12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen, wie man den Tag verbracht hat.
In der Regel sitze ich mindestens 8 Stunden am Tag im Büro am Schreibtisch. Das ist nicht so spannend. Dementsprechend habe ich noch nicht so oft bei 12 von 12 teilgenommen.
Heute verlief mein Tag anders und ich bin deshalb dabei.
Los gehts:
Los gehts:
Meine erste Handlung an jedem Tag ist es normaler Weise, die Kontaktlinsen einzusetzen, denn ich bin stark kurzsichtig. Die Linsen bekam ich bereits im Alter von 12. Jahren. Mit einer Brille erreiche ich keine volle Sehfähigkeit und so benutze ich die Brille möglichst eher nicht.
Heute habe ich einen Augenarzttermin und darf die Linsen nicht tragen. Der Morgen beginnt also ungewohnt: nämlich mit dem Aufsetzen der Brille.
Die Augenarztpraxis befindet sich in der Nähe der Straße des Liebsten, weshalb wir die Nacht in seiner Wohnung verbracht haben. Meinen Kaffee trinke ich trotz der Kälte in der Morgensonne auf seinem Balkon.
Leider lässt sich der Grünspecht, den ich Sonntag hier fotografieren konnte, heute früh nicht nochmal blicken. Das 3. Foto ist deshalb Schummel, denn es stammt von gestern ;o)
Der Liebste setzt mich vor der Praxis ab. Wazifubo:
Die Brille brauche ich nun nicht mehr, denn meine Pupillen werden weit getropft und deshalb sehe ich sowieso nichts. (Auch nicht den Taubenhasser- Nachbarn, der zufällig ebenfalls hier ist. Aber ich erkenne ihn an der Stimme trotzdem ;o)
Die Untersuchungen sind umfangreich aber diesmal nicht so unangenehm wie vor 4 Wochen. Zwischendurch muss ich immer wieder warten.
Irgendwann bin ich endlich fertig. Die freundliche Sprechstundenhilfe gibt mir noch einen Folgetermin, dann darf ich gehen und bin erleichtert, dass sich wenigstens nichts verschlechtert hat...
Entgegen der Wettervorhersage scheint die Sonne und das Licht blendet fies. Zum Glück sammelt mich der Liebste wieder ein und bringt mich sicher nach Hause.
Später gibt es zum Mittagessen die Reste vom Samstag.
Wir hatten die One- Pot- Pasta mit Fetakäse aus dem Backofen ausprobiert, die in der letzten Zeit viral ging. Ok, kann man essen - aber mein Lieblingsgericht wird das nicht.
Ich kann noch immer nicht wieder gucken, das ist ganz schön doof - und mir ist langweilig, weil ich gar nichts machen kann.
Nach fast 6 Stunden wird es endlich besser. Ich setze die Kontaktlinsen ein und zusätzlich meine Sonnenbrille auf, denn jetzt soll es der Konifere auf dem Balkon an den Kragen gehen.
Ursprünglich war die mal 30cm groß und wuchs im Balkonkasten.
Inzwischen überragt sie mich und bereits im vergangenen Sommer dachte ich (mit schlechtem Gewissen) darüber nach, dass sie langsam zu groß wird und bald nicht mehr bleiben kann.
Seit den 2- stelligen Minusgraden im Februar ist der Baum nun total braun geworden. Das erleichtert die Entscheidung: sie kommt weg! Schnipp, schnapp landet sie erst in der Tasche und dann im Müll.
Weil ich eh gerade am Räumen bin, verschwindet auch die Osterdeko gleich in ihrem Karton.
Ein Ei hat dieses Osterfest leider nicht überlebt.
Als ich fertig bin, habe ich Durst und will mir frisches Wasser aufsprudeln. Mist. Die Kartusche ist leer. Also auf zum Supermarkt.
Leider geht genau zu dem Moment draußen die Welt unter und es schneegraupelt.
Okay, dann gibt es zuerst Kaffee. Weil von Ostern noch (regional! produzierter) Eierlikör übrig ist, mische ein wenig davon in meinen Kaffee.
Und - wenn schon, denn schon, kommt obendrauf auch noch Schokosauce. Lecker!
Als der Kaffee leer ist, scheint draußen auch bereits wieder die Sonne.
Dieser April macht seinem Ruf wirklich alle Ehre!
Ich kaufe eine neue Kohlensäure- Kartusche und nehme auch noch Hyazinthen ♥ mit und flüchte vor der neuerlich aufziehenden schwarzen Wetterwand zurück nach Hause.
Jetzt aber hurtig, denn Montag ist Yogastunde - aktuell online, versteht sich - und mein Tag endet vorerst in der Abendsonne auf der Matte...
... bevor ich anschließend noch die Fotos sichte und dieses Posting schreibe.
Wer noch dabei ist, schaue ich bei Caro - klick - (Werbung wegen Verlinkung) dann morgen und wünsche Euch eine GUTE NACHT.











