Dienstag, 1. September 2020

Willkommen im September...

 

Im... 





...September werde/ möchte ich... 

  • den Vollmond morgen mit dem Liebsten am Meer bewundern
  • unseren SOMMERurlaub beenden und  wieder nach Hause fahren
  • den ersten Kürbis der Saison kaufen und auch gleich zu Suppe verkochen
  • hoffen, dass meine Kamera repariert werden kann - oder eine neue kaufen müssen :-(ich vermisse es so sehr, fotografieren zu können)
  • Töpfe und Kästen am Balkon herbstlich bepflanzen
  • meinen neuen Arbeitsplatz endlich sehen (der Umzug des Büros fand während des Urlaubs statt)
  • zeitweise auch wieder im Home-Office arbeiten
  • Hagebutten in die Vase stellen
  • mich über neue Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie freuen
  • oft Tee trinken
  • Nicoles - klick - (Werbung wegen Verlinkung) Birnenkuchen backen
  • Kürbisfest und Herbstmarkt dieses Jahr schmerzlich vermissen
  • mir für die kalten Tage einen Ärmelschal "Timeless Shrug" stricken
  • abends wieder Kerzen anzünden und
  • jeden Strahl der Herbstsonne genießen! 

SEPTEMBER - ich freue mich auf dich!












Montag, 31. August 2020

August adieu - oder 7 Tage 7 Bilder



Hallo ihr Lieben!
Nun geht er zu Ende, der August und einen kleinen heimlichen Monatsrückblick konntet ihr hier (klick) schon lesen...

Die letzte Woche des Monats trage ich heute noch nach, denn nun sind der Liebste und ich am Meer, auf der schönen Insel Wangerooge (Werbung wegen Ortsnennung) und genießen die freien Tage. Schon oft waren wir Ende August auf einer Nordseeinsel und hatten bisher immer wunderbar sommerliches Wetter.





Im August... 


... begrüßt uns das Meer diesmal mit einem kraftvollen Gewitter und just in dem Moment, als wir die Fähre verlassen und zum Bähnchen wechseln müssen, öffnet der Himmel alle Schleusentore! Pitsche- patsche nass bis auf die Haut sind wir. 
Brrr wie unangenehm und schnell ist es uns kalt.
Vom Inselbahnhof geht es deshalb ohne Umweg direkt zur Ferienwohnung, wo wir dann auf unser Gepäck warten. 
Trockene Klamotten sind der Hit und hurra, die Heizung im Wohnzimmer funktioniert. Im August habe ich noch nie zuvor geheizt.
Der starke Regen hört an diesem Tag nicht mehr auf. Wir verzichten freiwillig auf das Abendessen, denn wir möchten die Wohnung an diesem Tag nicht mehr verlassen und machen es uns auf dem Sofa gemütlich. Zum ersten Mal in meinem Leben laufe ich am Ankunftstag nicht direkt ans Meer...




... hole ich das am nächsten Morgen zügig nach, blauer Himmel und Sonnenschein versöhnen mich rasch. 
Während der Liebste, der gesundheitlich schon seit längerer Zeit ziemlich angeschlagen ist, noch schläft, spaziere ich in kurzer Hose und mit nackten Füßen am Spülsaum. Hachz! Wie wundervoll  

Wer hier schon länger liest, der kennt meinen Spleen, bei Urlauben an der Nordsee jedes Mal eine Wellhornschnecke finden zu wollen.  Wellhornschnecken sind selten geworden, leiden unter der Umweltverschmutzung. 
In den letzten Jahren wurde es deshalb zunehmend schwieriger, fündig zu werden. An diesem Vormittag finde ich unfassbarer Weise gleich 7! Stück (was soll es mir wohl für diesen Urlaub sagen, gleich am ersten Tag so viele Wellhornschnecken zu finden?). Und nein, die kommen nicht alle mit nach Hause. 
Ich möchte finden, nicht besitzen!




... sucht uns am nächsten Tag der Sturm  Kirsten hier heim (obwohl ich unsere liebe Frau Lila- Laune- Träume doch extra noch gebeten hatte, bitte an der Ostsee zu bleiben ;o).
Selbst die Möwen haben Probleme, dem heftigen Wind zu trotzen und mich...  erwischt wieder der Regen. - Natürlich als ich am weitmöglichst zum Ort entfernten Punkt bin. Könnt ihr auf dem Foto erkennen, wie nass meine Hose war?
Da hilft nur heißer Tee (Werbung weil Marke erkennbar). 

... geht meine Kamera kaputt. Nicht im Sturm, aber eben auch an diesem Tag. Was für ein Mist, ausgerechnet im Urlaub :-(




... schlecke ich eine Wundertüte. 
So heißt hier das Eis. Tatsächlich ess ich gar nicht so schrecklich gerne Eis. Zu süß, zu kalt, zu viel ist es mir zumeist. Da geben wohl der Blick auf den Leuchtturm und die Urlaubsstimmung den Ausschlag... und natürlich die bunten Streusel ♥ 




... lächelt euch fröhlich die riesige Sonnenblume vom Wegesrand an und auch über Wangerooge scheint schon wieder die Sonne.

... besuche ich die Inselkirche, bleibe dort eine Weile und schaue auf die Opferlichter, die die Besucher angezündet haben, die heute schon vor mir hier waren. Für eine katholische Kirche ist das Gebäude vergleichsweise schlicht, aber durch die bodentiefen, bunt verglasten Fenster bekommt der Raum seine ganz besondere Wirkung.
Gestern komme ich noch einmal hier her und zünde selbst auch eine Kerze an.




... herbstelt es auch auf Wangerooge.
Gibt es eigentlich bei euch in den Gärten und Parkanlagen Herbstzeitlose? Also ich kenne sie nur hier von der Insel!

... ist es mir zum Baden im Meer zu kalt. Das Wasser der Nordsee hat 19°C, die Luft nur ca. 17°C.

... spaziere ich jedoch jeden Tag lange Strecken am Strand und lasse meine Gedanken schweifen...



Ich denke darüber nach, dass Alleinsein und Einsamkeit nicht das Selbe sind und dass man sowohl alleine sein kann, ohne einsam zu sein als auch umgekehrt. 

Über Covid19 denke ich nach und darüber,  wie schnell die Pandemie den Staat verändert hat, wie Gruppen der Bevölkerung ihren Profit auf eine Weise erzielen, die mich schaudern lässt.

Darüber, wie das Virus seit dem Frühjahr das Alltägliche durchsetzt. Ich frage mich was wohl mit dem Herbst auf uns alle  zukommt und auch auf mich persönlich. 

Das ist es, was in diesem Jahr vom August übrig bleibt, die Erkenntnis, dass mit diesem Monat ein durchschnittlich-  wechselhaft-, kühler norddeutscher Sommer endet, der zu trocken war und dass Normalität nur noch eine Farce zu sein scheint, es aber trotzdem immer weiter geht, wir uns irgendwie arrangieren.


AUGUST - adieu!



Montag, 24. August 2020

Augusthimmel

 


Sonnenregen - bringt Segen (sagte immer meine Omi ;o)


Donnerstag, 20. August 2020

Hier grad so ...


... begann der Montag morgens um 5:30 Uhr damit, dass ich schlaftrunken in die Küche kam und halb blind kurzsichtig, wie ich ohne Kontaktlinsen nun mal bin, in der Spüle einen dunklen Fleck wahrnahm. Der Fleck entpuppte sich als riesige Spinne und ich war schlagartig hellwach. 
Entschuldigt bitte, aber ich dachte in dem Moment nicht an ein Foto... sondern beförderte das liebe Tierchen auf direktem Weg nach draußen...

... arbeite ich diese Woche wieder im Home- Office und entschied, an guter Gewohnheit festzuhalten: Dienstag ist Markttag, auch wenn ich dafür nach dem Feierabend etwas weiter fahren musste! Ich freute mich an den ersten Hokkaido- Kürbissen diesen Jahres - obwohl noch keiner in meinen Korb hüpfte. Wundervolle Lieblings- Zinnien durften stattdessen mit. (Danke Anna!)

... beschloss ich einen uralten Hosenschnitt (hihi, den hatte ich vor ca. 30 Jahren mal auf Zeitungspapier kopiert) aus der Versenkung hervorzukramen. 
Was war das früher einfach. Ohne Hemmungen schnitt ich damals ziemlich frei Schnauze in irgendwelchen Stoff, improvisierte mit Nadel und Faden und es kam sogar Tragbares dabei heraus. 
Aus dünnem Viskosekrepp, den ich kürzlich extra dafür gekauft habe, soll jetzt eine kurze Hose werden. Und ja, ganz fertig ist die Hose noch nicht - aber auf gutem Weg...


Unbeauftragte Werbung, weil evtl. Marken auf der alten Zeitung erkennbar sind


... entdeckte ich zufällig ein Buch, dessen Schauplatz nicht nur hier in der Nähe liegt, sondern auch noch im Moor. Wer schon etwas länger bei mir liest, der weiß es: Moor übt eine ganz besondere Anziehungskraft auf Frau Alltagsbunt aus. Nun ist nicht nur meine Lektüre für den bevorstehenden Herbst gesichert, sondern auch ein neues Ausflugsziel gefunden.

... verwirbelte sich ein Din A4- Blatt probehalber zu einem Fensterhänger. Ganz zufrieden macht mich der Prototyp noch nicht (was auch, aber nicht nur an der Farbe liegt ;o)

... erreichte mich Kirstens - klick - (Werbung wegen Verlinkung) wohlduftendes Bloggeburtstags- Lavendel- Überraschungsbriefchen. Danke, du Liebe! 
Der Tee ist schon getrunken und besonders begeistert bin ich auch von der selbstgemachten Saatscheibe. Verrätst du uns noch, wie du die gemacht hast Kirsten? Das ist kein Pappmaché, oder? 


Unbeauftragte Werbung, weil Marke, Buchtitel, -autor, -verlag erkennbar. Alles selbst bezahlt.


... kam letzte Woche bei Temperaturen von über 30° C ganz plötzlich und unerwartet Herbststimmung in mir auf. Ich lieeeebe dieses heimelige Gefühl, das mich jeden Sommer irgendwann einholt, machte spontan früh Feierabend und fuhr in die Stadt zum shoppen. Wer sagt, dass sich Glück nicht kaufen lässt? Das langärmelige, lieblingsgrüne Shirt war 50% reduziert und Wolle für ein Herbst- Strickprojekt erstand ich auch noch.

... lud ich mich selbst zum Pizzaessen ein und genoss diesen Moment so ganz allein.

... musste der lange geplante Ausflug in die Heide letztes Wochenende leider ausfallen, weil die Freundin absagte. Zum Trost kaufte ich mir Heide im Topf und die blüht nun hier auf dem Balkon ♥  


Unbeauftragte Werbung, weil Marken erkennbar. Alles selbst bezahlt.


... bin ich - wie jedes Jahr Mitte August - total überrascht und etwas erschrocken, um wie viel kürzer die Tage schon wieder sind. 
Nichtsdestotrotz macht der Spätsommer seinem Namen gerade alle Ehre und auch, wenn in diesem Posting schon ein wenig vom Herbst zu spüren ist, darf der Sommer gerne noch ein wenig bleiben.

Habt eine gute Zeit und genießt alles Schöne! 
Viele Claudiagrüße


Mittwoch, 12. August 2020

Ohne Netz und doppelten Boden über die Rappbodetalsperre

Ende 2018 war es, da entdeckte ich im www, eine Hängebrücke aus Titan im Harz, die über die Rappbodetalsperre führt - und war angefixt: da wollte ich hin!  An der Rappbodetalsperre waren der jüngere der beiden Lieblingssöhne und ich vor ein paar Jahren - klick - mal in den Herbstferien. Damals war von einer Brücke noch nichts zu sehen. (Posting enthält mehrfach Werbung ohne Auftrag wegen Orts- und Markennennungen, bzw. weil Marken auf den Bildern erkennbar sein könnten. Alles an diesem Ausflug haben wir selbst bezahlt!)

Ostern 2019 schenkte mir dann der Sohn statt eines Osterei' s wunderbarer Weise einen Gutschein für den gemeinsamen Ausflug zur Hängebrücke... und dann hieß es, einen Termin zu finden. Und das Wetter sollte ja schließlich auch noch mitspielen. 




Letzten Samstag - wie schnell doch so ein Jahr vergeht ;o) - war es dann so weit! Am späten Vormittag fuhr er mit dem Wagen hier vor und ich musste nur noch Platz nehmen. 
Die Fahrt dauerte - Baustellen sei Dank - länger als erwartet. Das störte uns aber mal gar nicht, eher im Gegenteil. Wann hatten wir eigentlich vorher das letzte Mal die Gelegenheit, so ungestört und ohne Eile miteinander zu quatschen? 
Weil es schon mittags war, als wir in die Nähe unseres Ziels kamen, stoppten wir zunächst in Quedlinburg, nutzten die Gelegenheit der knalligen Mittagshitze auszuweichen, ließen uns Pizza schmecken und genossen hinterher noch Cappuccino und das weltbeste Eis von unserer dortigen Lieblingseisdiele. (Und liebe Karen, bevor du fragst... nein, diesmal gab es keine bunten Streusel ;o) 




Gut gestärkt erreichten wir schließlich den Stausee.
Nachmittags an einem Samstag in den Sommerferien bei herrlichstem Sommerwetter im Harz. - Ihr könnt es euch denken, oder? Wir waren leider nicht allein unterwegs, auch wenn zu meiner Verwunderung auf den Fotos gar nicht so viele andere Leute zu sehen sind.




Ich war total gespannt und ziemlich aufgeregt die Brücke zu betreten. 
Wie würde es sein, so weit über dem Wasser zu laufen, mit freiem Blick durch die Gitterkonstruktion nach unten? 

Nehmen wir es vorweg: der Sohn und ich gehörten nicht zu den Leuten, die sich mit unglücklichem Gesichtsausdruck am Geländer festkrallten und nicht nur wegen der Hitze schwitzten ;o)




Es ist nämlich so, dass man die Brücke betritt und der Hang darunter sanft abfällt. Überhaupt ist eben zunächst noch Boden unter den Rosten, man macht keinen Schritt ins Nichts. Erst wenn schon ein geraumer Teil des insgesamt 458 Meter langen Weges zurückgelegt ist, überquert man schließlich das Wasser der Talsperre... und hat freien Blick auf ziemlich viele Fische, die uns selbst aus 100 Metern Höhe noch ganz schön riesig vorkamen.




Durch die Bewegungen der Menschen, die mit uns unterwegs waren, schaukelte die Brücke stellenweise allerdings ziemlich und wir hatten lustiger Weise etwas Schwierigkeiten geradeaus zu laufen. 
Viel zu schnell waren wir auf der anderen Seite angekommen. Aufgrund der Hygienevorschriften im Zusammenhang mit Corona ist die Brücke z. Zt. als Einbahnstraße eingerichtet und es ist leider nicht zulässig, nochmal zurück zum Ausgangspunkt zu gehen.




Schon zulässig war es hingegen im nahe gelegenen Wald spazieren zu gehen, was wir dann anschließend taten. Es roch nach Sommer... aber leider gar nicht nach Marzipan- Milchkaffee... 
Nachdem wir ein geeignetes Plätzchen gefunden und uns niedergelassen hatten stellte ich Siebhirn nämlich fest, dass ich zwar unsere Becher und eine Thermoskanne mit heißem Wasser in den Rucksack gepackt, blöder Weise aber das Pulver Zuhause vergessen hatte... Lieber Sohn, bitte verzeih!

Ein köstlicher Café Frappé auf der Rückfahrt tröstete uns über das Malheur hinweg und gut gelaunt kamen wir schließlich zurück. Ich sage:



... verabschiede mich von euch mit einem Foto des Sonnenblumenfeldes im Abendlicht, an dem wir auf der Rückfahrt  vorbei kamen, winke schnell noch Manu - klick - sozusagen von Hängebrücke zu Hängebrücke und verlinke (Werbung wegen Verlinkungen) diesen Beitrag mit: 


Nicole - klick - , die im August Ausflüge sammelt und zu Jutta's - klick - Naturdonnerstag.