Das erste Märzwochenende beginnt für mich am Freitag gegen 15 Uhr!
Bei eisiger Kälte aber strahlendem Sonnenschein verlasse ich das Büro und mache mich direkt auf den Weg zu meiner Ma.
Wir trinken einen Kaffee - und ich hoffe auf einen Spaziergang aber der Mama ist es zu kalt.
Selbst Katze Josie mag keine Runde mit mir durch den Garten drehen... So bleiben wir im Haus.
Gegen 17:30 Uhr mache ich mich auf den Heimweg... die Sonne steht bereits tief und das Licht ist einfach schön, so dass ich mich entscheide, allein noch etwas laufen zu wollen - und fahre deshalb direkt durch, bis zur Leinemasch (Posting enthält mehrfach Werbung wegen Ortsnennungen).
Dort angekommen marschiere ich über die Leinebrücke und schnurstracks in den Sonnenuntergang. Rings um mich her sind die Rufe der Wildgänse auf den Feldern zu hören.
Der Moment ist irgendwie magisch.
Einige andere Spaziergänger kommen mir entgegen, sind schon auf dem Rückweg. Aber ich möchte nicht gleich wieder umkehren.
Ein Storch fliegt über mir am Abendhimmel eilig davon.
Es wird immer dunkler und schweren Herzens entschließe ich mich zurück zu gehen. Wenn die Sonne erstmal weg ist, ist es stockfinster dort und man kann den Weg nicht mehr erkennen...
Später lese ich bei Frauke - klick - (Werbung wegen Verlinkung) und merke, dass ich die Online- Übertragung zum Weltgebetstag aus unserer Kirche durch meinen Spaziergang verpennt habe. Ich Siebhirn. So ein Pech!
Der Samstag startet bedeckt und draußen sieht es wenig einladend aus.
Während der Liebste und ich unseren Kaffee trinken, beginnt es plötzlich vor dem Fenster kurz zu schneien. Ich putze ein bisschen und wir trödelen ansonsten so vor uns hin.
Für ein Bastelprojekt benötige ich schwarzen Tonkaton. Leider befindet sich nicht mehr genug im Vorrat. Ich gerate ins Grübeln. Zum ersten Mal nach einem Jahr Corona fehlt mir etwas, das ich nicht im Internet bestellen kann bzw. möchte.
Nachmittags fahren wir einkaufen. Nicht zum Supermarkt vorne an der Ecke, sondern in einen sehr großen Laden mit breiter gefächertem Sortiment.
Ich habe Glück, es gibt dort auch Tonkarton und der einzige schwarze Bogen wird meiner!
Am Sonntag ist es genauso grau.
Gleich nach dem Aufstehen bin ich schon wieder müde, mir ist kalt und ich klebe fest am Sofa.
Der Liebste schlägt einen Spaziergang vor.
Er fragt immer wieder und lässt nicht locker.
Verkehrte Welt ;o) sonst ist es bei uns immer anders herum.
Wir fahren zum Wollewehr auf der Leineinsel, um dort ein wenig zu laufen.
Das Wasser ist tosend laut und ein riesiger Baum hängt schräg über der Staustufe fest. Wo er wohl in den Fluß gestürzt ist?
Der Wind ist eisig, ich bin froh, meine wärmere Jacke angezogen zu haben.
Aber ich bin auch froh, dass wir losgegangen sind!
Wir drehen eine große Runde, an deren Ende wir unversehens vor einem Waldstück voller Märzenbecher stehen.
Es sind sooo viele. Eine große Fläche ist mit ihnen bedeckt.
Noch nie habe ich zuvor Märzenbecher in freier Natur gesehen und bin total geflasht ♥
Sofort habe ich einen Ohrwurm - klick - (Werbung wegen Verlinkung und Markennennung, Link führt zu YouTube) und würde hier gerne die zweite Strophe zitieren, was aber leider wegen des Urheberrechts nicht möglich ist.
Kennst du das Lied auch?
Sehr beschwingt kommen wir zurück nach Hause ins Warme.
Erholt starte ich morgen in die neue Woche.
Ihr hoffentlich auch?
Herzliche Claudiagrüße

11 Kommentare:
Liebe Claudia,
mir tut das laufen auch immer gut, gerade in der Natur und bei diesem tollen Sonnenuntergang muss man doch einfach los. 😊 Die Märzenbecher sind wunderschön.... .
Mir geht das mit dem Bastelmaterial auch so.... aber du hast eine Lösung gefunden,jetzt
werden wir schon bei der Materialbeschaffung kreativ. 😁
Habe eine tolle Woche und viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀
Mag sein, daß es ärgerlich war, die Übertragung verpaßt zu haben, aber ich bin mir sicher, daß Du bei Deinem Spaziergang Gott näher warst als andere. Die Natur in sich so aufzunehmen, mit all ihren Wundern und Reizen, daß hat was mit Erfurcht vor der Schöpfung zu tun.
Ich kenne mich nicht aus und ich weiß auch keine passenden Worte zu finden, aber so empfinde ich es an manchen Tagen wenn ich mit Imo unterwegs bin. Manchmal spüre ich die Natur und mich mehr als an anderen Tagen und dann kann ich es kaum fassen, wie wundervoll alles ist, selbst die kleinsten Details.
Nana
Guten Morgen Claudia,
ohhh, auf Schnee kann ich jetzt gut verzichten ... obwohl es hier die letzte Woche wieder kalt war, hatten wir tagsüber Sonnenschein. Beim gestrigen Spaziergang pfiff auch ein eisiger Wind, aber schön war es dennoch. Dein wundervoller Spaziergang mit den feinen Eindrücken war sicher ein Seelenschmeichler und so empfinde ich ebenfalls die Natur. Und der Anblick so vieler Märzenbecher, genial.
Ich wünsche dir eine gute Märzwoche - lieben Gruß, Marita
Liebe Clsudia, ein Schönes Natur-erlebnisreiches Wochenende hattet Ihr! Ich kann mich auch nicht erinnern, Märzenbecher schon mal direkt in der Natur gesehen zu haben?
Hier in Berlin ist heute am Internationalen Frauentag Feiertag und deshalb hat uns noch nicht der Alltag wieder - wir werden jeden Moment genießen! Die Sonne lacht uns an & von diesem Lachen schick ich Dir mit lieben Grüßen eine Portion rüber - Lene
liebe Claudia, das war und ist wirklich bei aller Sonne eisig, doch gerade das Licht tut uns so gut. Wie schön sind deine Bilder mit dem Storch und den Märzenbechern. Daran habe ich auch schöne Erinnerungen, so war mal ein riesiger hang voller Blüten, hoffentlich werden dies Pflanzen nicht gestört und der Schutz eingehalten.
Wünsche Dir auch die heutige Sonne. Liebe Grüße von Frauke
... es geht nix über viel frische Luft, gut dass dich dein Liebster dazu bewegen konnte; ich liebe Märzenbecher und muss jedoch gestehn, dass ich sie auch noch nie in einer solchen Vielzahl gesehen habe.
Eine gute neue Woche
Gabi
Ja, wenn man sich endlich aufgerafft hat und geht los, dann macht es meistens richtig Freude.
Man muss nur den inneren Schweinehund überwinden.
Schön sind die Märzensbecher, hier gibt es kaum welche.
Dir wünsche ich eine gute Woche, lieben Gruß
Nicole
Seit dem Babybuben bin ich jeden Tag einige Stunden draußen und ja manchmal ist auch schwer sich aufzuraffen, aber wenn die Beine mal ins Tun kommen - dann geht es eigentlich. So wie du sagst!
Wunderschöne Frühlingsstimmung hast du eingefangen und ich bin gerne mitgegangen!
Alles Liebe
nima
Hach, dass klingt nach einem schönen Wochenende. Wenn ich recht überlege habe ich Märzenbecher schon ewig nicht mehr gesehen. Ich hatte am Wochenende mit meiner Impfung zu kämpfen:( Herzlichst Kirsten
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, also immer ins Freie ... Aber klar, manchmal mag man einfach nicht. Das ist auch okay.
Ich wünsche dir eine schöne Woche mit Frühlingsgefühlen!
Liebe Grüsse von Regula
Wow, das kenne ich leider auch nur vom Hören-Sagen und jetzt durch Deine wunderschönen Bilder...Diese Pracht an Märzenbechern...Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie es Dir dabei erging. Wie gut dass der Fotoapparat mit dabei war!!!
Dir alles Liebe und ein schönes Osterfest
Heidi
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