Donnerstag, 18. April 2019

Gründonnerstag





"Bleibet hier und wachet mit mir.
Wachet und betet."


Dienstag, 16. April 2019

Hier grad so: KRESSE für das Osterfrühstück





Hast du sie auch schon ausgesät?
Bei mir gehört sie IMMER auf den Ostertisch!
- Leider verpasse ich nur all zu oft, den richtigen Zeitpunkt...




Aber nicht in diesem Jahr!

Und Manu - klick - (Werbung wegen VerlinkungManuuuu, hörst du mich? Du treulose Tomate, wie konntest du denn schon am Wochenende Kresse säen, wo wir doch letztes Jahr abgesprochen hatten, dass ich dich dieses Jahr daran erinnern soll?! ;o)))



Unbeauftragte Werbung ohne kommerziellen Nutzen, weil Marke erkennbar ist

Gern erinnere ich hiermit nun aber EUCH daran...
Wer heute (oder notfalls auch noch morgen) Kresse sät, kann an Ostern ernten!

Viele 


Claudiagrüße




Montag, 15. April 2019

7 Tage - 7 Bilder. Ein Wochenrückblick...


Hallo, ihr Lieben!

Ganz vielen Dank, für euren Zuspruch in den Kommentaren zu meinem letzten Posting - klick. Eure lieben, tröstenden Worte und dass ihr mit mir empört ward, hat sehr gut getan...

Die vergangene Woche brachte so manch Bewegendes mit sich.
Ich dachte über Lebendigkeit nach, denn Jana schrieb hier - klick - (Werbung wegen Verlinkung) darüber, unter welchen Umständen sie sich lebendig fühlt und stellte uns Lesern die Frage, wann wir uns lebendig fühlen.
Vielen Dank für deine Frage Jana. Sie kam mir zur rechten Zeit.
Mittwoch Abend in der Chorprobe spürte ich prompt diese Lebendigkeit. Nicht nur die Freude darüber, mit vielen lieben Leutchen gemeinsam zu singen, sondern vor allem auch das Geschenk, das mir durch diese Musik gemacht ist!
(Und Donnerstag war ich dann richtig etwas aufgeregt, denn ich hatte ein Blinddate ;o)

Tja, so war sie , die Woche:


Sonntag: Endlich ausgepackt und sie leuchtet sooo schön im
frühlingshaft- sonnigen Abendlicht, die gebastelte Osterdeko am Balkonfenster.

Montag: Lecker Abendessen! Im warmen Sonnenschein genieße ich draußen
herzhaften Eierkuchen mit Chicorée, Erbsen und frischem Dill.

Dienstag: Hach, endlich! Bei mir piepts wieder ;o) Aus 3 der 4 Eier im Nest auf
dem Balkon sind kleine Amseln geschlüpft. (N° 4 folgte dann am Mittwoch.)

Mittwoch: Chorprobe für die Osternacht und die Erklärung, warum
die Schöpfungsgeschichte im Ordner unter "I" statt unter "S" zu finden ist.
Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde... Und mir hüpft das Herz!

Donnerstag: Am Bahnhof begegnet: Karens - klick -  (Werbung wegen Verlinkung) Liebsten, 
der auf der Durchreise in meine Stadt kam und ein Päckchen mitgenommen hat.

Freitag: Stadtbummel mit meiner Ma und HURRA!!! Eine (öhöm, jahre-)
lange Suche ging zu Ende. Sie hat endlich eine neue Tasche gekauft ;o)

Samstag: Morgens dicke Schneeflocken auf den zarten Blättern der Birke am
Balkon. Abends mit dem Liebsten und Freunden Essen beim Spanier. Schön war' s!

Liebe Post kam hier an und ich habe mich so sehr gefreut über:


 ..wunderbare FrühlingsSchneckenPost von Margot - klick - (Werbung wegen Verlinkung)
Vielen DANK dir für das Leporello, das wieder ein wahres kleines Kunstwerk ist.

DANKE für die Ostergrüße von Kirsten, die hier - klick - zeigt, wie die Karte gebastelt
wird. So faszinierend. Auf diese Idee wäre ich nie gekommen! (Werbung wegen Verlinkung)

DANKE auch dir, liebe Kristin - klick - (Werbung wegen Verlinkung) für deine Hasengrüße
und das Wabenei, für das sich gleich ein Plätzchen fand... 


Heute mit dem Palmsonntag beginnt nun die Karwoche.
Ich kann es gar nicht richtig glauben, denn Ostern ist mir innerlich sehr weit weg. Das Jahr scheint irgendwie schon viel weiter fortgeschritten zu sein. Schuld ist wohl das Osterparadox?!
Hier ist noch gar nichts vorbereitet und so stürze ich mich dann mal kopfüber in die neue Woche, die für mich nur 2 Arbeitstage haben wird: Augen zu und durch!

Euch wünsche ich eine gute Zeit! Herzlicher

Claudiagruß

Dienstag, 9. April 2019

Kein Schweigen


"Das Schweigen" betitelte Ev ihr letztes Posting und schreibt:

Zitat: ... Langsam, sehr langsam findet ein Umdenken statt. Nicht beim Nachbarn mit den praktischen Pestiziden aus dem Baumarkt. Auch nicht bei den Anlegern des Kies- und/ oder des  Rindenmulchgartens. Vögel? Will man nicht, die verkacken die teuren Fliesen. Insekten will man auch nicht, die ziehen nur die kackenden Vögel an, kacken selbst wiederum auf die Fenster, die so nicht blitzblank bleiben und dazu stechen sie einen auch noch. Bunte Blumen? Nö, die verwelken irgendwann nur und dann muss man die hässlichen, brauen Reste aus den Pflanzen schneiden oder vom Rasen auflesen...
Selbstverständlich habe ich Ev um Erlaubnis gebeten, sie hier zitieren zu dürfen, denn ihr Posting sprang mich förmlich an und es begann mir in den Fingern zu jucken, auch über dieses Thema schreiben zu wollen. Ich fragte mich nämlich, ob sie vielleicht meinen Nachbarn hier im Haus persönlich kennt?!





Eines vorweg: hier schweigt nix!

Sonntag Morgen kurz vor 8 Uhr:
Mit dem ersten Kaffee hocke ich auf meinem Balkon, genieße den Moment.
Es ist Frühling, die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel, von fern zwitschert fröhlich Herr Amsel, seine Gattin weilt im Nest neben mir und bebrütet brav ihre 4 hübschen Eier. Der Balkon liegt abseits der verkehrsberuhigten Strasse. Es herrscht eine friedliche Atmosphäre hier.

Zunächst jedenfalls. Bis plötzlich - Sonntag morgens kurz vor 8 Uhr - der Nachbar aus dem Haus gestürzt kommt, laut in die Hände klatschend zu einem etwas vom Eingang entfernten Baum an die Grundstücksgrenze läuft und wild gestikulierend laut "ksch - KSCHSCH- ksch" macht.

Die Situation ist so skurril, dass man fast lachen könnte. Fast. Wenn es nicht so traurig wäre!

Die Aufmerksamkeit meines Nachbarn gilt - einer Ringeltaube. (Ringeltaube! Nicht zu verwechseln mit der Stadttaube, welche auch "Ratte der Lüfte" genannt wird und die übrigens letztendlich auch ein Lebewesen und kein Müll ist.) Diese Ringeltaube sitzt an diesem schönen Frühlingsmorgen - es ist noch immer kurz vor 8 Uhr, ganz still und artig im Ahorn auf ihrem Nest. Sie scheint zwar durch die Machenschaften des munteren Nachbarn etwas beunruhigt, hält jedoch tapfer die Stellung.

Der Nachbar verschwindet wieder im Haus.
Mal gut, denke ich grad noch... da ist er auch schon zurück. In der Hand hält es eine lange, dünne  Eisenstange, mit der er nun, das laute "ksch - KSCHSCH- ksch"- Rufen wieder aufnehmend, hinauf in den Baum nach dem Nest stochert.
Vergeblich sagt seine Frau vom offenen Fenster aus, dass er aufhören und wieder hineinkommen soll.
Er erreicht das Nest nicht und beginnt mit der Stange gegen die Äste zu stoßen. OH NEIN. Alles wackelt.
Schließlich gibt die Klügere nach und fliegt davon... Sonntag Morgen kurz vor 8 Uhr.




Warum ich nicht eingegriffen habe?
Weil die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt hat, dass Worte hier Energieverschwendung sind!
Dieser Nachbar hat sich von seinem Einzug an dafür eingesetzt, dass nach und nach hier rund ums Haus die Bäume gefällt werden.
Dieser Nachbar hat jetzt vor das Haus (womöglich als Ersatz für die meterhohe Eibe?) eine mikerige einzelne Rose gepflanzt. Das war schon länger sein Wunsch.
Dieser Nachbar verbringt seit Jahren seine Zeit - und er hat viel Zeit, er ist Rentner - damit, Vögel zu scheuchen und schießt mit Knall und ich-weiß-nicht-was aus dem Fenster nach den Tauben.
Dieser Nachbar hat durchgesetzt, dass die Rasenfläche vorm Haus mit Geröll bedeckt wurde, weil da manchmal Hundedreck lag. (Der liegt da übrigens ab und an immer noch. Nur jetzt halt nicht mehr auf Rasen, sondern auf Steinen.)
Um unser Haus entstand, wo es vorher grün war, nach und nach eine Steinwüste.




Es ist aber mehr als nur die Optik, was mir Sorgen macht:

  • Keine Wurzeln sind mehr da, die noch den Boden festhalten und/ oder Regenwasser aufnehmen könnten
  • Keine Insekten finden mehr Nahrung und Schutz im Gras oder im Laub
  • Die Amseleltern mit dem Nest auf meinem Balkon werden dieses Jahr viel weiter fliegen müssen, um ihre Pieplinge mit Futter zu versorgen

Ich zitiere nochmals Ev:
Vögel? Will man nicht, die verkacken die teuren Fliesen.

... und ergänze: Rasen, will man nicht, Bäume auch nicht, denn auf Rasen und Bäumen, da sitzen die Vögel. Und Vögel - dass bedeutet auch Ringeltauben und die will man nicht, weil - siehe oben...

Wie kann es sein, dass ein gebildeter alter Mann in seinem langen Leben nicht gelernt hat, dass wir Menschen nur ein kleiner Teil der Natur, eines großen Ganzen sind?

Die Ansichten dieses Nachbarn werde ich nicht mehr ändern können.
Ich pendel so oft zwischen Wut und Trauer hin und her, fühle mich hilflos, wie die Taube im schwankenden Geäst, spreche heimliche Verwünschungen aus, denke unflätige Worte, sinne innerlich auf Rache, versuche trotzdem ruhig und sachlich zu bleiben (an mein Karma zu denken ;o) und dieser Welt einen eigenen kleinen, besseren Beitrag zu leisten.




Und wisst ihr was?!
Die Ringeltaube ist nach einiger Zeit zu ihrem Nest zurückgekehrt und die Schmetterlinge sind auch noch da. Die sitzen auf den warmen Steinen und schenken mir ein kleines bisschen Hoffnung!


Danke dir Evklick - (Werbung wegen Verlinkung zu Ev' s Posting "Das Schweigen")
für den Anstoß und dass ich dich hier zitieren durfte!


Sonntag, 7. April 2019

Kein Storch - Glücksblick


Der Liebste und ich. Gestern. Auf dem Rückweg zum Auto. Zurück von der Terrasse des Lokals, wo wir Currywurst gegessen haben. Eigentlich hatte ich mir einen kleinen Abendspaziergang erhofft. Vielleicht vorbei am Storchennest?! Aber nee, spazierengehen und der Liebste, das passt nicht zusammen.

Die Abendsonne scheint noch wunderbar warm. Die Luft ist mild. Überall zwitschert es.
Ich bin so voller Sehnsucht. Nach der Natur, nach ihrer Fülle. Bleibe einen Moment stehen, halte mein Gesicht ins Licht, schließe die Augen.
Als ich sie wieder öffne, fällt mein Blick auf ein kreisrundes Loch im Baum vor mir...

Oooooh. Ob da wer wohnt?




Ein Schnabel erscheint in der Öffnung...




 ... noch ein Stückchen weiter lugt das Köpfchen hinaus.


Rechts geschaut...




... links geschaut. Alles frei?! 


Jawohl! - Dann los:


Ganz schön eng, dieses Loch ;o)

Gerettet. Mein Abend. Auch ohne Spaziergang. (Aber schön wäre es schon gewesen.)