... kam es seit dem Monatsanfang wegen des echten Lebens zu einer ungeplanten Blog- Pause und in diesem Posting gibt es das ein oder andere Vorkommnis, zu dem aus Gründen kein Foto entstand...
... saßen der Liebste und ich am vergangenen Wochenende bei Gewitter auf dem (überdachten) Balkon seiner Wohnung, freuten uns, dass es an diesem Samstag mal nicht so kalt war, fotografierten die perlenden Wassertropfen auf seinen tropfnassen Pflanzen und schauten zu, wie es in meine Kaffeetasse regnete.
... aßen wir mittags leckeren Spargel, so wie ich ihn am liebsten mag: möglichst pur!
... hatte ich beschlossen, meine ca. 30 Jahre alte Regenjacke, die noch nie richtig dicht war, zwischendurch auch zeitweise von beiden Söhnen getragen wurde und deren Reißverschlüsse an den Taschen längst kaputt waren, endlich zu ersetzen.
Weil ich Kleidung ungern online kaufe war ich deshalb, nachdem der Regen weniger geworden war, zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder in Hannovers Innenstadt (Werbung wegen Ortsnennung) und in einem Kaufhaus.
PUH! - Was für ein merkwürdiges Gefühl und eindrucksvolles Erlebnis.
Die Leute verhielten sich, als würde es Corona gar nicht geben und ich war froh, schnell fündig geworden und rasch wieder fort zu sein.
... erreichte mich wunderbare Post von Karen - klick (unbeauftragte Werbung weil Marke erkennbar und wegen Verlinkung) über die ich mich sehr gefreut habe! Herzlichen Dank du Liebe!
... kam dann der Sonntag (6.6.) und ich spazierte vormittags allein im Wald, während der Liebste anderes erledigte. Als er unerwartet anrief fuhr mir der Schreck in die Glieder: er hatte einen Autounfall!
Zum Glück war er nicht verletzt und es gab auch im anderen Fahrzeug, das mit 5 Personen besetzt war, keinen Personenschaden. GOTT SEI DANK! Aber das Auto...
Ich holte ihn an der Unfallstelle ab und der Unfallverursacher erklärte uns flapsig, sowas passiert halt.
ÄH, NEIN?! Es passiert nicht, dass man auf einer autobahnähnlichen Schnellstraße, in mit hoher Geschwindigkeit fließendem Verkehr, bei geschlossener Linie, ohne zu Blinken von der rechten Spur aus plötzlich wendet.
Das ist KEIN Schicksal sondern verantwortungsloses Verhalten. Dafür braucht es Dummheit Vorsatz!
... kamen wir anschließend (nachdem wir ja zuvor beim Liebsten gewesen waren) zu meiner Wohnung. Am Haus stand unten die Tür offen. Im Flur auch die Fenster und die Vorkellertüren.
Ich ahnte Übles.
Tatsächlich hatte der starke Regen vom Vortag das Wasser unter der Eingangstür hindurch gedrückt und die Keller - auch meinen - geflutet. Alles war zentimeterhoch nass geworden :-(
... verbrachte ich also letzte Woche meine Feierabende damit, im Keller Dinge zu sortieren, zu reinigen, zu trocknen, neu zu ordnen - oben in die Regale! - und vieles auf verschiedenen Wegen zu entsorgen.
Der offenporige Estrich ist immer noch reichlich vollgesogen.
... erfreute die Büschelrose auf meinem Balkon die Insekten und mich, wie zum Trost, mit ihren vielen, hübschen, duftenden, kleinen Blüten.
... säte ich, auch dieses Jahr wieder viel zu spät, endlich die Kapuzinerkresse in ihren Kasten. Hoffentlich keimt sie trotz der Kälte bald.
... machte ein Spatz leider Bekanntschaft mit meiner großen Balkonscheibe. Der arme kleine Kerl lag völlig benommen am Boden und ich war sehr besorgt, er könnte sich ernstlich verletzt haben. Nach einer ausgiebigen Pause flog er jedoch zum Glück davon.
...kochte ich für den älteren der beiden Lieblingssöhne, der in der kommenden Woche diverse mündliche Prüfungen zu bewältigen hat, Linsenbolognese -
klick, buk Rhabarbermuffins mit Streuseln, verpackte beides zusammen mit weiterer Nervennahrung und drücke nun ganz fest die Daumen!
... braucht der Liebste nach dem Autounfall - auch für seine Arbeit - ganz dringend einen anderen fahrbaren Untersatz. Das ist gar nicht so einfach und ihr könnt euch sicher vorstellen, mit wieviel Aufregung und formalen Erledigungen das alles (auch an diesem Wochenende und darüber hinaus) noch verbunden ist.
... ist es kalt, sehr windig und langsam macht mir das echt schlechte Laune.
Sommer, WO BIST DU?