Upps, heute stelle ich zweierlei fest:
Zum Einen, mit dem Monatsrückblick dezent zu spät zu sein... und zum Anderen, dass alle Fotos des vergangenen Monats bereits verbloggt sind oder es sich fast ausschließlich um Naturfotos oder Bilder von Essen handelt ;o)
Im Oktober...
... freute ich mich über dicke Kastanien und
... gemeinsam mit dem Liebsten über köstlichstes Rote- Bete- Birnen- Risotto nach diesem - klick - Rezept (Werbung wegen Verlinkung).
Das gibt es hier bestimmt nochmal wieder!
... buk ich keine Geburtstagstorte, sondern bastelte stattdessen eine Ananas. Und mal gut, denn die wird wenigstens nicht so schnell schlecht.
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... genoss ich jeden sonnigen Tag so gut es neben der Arbeit ging und das goldfarbene Laub der Lindenbäume vor dem Fenster in den Bürowochen. (Inzwischen ist die Allee leider schon kahl.)
....genoss ich auch die Zeit in den Home- Office- Wochen.
Ehrlich, der Kaffee hier Zuhause ist echt um Längen besser, als die bittere Brühe im Büro ;o)
... shoppte ich neue Wolle und legte auch gleich mit dicken Nadeln los. Demnächst wird aber das Strickprojekt wohl zu Gunsten von Weihnachtsvorbereitungen pausieren müssen.
... bekochte mich die Freundin und ihre Spinatquiche war wirklich lecker. Überhaupt hatten wir (mit Abstand) einen gemütlichen, entspannten Abend.
... ließ ich mich sowieso gegen Grippe und nach eingehender ärztlicher Beratung auch gegen Gürtelrose impfen, obwohl sie Stiko diese Impfung für meine Altersgruppe noch nicht empfiehlt. Die Nebenwirkungen dieser Impfung waren zum Glück nicht so schwerwiegend, wie befürchtet.
... gab es 2 verschiedene Zwetschgenkuchen (und keiner davon hat es auf ein Foto geschafft) für die Kollegen. Der Eine nach neuem Rezept war nicht so toll und wurde deshalb nicht gepostet. Der Andere nach diesem Rezept - klick - war hingegen sehr lecker.
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... trafen sich beim Wochenmarkt die Herbstzeichen mit den ersten Vorboten der Adventszeit. Ach, wie sehr ich es liebe, dienstags meine Mittagspause für einen Besuch des kleinen Marktes in der Nähe des Büros nutzen zu können.
... verabschiedeten wir aus meiner Kirchengemeinde schweren Herzens unseren beliebten, langjährigen Pfarrer, der ab November woanders eine neue berufliche Aufgabe übernimmt. In die Traurigkeit mischt sich Unverständnis und Enttäuschung darüber, wieso er gerade jetzt in dieser Zeit gehen muss.
Die Gottesdienste wurden seit dem Frühjahr hier gestreamt, so dass der Gemeinde via Internet die Vertrautheit seiner Person und unserer Kirche eine gute Verbindung waren. Wie soll das nun über Weihnachten/ den Winter werden?
... gab es nach Feierabend spontan Kartoffel- Kürbispüree mit knusprig- gebratenen Schinkenwürfeln, Spiegelei und üppiger Salatbeilage für meine Ma und mich, bevor wir zum Waldspaziergang aufbrachen und im kleinen Lieblings- Hofladen einkauften. So ein schöner Nachmittag!
Trotz Corona- Einschränkungen fühle ich noch immer Ruhe und Gelassenheit, bin mir sehr darüber bewusst wie gut es mir geht. Meine Lieben und ich, wir sind bislang Gott sei Dank alle gesund!
"So weit deine Selbstbeherrschung geht, so weit geht deine Freiheit."
Das Zitat von Marie von Ebner- Eschenbach schrieb 1975 meine Omi in mein Poesiealbum.
Damals mit 8 Jahren verstand ich die Bedeutung der Worte noch nicht wirklich. Heute, viele Jahre später weiß ich, wie wahr dieser Satz ist.
Das ist es, was in diesem Jahr vom Oktober übrig bleibt, die Erkenntnis, es durchaus ein Stück weit selbst in der Hand zu haben, wie viele offizielle Beschränkungen es geben muss.
Es liegt an uns, wie viele Menschen sich infizieren und wie wir alle diese Zeit überstehen.
Bitte passt gut auf euch und aufeinander auf und bleibt gesund.
Oktober - adieu!



















