Advent ein Lichtlein brennt...

Die Post für die Freundin in der Ferne ist inzwischen hoffentlich wohlbehalten angekommen?!
- Ich bin schon ein wenig stolz auf mich, deinen Adventskalender dieses Jahr mal nicht auf den allerletzten Drücker zu verschicken <;o)))






Verlinkt zum Creadienstag (klick)
(klick) Handmade on Thusday 
und den Dienstagsdingen (klick)

- Werbung wegen Verlinkungen -






Meine gebastelten Adventskalenderideen aus den Vorjahren findet ihr hier - klick -



Sonntag, 11. November 2018

Diese Woche...


... hatte es in sich.
Noch nicht so sehr beim Kaffeetrinken mit meiner Ma oder dem Spaziergang in der Mittagspause.




Auch nicht bei köstlichem, hausgemachtem Himbeereis, das ich in einer Bäckerei kaufte, oder dramatischem Wolkenspiel am Himmel vor dem Bürofenster:




Die Kohlmeise, die durch die offene Balkontür flog und schließlich am Rollo in der Küche landete, hatte Glück, kam glimpflich davon. Mit einem Tuch konnte ich sie greifen und heile wieder nach draußen befördern. 

Fieser Krankenhausgeruch hängt noch immer in meiner Nase und auch, wenn es nicht so schlimm zu enden scheint, wie am Beginn befürchtet, sitzt uns der Schreck noch gehörig in den Gliedern.
Weiter gute Besserung, mein Lieber!




Kaffee, diesmal am neuen Couchtisch in der Wohnung des Sohnes (oben links).

Unten ein Foto der Tierchen (vermutlich sind es Mottenmaden?!), die sich vereinzelt aber regelmäßig an der Zimmerdecke finden. Die Wildvögel freuen sich über die Proteine zwischen den Körnern in der Futterschale auf dem Balkon, aber ich würde doch gern wissen, woher die kommen, um dem Spuk ein Ende setzen zu können...




Und - ach, schnieeef - Laternenumzug vor meinem Balkon... Jedes Jahr wieder stehe ich heimlich dort im Dunkeln, schaue hinunter auf die Kinder  und verdrücke ganz sentimental ein kleines Tränchen, weil niemand mehr mit mir Laterne geht...




Es läuft, mit den Vorbereitungen für meinen Beitrag zum Teezember (klick). Karten wollen gebastelt werden und die Entscheidung ist endlich gefallen: der Tee oben in der linken Tasse, der wirds!

Grund zur Freude ist der Besuch der süßen Whiskykatze.
Der kleine Wirbelwind ist überall, wo wir auch sind. Sie schlägt elegant die Pfötchen übereinander, springt herum, wie vom wilden Watz gebissen, fängt ihr eigenes Schwänzchen und manchmal meine Finger - autsch!




Tannenzapfen konnte ich ergattern  und damit hat sich die Chance, dass es mit dem Kranz klappt, den ich gern basteln möchte (klick) entscheidend erhöht.

Tanja (klick - Werbung wegen Verlinkung) bastelte meinen Sternenkranz (klick) nach und zeigte ihn in ihrem Posting.
Der Kranz scheint gerade sehr gefragt zu sein, bekommt viele Klicks und per Mail kam sogar eine Anfrage, weil jemand, der einen Flyer für einen Sternenbasteltag erstellt, darum bittet, mein Foto verwenden zu dürfen.

Sorgen, Kummer, Trauer, Kopfschmerzen und wenig Schlaf. Kleine Lichtblicke konnten nicht darüber hinwegtäuschen: diese Woche war ein ziemlicher Einschnitt und Kraftakt. 
Bitte passt alle gut auf euch und auf eure Lieben auf...


Donnerstag, 8. November 2018

Timmy





Noch gar nicht so lange ist es her, dass du dich im Januar 2014 auf Samtpfötchen in unsere Herzen geschlichen hattest. 
Bei meiner Ma fandest du ein liebevolles Zuhause, in dem du dich schnell wohl fühltest. 

Du warst nicht mehr jung und leider auch bereits krank - aber davon wussten wir damals nichts.
Genau wie von der Schrotkugel in deiner Brust, von der wir erst vorhin erfuhren.
Heute mussten wir dich wieder ziehen lassen...

Adé kleiner Schatz ♥ Es ist gut zu wissen, dass du nun nicht mehr leidest!


Donnerstag, 1. November 2018

Willkommen im November


Im...


... werde/ möchte ich... 

  • notfalls auch im Mantel den Morgenkaffee noch auf dem Balkon trinken
  • mit meiner Ma einen Stadtbummel machen
  • Kürbisrisotto kochen
  • Freunde zum Essengehen treffen
  • ein Weihnachtsgeschenk fertigstellen
  • die süße Whiskykatze wieder bei mir haben
  • einen Martinsmarkt besuchen
  • den ein- oder anderen Adventskalender bestücken und verschenken
  • wieder zum Zahnarzt müssen :-(
  • das traditionelle Racletteessen- Weihnachtsbasteln ausrichten
  • einen Kranz aus Tannenzapfen fertigen (hoffentlich!)
  • mit der Freundin ins Kino gehen
  • eine Adventskalenderidee posten
  • dem Sohn unglaublich fest die Daumen halten!!!
  • ein neues und ungewöhnliches Marmeladenrezept ausprobieren
  • 24 Karten für den Teeadventskalender (klick) basteln und verschicken

NOVEMBER - ich freue mich auf dich!


(1000 Dank dem älteren meiner beiden Lieblingssöhne 
für die Unterstützung bei der Gestaltung der Grafik :-*)