Dienstag, 8. Oktober 2019

Kleiner Fuchs - gefaltet zum Herbstgeburtstag (Anleitung)




Heute ist ein besonderer Tag für dich - und für mich...
Heute ist dein Geburtstag mein lieber älterer der beiden Lieblingssöhne!




Weil sowohl du, als auch ich berufliche Verpflichtungen hatten, konnten wir uns leider nur in der Mittagspause auf einen schnellen Imbiss (und einmal kurz drücken - das musste sein ;o) treffen.

Dein eigentliches Geschenk hattest du vorher schon erhalten.
Ganz ohne ein bisschen Schnickschnack ging es aber dann doch nicht.
Mit dem KerzenPen schrieb ich die Buchstaben deines Namens auf Teelichte und dekorierte herbstlich drum herum. Statt eines Blumenstraußes gab es eine Topfpflanze und ich bastelte einen kleinen Fuchs als Sticker dazu. (Das ging schnell und war gar nicht schwer.)

Material:

  • (1) weißes und braunes Papier (meines war jeweils 10 x 10 cm groß)
  • ein Klebestift
  • 3 schwarze Klebepunkte
  • ein weißer Lackstift
So gehts:

(2) Das eine Papier mit dem Klebestift großflächig dünn einstreichen und beide Papiere zusammenkleben.
(3) Das nun 2- farbige Papier von Ecke zu Ecke zum Dreieck falten.
(4) An der langen Seite die Mitte markieren.




(5) + (6) Beide Seiten zur Drachenform in die Mitte falten, wie auf den Fotos zu sehen.
(7) + (8) Die "Ohren" aufklappen.




  (9) Die Klebepunkte als Augen und Nasenspitze aufkleben und
(10) mit dem Lackstift "Leuchtpunkte" aufmalen.

Schon fertig!




Mein Lieber,
von ganzem Herzen gratuliere ich dir auch hier nochmal zu deinem Geburtstag,
wünsche ich dir nur das Allerbeste 
und für jeden Tag im neuen Lebensjahr ein kleines Stück vom Glück!

Deine Mama



(Werbung ohne Auftrag und kommerziellen Nutzen, weil Marke erkennbar)


Verlinkt zum Creadienstag - klick - (Werbung wegen Verlinkung)


Montag, 7. Oktober 2019

In der Drachenschlucht


Im September urlaubten der Liebste und ich im schönen Thüringen. (Dieses Posting enthält mehrfach Werbung wegen Ortsnennungen.) Drei Tage wohnten wir in einer kleinen Pension in Eisenach. Natürlich informierte ich mich vor der Reise über unsere Urlaubsgegend und stieß dabei auf die Drachenschlucht. Da wollte ich hin!
Wir planten also wandern zu gehen und ich shoppte extra noch robuste Schuhe mit rutschfestem Profil.
Ungezählte Jahre besaß ich solche Schuhe, die mich durchs Auf und Ab des Leben trugen. (Meine Ma nannte sie liebevoll spöttelnd die Waldbrandaustreter ;o), bis sich eines Tages die Kautschuksohle aufzulösen begann und ich mich schweren Herzens von ihnen trennen musste.
Nun wurde es also endlich Zeit für ein neues Paar!

Bestens ausgestattet machten wir uns auf den Weg:




Zunächst hatten wir trotz Wegweisern Schwierigkeiten den richtigen Weg zu finden. Dass man vom Parkplatz aus die Straßenseite wechseln musste, war uns nirgends ersichtlich.

Wir gingen eine Weile durch den Wald, bevor die Felsformationen nach und nach rechts und links des Weges immer steiler anstiegen. Von tosendem Wasser, das in Zusammenhang mit der Schlucht überall erwähnt ist, war durch den viel zu trockenen Sommer am Tag unserer Wanderung allerdings nichts zu sehen.




Rutschigen Untergrund und feuchte Felsen hatten wir erwartet. - Der Weg und die moosbewachsenen Wände waren (leider!) furztrocken.

Die Bilder täuschen übrigens. Es ging stellenweise ziemlich bergan und wir waren dort auch nicht ganz allein unterwegs ;o)




Die Beschreibung des "naturnahen, sicher ausgebauten Wanderweges, der durch eine schmale Klamm führt" hatte mich ursprünglich neugierig gemacht.
Tatsächlich war die engste Stelle keine 70 cm breit und der Moment, genau dort zwischen den hohen  Felswänden zu stehen ziemlich beeindruckend.




Nur ein kleines, trauriges Rinnsal plätscherte träge im Bachbett und Gitterroste wären an diesem Tag gar nicht nötig gewesen, um trocken durch die Schlucht zu kommen, die bereits vor unvorstellbaren 250 Millionen Jahren entstand.

Schade für uns, denn bestimmt wäre der Weg mit gurgelndem Wasser unter unseren Füßen noch viel beeindruckender gewesen. Vor allem aber tragisch für die Natur, die sichtlich litt. Schlapp und welk sahen so viele Pflanzen aus...




So schön der Tag, der Ausflug gewesen ist, begleitete mich doch den ganzen Weg über ein beklemmendes Gefühl.
Wir sahen zu viele tote Bäume und einen total ausgetrockneten Bachlauf.

Von Sonnenschein und einer tollen Wanderung - denn das hatten wir - wollte ich hier berichten. Davon wie sehr ich mich freue, den Weg zusammen mit dem Liebsten gegangen zu sein, der durchaus auch Spaß daran hatte, obwohl er eigentlich nicht so gerne läuft.
Leider will es mir hier gerade nicht so recht gelingen, mit Worten Leichtigkeit zu transportieren.




Die kleinen Schönheiten wie der Fingerhut, der viele Klee, das kunstvolle runde Nestchen in Augenhöhe, direkt am Wegesrand (weiß vielleicht jemand hier, wer der Baumeister gewesen sein könnte? Ich tippe ja auf einen Zaunkönig?!), ein filigran gewebtes Spinnennetz und natürlich am Ende unseres Weges der tolle Blick hinüber zur Wartburg, die wir unterwegs entdeckten, trösteten ein wenig.




Sehr gerne würde ich diese Wanderung noch ein zweites Mal machen.
Mit tosendem Wasser unter meinen neuen Schuhen!




Sonntag, 6. Oktober 2019

Heute zum Erntedank


... mein eigenes kleines Stillleben auf dem Balkon:

  • Quitten, die sich weit über einen Zaun lehnten
  • Kürbisse vom Kürbishof auf der Durchreise 
  • Walnüsse, die am Wegesrand auf uns warteten...

und Hagebuttenranken die morgen zu meiner Ma weiterziehen werden.


Beschenkt!


Er lässt die Sonn aufgehen, 
Er stellt des Mondes Lauf;
Er lässt die Winde wehen 
und tut die Wolken auf.
Er schenkt uns so viel Freude, 
Er macht uns frisch und rot;
Er gibt dem Vieh die Weide 
und seinen Menschen Brot.


Erntedanklied von Matthias Claudius 1740-1815 



Donnerstag, 3. Oktober 2019

Willkommen im Oktober


Im...



...Oktober werde/ möchte ich...

  • meine Haare schneiden lassen ✔
  • mit Morgenkaffee und dem älteren der beiden Lieblingssöhne  auf seinen Geburtstag anstoßen
  • mit dem Liebsten im Dunkeln munkeln  
  • ein neues Fensterbild für die Balkontür basteln
  • durch ein Moor  spazieren
  • einen Kuchen nach bewährtem Rezept backen
  • ins Kino gehen - und zwar diesmal nicht nur mit der Freundin, sondern auch noch mit dem Liebsten
  • einen Vorsorgetermin beim Zahnarzt haben
  • Tinas - klick - (Werbung wegen Verlinkung) Gemüsecurry nachkochen
  • Armstulpen im Ajourmuster stricken
  • mit meiner Ma die Infa (Werbung wegen Namensnennung) besuchen
  • mit dem Chor zum Jubiläum singen
  • endlich versuchen, Kirstens - klick - (Werbung wegen Verlinkung) Laterne zu basteln
  • mich über den neuen, zusätzlichen Feiertag freuen
  • den gold- bunten Herbst genießen

OKTOBER - ich freue mich auf dich!


Ihr Lieben,
mein Monat fing so gut an!
Am Ende eines leidlich erträglichen Arbeitstages und pünktlichen Feierabends, fühlte ich mich  am 1. Oktober total unerwartet energiegeladen.

Ich ging schnell zum Frisör und anschließend spontan auf eine Portion meines Lieblingsgerichtes zum Asiaten. Später dann, gemütlich Zuhause, quatschte ich am Telefon lange mit meiner Freundin und war erfüllt von dem guten Gefühl für diese Woche nicht mehr ins Büro zu müssen.
Abends schrieb ich anschließend noch entspannt meinen Post zum Creadienstag - klick. Machte ja nix, spät ins Bett zu kommen, schließlich würde am nächsten Morgen kein Wecker klingeln... Welch ein Luxus!
Liebt ihr die Abende vor freien Tagen eigentlich auch so sehr?

Etwas anderes:
Wie ist das denn bei euch zur Zeit so mit den Kommentaren?
Bekommt ihr eine Benachrichtigung per E- Mail, wenn jemand unter eurem Post kommentiert?
Bei mir klappt das seit vergangenem Montag gerade mal wieder nicht :-(
Meine Einstellungen habe ich - zumindest wissentlich - nicht verändert... vielleicht ist es ja ein grundsätzliches Problem von Blogger?

Habt alle heute einen schönen Feiertag!
Herzliche Claudiagrüße


Dienstag, 1. Oktober 2019

Septemberfarbene Armstulpen mit Häkelkante


Hallo, ihr Lieben,
heute zeige ich euch hier meine neuen septemberfarbenen lila Armstulpen.
Endlich, endlich, endlich sind sie fertig!
Fast 2 Jahre lang fristeten sie ihr Dasein als UFO, wurden immer mal wieder hervor geholt und landeten ein ums andere Mal in der Ecke.




Vor einiger Zeit hatte ich bei Instagram (Werbung wegen Namensnennung) gehäkelte Armstulpen aus einem schönen Muschelmuster entdeckt.
Da mir gehäkelte Armstulpen nicht so wärmend und anschmiegsam erschienen, entschied ich mich, den Schaft der Stulpen zu stricken und das Wellenmuster nur für den Abschluss zu verwenden.




Den Schaft der Stulpen strickte ich aus reiner Schurwolle (50g/ 125m LL) und benötigte insgesamt etwas mehr, als ein ganzes Knäul davon:
Auf einem Nadelspiel mit Nadelstärke 4,5 (ich stricke ziemlich fest) 40 Maschen anschlagen. Über 40 Runden ein Rippenmuster (1 M. rechts, 3 M. links) stricken. In der letzten Runde locker abketten.

Eine Anleitung für den Häkelrand fand sich bei Drops - klick - (Werbung ohne Auftrag wegen Markennennung und Verlinkung).
Die passte ich für meine Maschenzahl an, um 5 Fächer für eine Runde zu häkeln.




Die erste Runde mit den Fächern schloss sich problemlos an den Strickschaft an. Häkeln bzw. das Lesen von Häkelschriften gehört jetzt nicht gerade zu meinen herausragenden Fähigkeiten.
So kam es, wie es kommen musste: die Zwischenreihe wollte mir einfach nicht gelingen.
Ich häkelte und ribbelte und häkelte und ribbelte und häkelte und - na, ihr wisst schon...
Irgendwie war es stramm und zu eng: doof!
Keine Ahnung worin der Fehler bestand schwankte ich zwischen Verzweiflung und Wut.

Wie bereits erwähnt landeten die Stulpen in der Ecke und immer, wenn ich daran dachte, versuchte ich es erfolglos auf' s Neue :-(




Neulich am Wochenende schickte mir meine Freundin aus der Ferne eine Kurznachricht auf' s Handy. Ich handarbeite wieder! - schrieb sie. Auf dem dazugehörigen Foto waren eine Anleitung, Wolle und der Anfang ihrer Häkelarbeit zu sehen.
Du kannst häkeln? schrieb ich zurück. Schickte ihr die Häkelschrift, ein Bild der angefangenen Arbeit und schilderte mein Dilemma.
Sofort probierte sie das Muster aus, und entdeckte direkt auf meinem Foto den Fehler.




Was soll ich sagen?!
Nachdem der Knoten in Kopf und Fingern endlich gelöst war, wurden die Stulpen innerhalb kürzester Zeit fertig und schon beim Sonntags- Herbstspaziergang mit dem Liebsten machten wir gleich Fotos davon.

Liebe K., du warst meine Rettung!
Hab herzlichen Dank für deine Hilfsbereitschaft und den spontanen Einsatz!


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