Im November...
... tauchte die aufgehende Sonne während der 1. Bürowoche meinen Arbeitsplatz in goldenes Licht und ich fühlte mich jeden Tag den ganzen Vormittag über so sehr beschenkt und auch im übertragenen Sinn warm eingehüllt.
... spazierten Martina - klick -, ihre Hunde Lasse & Carla und ich - natürlich mit Abstand - endlich mal wieder zusammen durch die Leinemasch (Link führt zu Instagram, Werbung wegen Namens- Ortsnennung und Verlinkung).
... zog die Gemeine Eichenschrecke, zusammen mit meiner nach wie vor üppig blühenden Kapuzinerkresse, auf den Balkon um. Vor dem Küchenfenster ist der Kasten nun endlich winterlich bepflanzt, obwohl das gar nicht zum Wetter passt, was ich mit sehr gemischten Gefühlen betrachte. Seuftz.
... schien die Sonne in der 2. Bürowoche nicht mehr. Weil es außerdem zog und die Heizung eiskalt blieb, fror ich während der Arbeit ganz erbärmlich. Meine Nasennebenhöhlen protestierten sofort und so kam ich erstmals in die seltsame Situation im eigenen Wohnzimmer in einem virtuellen Warteraum zu sitzen und anschließend eine Videosprechstunde bei meiner Hausärztin zu haben.
... fährt der jüngere der beiden Lieblingssöhne nun voller Stolz ein neues Auto und ich genoss eine erste Spritztour an seiner Seite 🖤
... hatte ich in der Küche des Liebsten eine telefonische Verabredung zum Tee mit der Freundin in der Ferne. So gut, sich auszusprechen!
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| (Unbeauftragte Werbung, da auf den Fotos möglicherweise Marken erkennbar sind) |
... wurden der Liebste und ich eines (späten) Morgens von den lauten Rufen der vielen Kraniche geweckt, die über das Haus zogen. Was für ein wundervoller Anblick und immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel 🖤. Noch im Nachthemd stürzte ich für Fotos auf den Balkon - und hoffe, dass mich niemand gesehen hat ;o)
... buck ich Gabis Tassenkuchen - klick - (Werbung wegen Verlinkung) nach. Sorry liebe Gabi, aber den gibt es bei mir definitiv kein 2. Mal. Der Kuchen war dröge, enttäuschend geschmacksneutral und fest wie ein Stein.
Trauriger Weise blieb das an diesem Nachmittag nicht die einzige Katastrophe...
...wirft der Advent hier ganz dezent (HAH! Das reimt sich <;o))) glitzernd seine Schatten voraus...
Seit Wochen, Monaten, Jahren (ja wirklich!) war es mir ein Herzensanliegen, den defekten Schlauch am Hinterreifen meines alten Fahrrades erneuert zu bekommen. Viel Kommunikation fand immer wieder zu diesem Thema statt.
Inzwischen ist mir bewusst geworden, dass es mir am Ende hauptsächlich gar nicht mehr um das Rad ging. Heftige Emotionen - Traurigkeit, Enttäuschung und verletzter Stolz - hatten sich über die lange Zeit angestaut. (Fragt nicht!)
Das ist es, was in diesem Jahr vom November übrig bleibt. Das Fahrrad ist repariert!
Einen Adventskranz gibt es auch, morgen ist schon erster Advent und damit darf Neues Einzug halten...
November - adieu!




10 Kommentare:
Moin hoffe es ist wieder warm und alles im lot.
Mit den Reparaturen ist es nicht so einfach früher machte mein Mann viel, leider vieles auch unfachmännisch aber gut gewollt. Da immer die richtigen Worte zu finden erfordert mehr als Diplomatie und es krachte auch mal... Aber es lohnt sich . Für das Bild des Kranichzuges hätte ich mich auch im Schlafanzug präsentiert. Lg von Frauke
Liebe Claudia,
ich hoffe die Heizung funktioniert wieder und du kannst dich schön warm und gemütlich auskurieren. Dieses Jahr ist es wirklich verrückt, man bibbert vor der kleinsten Erkältung ... . Das Fahrrad ist repariert, haken dran und weiter gehts. Aber auch viele schöne Momente hast du erlebt und nur darauf kommt es an. :) Hier sind schon eine Menge Briefumschläge angekommen und ich freue mich wahnsinnig auf den ersten Dezember.
Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea
Ende November gut, alles gut. Jetzt mir viel Wärme und Kerzen in den Dezember. Alles Gute dir. LG von Regula
Liebe Cluadia
da hast du einiges erlebt ob freudiges oder nicht so, aber am Ende von November hat sich alles wieder gegeben.
Geniesse noch die letzten Novembertage und wünsche dir einen schönen 1 Adevent!
Lieben Gruss Elke
Der November war hier wirklich ein goldener Monat liebe Claudia,
auch heute blitzte sie immer wieder zwischen dem Nebel hervor.
In einem virtuellen Wartezimmer habe ich noch nie gesessen, ist bestimmt auch mal eine Erfahrung.
Und auch sonst hört sich Dein November nicht so dröge und enttäuschend wie der Tassenkuchen an, grins.
Dir einen kuscheligen Abend, lieben Gruß
Nicole
So viel schönes über den November und dann das bittere Ende. Oft ist es so, dass man über lange Zeit hinweg selbst nicht wahrnehmen will, was innerlich so abläuft. Umso heftiger wird der Ausbruch dann, ist nötig und meistens heilsam. Na gut, das Fahrrad ist wieder heile und ich hoffe auch sonst ist wieder alles im Lot.
LG eSTe
Liebe Claudia,
im grauen November treffen einen die unschönen Seiten des Lebens immer besonders hart, finde ich. Da ist es viel schneller ungemütlich kalt, nervig, traurig.... es ist so schrecklich finster, finde ich! Und dass das Wetter gemischte Gefühle auslöst, geht mir genauso.
Aber nun kommt der Monat der Kerzen und es Lichts - hab eine schöne Adventszeit!
Herzliche Grüße
Elke
Kaum war er da, schon ist er wieder im gehen, der Monat November. Er begann bei uns sonnig und mild und geht eiskalt und nebelig.
Ingrid, die Pfälzerin wünscht Dir einen schönen Sonntag.
Was ein kaputter Fahrradschlauch nicht alles auslösen kann, liebe Claudia. Ich hoffe, es ist wieder alles okay?! Und warst mit Martina unterwegs? Ihre Hunde sind richtige Schönheiten. Deine erste Collage macht mich lächelnd. Was für ein hübscher und lustiger Pferdepo ;)) Und der Kuchen war nix? Schade drum! Dir einen gesegneten ersten Advent. Drücker, Nicole
Hallo Claudia,
was für ein tolles Foto von den Kranichen. Und Du warst in einem virtuellen Wartezimmer, wie funktioniert das denn? Hoffentlich ist alles wieder gut.
Und der Fahrradschlauch,... ich kann mit empfinden, manchmal ärgert man sich nur noch und dabei ist es nur eine Kleinigkeit!
Der Dezember wird besser - mein persönlicher Monat schon seit Kindheit! ;-)
Liebe Grüße
Manu
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