Donnerstag, 6. Januar 2022

Epiphanias - oder vom Zauber der Rauhnächte?

 
Hallo ihr Lieben,

gerade grüße ich euch hier aus meiner Mittagspause. 
Nach einer stürmischen Nacht endet heute an diesem knackig kalten aber sonnigen Wintertag - es ist Epiphanias, der Tag der Heiligen drei Könige - die Weihnachtszeit und mit ihr enden auch die Rauhnächte. 


Schon vor einigen Jahren entstand Melchior vom Foto oben aus einem Mini- Zapfen und einer Holzperle


Auf verschiedenen Wegen hatten mich Reaktionen erreicht, nachdem ich in den Monatsplänen zum Dezember hier - klick - davon geschrieben hatte, dieses Mal begleitet mit einem Online- Kurs durch die Rauhnächte gehen wollte.

Vom Zauber der Rauhnächte? lautet die Überschrift. 
Und vielleicht interessiert es euch nun auch zu erfahren, wie meine Zeit gewesen ist?

Deutlich glaubte ich bereits am 21.12. zu spüren, "da passiert gerade etwas". 
Womöglich hattest du hier - klick - schon von meinem Erlebnis mit Gänsen am Tag der Wintersonnenwende gelesen? 
Das Wetter kam mir in den Tagen zwischen den Jahren irgendwie... sehr intensiv vor.
Die ganze Zeit hindurch habe ich eine körperliche Unruhe gespürt, oft SO schlecht geschlafen und mehrfach intensiv geträumt, was ich um ehrlich zu sein alles drei ziemlich unangenehm fand.

Zauber der Rauhnächte... schön wäre es gewesen.
Aber: um ehrlich zu sein bin ich in den Online- Kurs gar nicht erst gestartet!

Dienstlich ist seit Wochen alles nur noch zu viel, ich arbeite gerade (mal wieder) am Limit, konnte und wollte selbst neben unvermeidlichem reduziertem Weihnachtstrubel nach Feierabend wirklich nichts mehr zusätzlich im Alltag unterbringen. 
Schon der Gedanke, an die erforderliche innere Einstimmung und die Vorbereitungen für den Kurs, der am 24.12. startete, erfüllte mich mit Widerwillen und verursachte mir Stress.   

Zum Glück habe ich schon vor einiger Zeit gelernt, dass ich mich privat zu nichts zwingen muss, nur weil ich es mir vorher irgendwann schön vorgestellt hatte, sondern auch nachsichtig mit mir selbst sein darf. 
FREIzeit heißt es ja nicht ohne Grund, sondern weil man FREI sein darf, diese Zeit zu gestalten, wie es gerade stimmig ist.

Manchmal kommt es anders, als gedacht, ich empfinde nur leichtes Bedauern, denn die Entscheidung war richtig. 
Dieses Jahr durften die Rauhnächte ohne mich verstreichen - und die Neugier bleibt. 
Vielleicht für nächstes Jahr...


Montag, 3. Januar 2022

In Erinnerung an dich ♥

 

*3.1.1910         +7.7.1998


Auch Wunderkerzen erinnern an dich.

So vieles im Leben habe ich durch dich kennen und lieben gelernt. 
Leider musstest du schon vor langer Zeit gehen - und bist doch irgendwie stets bei mir.
Danke für alles.
Eines Tages werden wir uns wiedersehen.

Alles Liebe zum Geburtstag Opi ♥


Samstag, 1. Januar 2022

Willkommen im Januar, willkommen in 2022!

 
Im...





... werde/ muss/ möchte ich...

  • euch allen zunächst ein frohes, gesundes neues Jahr wünschen!
  • einen Neujahrsspaziergang machen
  • und überhaupt viel spazieren gehen
  • mir leider weiter Gedanken um das Mobiltelefon machen
  • mein Dezemberbuch zu Ende lesen 
  • Kräfte sammeln
  • Kürbis- Curry kochen
  • mit Elke - klick - (Werbung wegen Verlinkung) meine Schuhe entrümpeln 
  • eine Thai- Massage genießen
  • online an einer wichtigen beruflichen Fortbildung teilnehmen
  • Manu' s Spinat- Gnocci- Auflauf - klick - (Werbung wegen Verlinkung) nachkochen 
  • ein Strickprojekt in ungewohnter Farbe anschlagen
  • Urlaubspläne schmieden


JANUAR - ich freue mich auf dich!





Hallo ihr Lieben,

hoffentlich hattet ihr einen guten Start in das Jahr 2022?!
Wir verbrachten unseren gestrigen Abend gemütlich Zuhause beim Liebsten vor dem Tannenbaum, grillten allein für uns auf dem Balkon und bereiteten später Eierpunsch zu, den ich unbedingt endlich einmal probieren wollte. 
Um Mitternacht schwenkten wir einige Wunderkerzen und hüpften schließlich in die Koje :-(nachdem ich zwischendurch auf dem Sofa schon etwas vorgeschlafen hatte).

Heute begann dann das neue Jahr für mich wie jeder Tag mit...




... schwarzem Kaffee ;o)

In meinem Kalender steht bislang für diesen Januar nur ein einziger Termin - und der ist auch noch dienstlich. 
Ein Lichtblick täte dringend Not.
Hier scheint der Silvesterzauber diesmal bislang leider nicht funktioniert zu haben. Das frische, neue Gefühl und der damit einhergehende Elan lassen auf sich warten. Stattdessen fühle ich mich weiter ziemlich lust- und kraftlos.
Trotzdem: nichts wie raus. Vielleicht wird es mit dem Neujahrsspaziergang besser?!
Zunächst sage ich tschüss und wünsche euch einen schönen Nachmittag. Viele 

Claudiagrüße


Freitag, 31. Dezember 2021

Dezember adieu

 
Im Dezember... 




... faltete ich wie im Rausch Fröbelsterne ohne Ende bis mir das Papier ausging. Es waren wirklich viele und sind leider doch nicht genug geworden so dass ich mein Projekt nicht zuende führen konnte. Nachschub ist bestellt aber zur Zeit noch nicht lieferbar. Vielleicht zu Ostern dann ;o)

... buk ich Lieblings- Weihnachtskekse, ohne die es hier im Advent einfach nicht geht und nahm einen Teil davon mit zu meiner Ma, die den Liebsten, seine Ma und mich zum Adventskaffee eingeladen hatte.




... verlief dieses Jahr mein Privatleben - so die viele Arbeit dafür überhaupt Zeit ließ - viel ruhiger, als gedacht. Pandemiebedingt war mir die Lust auf Sozialkontakte jeglicher Art vergangen. Meine Einkäufe tätigte ich so oft wie möglich in dem kleinen gemütlichen Hofladen, wo die Welt noch in Ordnung scheint. Wie gut, dass es solche Orte gibt!




... bewunderte ich an vielen Tagen den Mond, der oft morgens noch und nachmittags schon wieder am Himmel zu sehen war.

... war zum 2. Advent endlich der geschmückte Adventskranz fertig.

... erblickten hier in meiner Küche viele kleine Kerzen- Nikolause das Licht und wanderten direkt weiter in die weite Welt <;o)))




... waren der Liebste und ich zum Christmas- Garden bei uns in Hannover im Zoo (unbeauftragte Werbung wegen Orts- und Markennennung). Trotz Einlassfenster schien die Schlange vor dem Eingang endlos und um ehrlich zu sein war es uns insgesamt zu voll. 
Der Liebste fand viele Illuminationen kitschig. Mir hat das Meiste ganz gut gefallen.




... stand aber das allerschönste Licht, nämlich der fast volle Mond, sowieso am Himmel über uns 

... versanken am Tag der Wintersonnenwende Hannover und die gesamte Umgebung im Eisnebel. Man konnte nicht die Hand vor Augen sehen. Das war mystisch und gruselig zugleich. Und wie jedes Jahr beim ersten Nebel suchte ich hektisch im Auto den Schalter für die Nebelleuchten...




... stellte auf meinen Wunsch hin zum ersten Mal in den 12 Jahren, die wir uns jetzt schon kennen, der Liebste in seiner Wohnung unseren Weihnachtsbaum auf. Danke dir dafür! 

... bekam ich vom - öh, hüstel - Weihnachtsmann ein besonderes Weinglas geschenkt und Dank eines schönen, langen Spaziergangs mit der süßen Frau Hund weihte ich es an einem guten Tag ein!





Diesmal nicht auf den Fotos zu sehen:

mein Arbeitsplatz im Büro. Angesichts steigender Inszidenzwerte ging es zurück ins Home- Office. Und mal gut, weil ich dadurch neben den vielen Überstunden wenigstens die Fahrzeiten sparen konnte.

- Eierpunsch - denn den gibts zu Silvester ;o)

- die Inhalte meiner Adventskalender. So viele Fotos zu posten, wäre mir zu stressig geworden.

- Gänse. 
Zur ersten Begegnung kommt es, als ich nach Einbruch der Dunkelheit, mit dem Auto hier im Ort auf der Hauptstraße unterwegs bin. 
Ich erschrecke fürchterlich, als direkt auf meiner Augenhöhe plötzlich aus dem bereits erwähnten dichten Nebel am Tag der Wintersonnenwende (s. o.) ein großer Vogel auftaucht und unmittelbar auf mich zufliegt. Erst kurz vor der Windschutzscheibe zieht der Vogel hoch. Sieht aus, wie eine große Ente, denke ich noch... froh, dass kein Unfall passiert ist. 
Vorne an der Ecke halte ich kurz darauf am Supermarkt und höre über mir Gänserufe, während ich über den Parkplatz gehe. 
Nach dem Einkauf komme ich aus dem Supermarkt, will zurück zum Auto und genau an der Fahrertür meines Wagens sitzt: eine Graugans. 
Ich traue meinen Augen nicht, überlege aber sofort, wie ich ihr helfen kann, denn eine wilde Gans und ein belebter Supermarktparkplatz voller rangierender Autos... nee. Das ist nicht gut. Die Gans lässt mich ganz nah herankommen und dann läuft sie plötzlich los, rennt ziemlich weit (obwohl ich ihr, um sie nicht zu jagen nicht folge) direkt bis vor den Laden. Startet, fliegt aus einem Meter Entfernung gegen die Hauswand, dreht um, startet erneut und verschwindet im dunklen Nebel. Mit den Gedanken noch in der Situation fahre ich die letzten Meter nach Hause. 
(Nebenbei bemerkt war ich sehr erleichtert, dass wir als Weihnachtsessen dieses Jahr Rouladen geplant hatten!
Zuhause räume ich die Einkäufe aus, telefoniere mit dem Liebsten, esse Abendbrot und will dann auf' s Sofa. Weil im Wohnzimmer schlechte Luft ist, öffne ich vorher die Balkontür. Noch bevor sie richtig offen ist, nehme ich die sonderbare Atmosphäre draußen war. Es ist ganz windstill und durch den Nebel höre ich wieder Gänserufe. Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken, ich verzichte auf' s Lüften, versuche mich zu beruhigen, zünde Räucherlampe und Adventskerzen auf dem Kranz an. Ein gruseliges Gefühl bleibt mir den ganzen Abend über erhalten. 
Später g**gle ich Gans in der Mythologie, erfahre dass die Gans als Seelenvogel gilt, will das Erlebte  eigentlich hier verbloggen, weiß dann aber nicht wie und lasse es zunächst. 
Was denkst du, war das? Zufall? Zeichen? Oder denkst du, dass ich nicht ganz sauber ticke? 
Am nächsten Tag war der Eisnebel verschwunden und alles wieder wie immer. Es gab keine weiteren Begegnungen mit Gänsen mehr und - mal gut - auch keine merkwürdigen Gefühle. 

Die  Empfindung, dass die Zeit zwischen den Jahren stillsteht, kenne ich gar nicht und kann wie jedes Jahr nach Weihnachten den Beginn des neuen Jahres kaum noch abwarten. 
Morgen ist es endlich so weit.



Dezember adieu!


Verlinkt zu Birgitt - klick -, die
unsere Monatskollagen sammelt 



Dezember

Er ist der letzte von zwölf Brüdern,
des Jahres Pforte schließt er zu,
Was du gewonnen hast an Gütern
und was verloren, zähle du!
Doch wäge strenger und besonnen,
und schließ genaue Rechnung ab,
was du an Weisheit hast gewonnen
und was an Torheit sich ergab. 

(Heinrich Hoffmann 1809 - 1894)


Dir, die du hier liest, DANKE für alle Begleitung 
... und einen guten Rutsch!

Herzliche Claudiagrüße



(Kranz aus Fröbelsternen für Karin/ bunt, Heidi, Birgit R. + Karen, Nicole B.)

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Zu unserem Weihnachtsfest...

 

... saß ich dieses Jahr gleich unter drei Tannenbäumen und nicht einer davon steht bei mir Zuhause. Zum ersten Mal seit der Geburt meiner Söhne richtete nicht ich die Feierlichkeiten aus - sondern war an allen 3 Tagen eingeladen. Schön und seltsam zugleich.


Tannenbaum 1 beim älteren Lieblingssohn, 2 beim Liebsten und 3 bei seiner Ma


Mein heiliger Abend begann unpassender Weise mittags damit, dass ich mein Handy zerdepperte und ab sofort das Display nicht mehr benutzen konnte. Es war nicht nur gesprungen, sondern stellenweise so fein wie Zuckerkristalle zersplittert. Erschreckend, wie hilflos man sich plötzlich ohne dieses kleine Gerät fühlt.

Den Nachmittag verbrachte ich anschließend bei und mit meiner Ma - übrigens ohne Weihnachtsbaum, dafür mit Adventskranz, buntem Teller und Katze Josie.




Am Abend kam der Liebste zu mir, wo ein kleiner König aus Bronze - klick - bereits sehnsüchtig auf ihn wartete - oder war es umgekehrt?

Auf den ersten Weihnachtsfeiertag stießen wir alle zusammen bei der Ma des Liebsten miteinander an, ließen uns Rouladen mit Rotkohl und Klößen schmecken und beim anschließenden Weihnachtsspaziergang an diesem klirrend kalten, klaren Wintertag, stand die Sonne so tief, dass alle meine Fotos überbelichtet sind.




Am 2. Weihnachtstag feierten wir nicht beim Grinch, sondern in dessen Nachbarwohnung beim älteren der beiden Lieblingssöhne. Schon letztes Jahr hatte er die ganze Familie zu sich nach Hause eingeladen, aber aus bekannten Gründen konnte die Feier 2020 dann leider nicht stattfinden.




Beim Sohn war alles festlich geschmückt, es gab Kaffee und Glühwein und bunte Teller überall im Wohnraum. Natürlich gab es auch Geschenke und Feliz überwachte das Auspacken. (Mit Erfolg, denn es waren auch für sie ein paar Leckerchen dabei.)




Und dann waren die Feiertage - schwupps - auch schon wieder vorüber. 
Zum Glück habe ich Urlaub zwischen den Jahren und somit Zeit, ein neues Handy auszusuchen und einzurichten. (Nun bin ich wieder online, aber was für ein Akt war das.) Zeit für anderes blieb bisher nicht und ich bemühe mich, es leicht zu nehmen, auch wenn' s schwer fällt.

Zeit ist aber doch, DANKE zu sagen, für die viele schöne Post, die hier ankam. (Es folgt unbeauftragte Werbung wegen Verlinkungen und Markennennung.) Da waren Karten von:




1. Kerstin & Helga - klick, 2. Kirsten - klick, 3. Marita - klick, 4. Tina - klick, 5. Nicole - klick, 6. Lene - klick, 7. Manu - klick, 8. Marita - klick, 9. Jani - klick und 10. Sabine (ohne Blog).




Die Karte von Manu kam in einem ganz zauberhaften Päckchen, über das ich mich unbändig freue . Über ein liebevoll gepacktes Päckchen ♥ von Birgit - klick (Verlinkung führt zu Instagram) durfte ich mich ebenfalls freuen. 
1000 Dank euch allen, die ihr an mich gedacht habt ♥ ♥ 

Gefreut hat sich vermutlich auch die Frau, die am 24. an der Ampel links vor mir stand, denn der Mann im Wagen neben ihr stieg aus seinem Auto aus, öffnete ihre hintere Beifahrertür und stellte die Tiefkühltorte vom Dach ihres Fahrzeugs wortlos auf die Rückbank, bevor er rasch wieder in seinen Wagen stieg und davon brauste. Ob er ihr das Weihnachtsfest gerettet hat? 
Wir werden es nicht erfahren <;o)))