Haaaach, ihr Lieben,
ein paar freie Tage mit dem Liebsten, blauer Himmel, Sonnenschein, eine FeWo von deren Balkon aus man die Ostsee sieht... was könnte schöner sein?
Wir waren bekanntlich schon einige Male zum Kurzurlaub in Kellenhusen (unbeauftragte Werbung wegen Ortsnennung) und immer wieder komme ich sehr gern zurück an diesen Ort mit der gemütlichen Promenade, dem langen Strand und der vielen Natur drum herum.
Nicht herumprobieren zu müssen, sondern bereits zu wissen, wo es die beste Pizza gibt, hat jedenfalls durchaus Vorteile ;o)
Eigentlich immer wenn wir dort sind, finde ich bei meinen ausgiebigen Spaziergängen irgendetwas Besonderes am Strand.
Hier - klick - hatte ich z. B. schonmal von einem ganz speziellen Hühnergott geschrieben, den ich seither als Schmuck trage und hier - klick - über den Fund eines der seltenen Klappersteine.
In meinem Sachbuch über Versteinerungen am Ostseestrand steht geschrieben, dass man seinen Blick schulen kann, um erfolgreicher Ausschau zu halten.
Ob das stimmt? Schon als Kind habe ich von meinen Eltern vermittelt bekommen, unterwegs aufmerksam zu sein und seit ich mich erinnern kann, sammle ich "schöne Steine".
In diesem Urlaub wollte ich gern einen versteinerten Seeigel finden und kann euch heute hier nun gleich 2 verschiedene Stücke zeigen:
Der Seeigel links ist komplett erhalten, der Steinkern noch von seiner dünnen Kalkschale umgeben.
Der rechte Seeigel besteht nur noch aus dem Feuersteinkern, der von der Brandung bereits ziemlich stark beschliffen wurde. (Leider ist auf der hinteren Seite ein Stück vom Stein abgeplatzt, was allerdings auf den Fotos nicht erkennbar ist.)
Mohnblumen kunden vom Frühsommer ♥️, ich liebe das!
Da die Pflanzen kalkhaltigen Boden mögen, fühlen sie sich an der Ostseeküste ganz besonders wohl. Dicke, rotblühende Büschel entdeckte ich gleich den ersten Abend am Wegrand und einige Blümchen durften mit mir mitkommen um zusammen mit einigen Steinen (die - öhöööm, hüstel - im Verlauf der Woche immer mehr wurden ;o) den Balkontisch unserer FeWo zu schmücken.
Dass sich Mohnblumen in der Vase ganz probemlos mehrere Tage halten, wenn man nicht die offenen Blüten pflückt, sondern die dicken Knospen nimmt und ins Wasser stellt, habe ich letztes Jahr neu erfahren und damals auch gleich erfolgreich ausprobiert.
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Eine richtige Vase gab es zwar nicht, aber der Latte- Macchiato- Becher leistete auch gute Dienste und beherbergte nicht nur die Mohnknospen, sondern auch Blüten der Wilden Möhre dazu.
Die prallen Knospen öffneten sich über Nacht. Was für ein fröhlicher Gute- Laune- Strauß.
Bei dem Anblick schmeckt der Kaffee doch gleich doppelt gut!
Für heute verabschiede ich mich hier mit herzlichen...
Claudiagrüßen
... und wünsche euch ein schönes Wochenende!
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