Es gibt Gerichte, die kocht man immer wieder, denn sie sind einfach unvergleichlich gut!
Trotzdem geraten sie manchmal ins Hintertreffen, zum Beispiel weil ein Familienmitglied plötzlich eine der (wenigen) Zutaten nicht mehr essen mag...
Und dann kommt der Tag, da überlegt man, was man kochen soll und nimmt die alte Kladde zur Hand, in der alle Rezepte, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen, seit mehr als 30 Jahren handschriftlich eingetragen wurden.
Seit Ewigkeiten gab es hier - blöder Fehler - keine geschmorte Hühnerpfanne aus dem Backofen mehr. ABER NUN!
Und weil alle von der Wiederentdeckung begeistert waren ist klar: das Rezept gehört verbloggt ;o)
Die Hühnerpfanne wird in einer tiefen Fettpfanne oder größeren Auflaufform zubereitet. Natürlich ist die Größe auch davon abhängig, für wie viele Personen man kocht.
Die Zutaten für 4 Personen:
- pro Esser 1 Hühnerbein
- so viele Kartoffeln, wie jeder schaffen kann (und rechne lieber eine mehr, die sind nämlich genial lecker)
- 2 Zwiebeln
- 2 - 4 Knoblauchzehen
- 2 kleine Dosen ganze Tomaten (ohne den Saft)
- 1 - 2 Brühwürfel oder die entsprechende Menge Paste aus dem Glas (ich verwende hier Wela. Das ist Werbung ohne Auftrag wegen Markennennung)
- Rosmarin
- frisch gemahlenen Pfeffer
- und NEIN, KEIN!!! Salz, die Instantbrühe macht den Sud salzig genug
- Olivenöl
Und so gehts:
Kartoffeln schälen und in etwa gleichgroße Stücke halbieren oder vierteln.
Knoblauchzehen schälen.
Zwiebeln schälen und längst in Spalten schneiden.
Ofen auf 200° C vorheizen.
Leitungswasser aufkochen.
Die Hühnerbeine zuerst auf die Fettpfanne legen, mit etwas Pfeffer und Rosmarin würzen.
Rosmarin auch dazwischen auf den Boden der Form streuen. (Wenn der später oben auf den Kartoffeln liegt, verbrennt er im Ofen.)
Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch abwechselnd zwischen dem Fleisch verteilen, Dosentomaten in Lücken schieben.
Brühwürfel gleichmäßig auf die gesamte Fläche verteilen.
So sollte das jetzt in etwa aussehen:
Fettpfanne in den Ofen schieben, mit kochendem Wasser aufgießen. Die Kartoffeln dabei weitestgehend bedecken.
(Das Fleisch darf oben etwas herausgucken, damit es eine knusprige Haut bekommt.)
Zum Schluß einige Spritzer Olivenöl über alles verteilen und dann hast du ca. 1 1/4 - 1 1/2 Stunden Zeit, die Küche aufzuräumen, den Tisch zu decken, die Wäsche aufzuhängen... mit der Freundin zu telefonieren oder Blogs zu lesen ;o)
Ich liebe ja Gerichte, wo schon wieder alles ordentlich ist, wenn das Essen auf dem Tisch steht. (Wodurch sich das Gericht übrigens auch prima für Gäste eignet.)
Bei diesem Essen zieht ziemlich bald ein köstlicher Duft durch die Wohnung und es ist gut, sich mit der Hausarbeit etwas abzulenken, denn sonst fällt es schwer, die Garzeit abzuwarten ;o)
Das Essen ist fertig, wenn Kartoffeln und Fleisch weich sind.
Wirf gegen Ende der Garzeit mal einen Blick in den Ofen. Notfalls muss die Pfanne mit Alufolie abgedeckt werden, damit nichts verbrennt.
Die würzige Tunke in Verbindung mit den geschmorten Kartoffeln und dem Fleisch ist ein Gedicht. Wenn ihr Schmorgerichte mögt, kocht es unbedingt nach...
Guten Appetit!
Auf Ingrid -
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... die gerade ihren 7. Bloggeburtstag feiert und sich eine schöne Aktion ausgedacht hat, möchte ich noch hinweisen. Ich habe mich spontan angemeldet und auch schon Ideen entwickelt ;o)
Schau doch mal zu ihr rüber, vielleicht hast du ja auch Lust, dabei zu sein?!
Bis zum 10.7. kann man sich noch anmelden.
Von Maike -
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Werbung wegen Verlinkung) erreichte mich die erfrischende Post vom Foto oben.
Ganz herzlichen Dank du Liebe, es freut mich immer so sehr, von dir zu lesen ♥
Für heute verabschiede ich mich hier mit vielen
Claudiagrüßen
... verlinke noch rasch zu Annettes Creativsalat -
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