Mittwoch, 4. November 2020

Oktober adieu

 
Upps, heute stelle ich zweierlei fest: 
Zum Einen, mit dem Monatsrückblick dezent zu spät zu sein... und zum Anderen, dass alle Fotos des vergangenen Monats bereits verbloggt sind oder es sich fast ausschließlich um Naturfotos oder Bilder von Essen handelt ;o)

Im Oktober...




... freute ich mich über dicke Kastanien und 

... gemeinsam mit dem Liebsten über köstlichstes Rote- Bete- Birnen- Risotto nach diesem - klick - Rezept (Werbung wegen Verlinkung). 
Das gibt es hier bestimmt nochmal wieder!

... buk ich keine Geburtstagstorte, sondern bastelte stattdessen eine Ananas. Und mal gut, denn die wird wenigstens nicht so schnell schlecht.


Werbung ohne Auftrag, weil Marke erkennbar


... genoss ich jeden sonnigen Tag so gut es neben der Arbeit ging und das goldfarbene Laub der Lindenbäume vor dem Fenster in den Bürowochen. (Inzwischen ist die Allee leider schon kahl.)

....genoss ich auch die Zeit in den Home- Office- Wochen. 
Ehrlich, der Kaffee hier Zuhause ist echt um Längen besser, als die bittere Brühe im Büro ;o)

... shoppte ich neue Wolle und legte auch gleich mit dicken Nadeln los. Demnächst wird aber das Strickprojekt wohl zu Gunsten von Weihnachtsvorbereitungen pausieren müssen.




... bekochte mich die Freundin und ihre Spinatquiche war wirklich lecker. Überhaupt hatten wir (mit Abstand) einen gemütlichen, entspannten Abend.

... ließ ich mich sowieso gegen Grippe und nach eingehender ärztlicher Beratung auch gegen Gürtelrose impfen, obwohl sie Stiko diese Impfung für meine Altersgruppe noch nicht empfiehlt. Die Nebenwirkungen dieser Impfung waren zum Glück nicht so schwerwiegend, wie befürchtet.

... gab es 2 verschiedene Zwetschgenkuchen (und keiner davon hat es auf ein Foto geschafft) für die Kollegen. Der Eine nach neuem Rezept war nicht so toll und wurde deshalb nicht gepostet. Der Andere nach diesem Rezept - klick - war hingegen sehr lecker.


Werbung ohne Auftrag, weil Hersteller erkennbar


... trafen sich beim Wochenmarkt die Herbstzeichen mit den ersten Vorboten der Adventszeit. Ach, wie sehr ich es liebe, dienstags meine Mittagspause für einen Besuch des kleinen Marktes in der Nähe des Büros nutzen zu können.

... verabschiedeten wir aus meiner Kirchengemeinde schweren Herzens unseren beliebten, langjährigen  Pfarrer, der ab November woanders eine neue berufliche Aufgabe übernimmt. In die Traurigkeit mischt sich Unverständnis und Enttäuschung darüber, wieso er gerade jetzt in dieser Zeit gehen muss.
Die Gottesdienste wurden seit dem Frühjahr hier gestreamt, so dass der Gemeinde via Internet die Vertrautheit seiner Person und unserer Kirche eine gute Verbindung waren. Wie soll das nun über Weihnachten/ den Winter werden?

... gab es nach Feierabend spontan Kartoffel- Kürbispüree mit knusprig- gebratenen Schinkenwürfeln, Spiegelei und üppiger Salatbeilage für meine Ma und mich, bevor wir zum Waldspaziergang aufbrachen und im kleinen Lieblings- Hofladen einkauften. So ein schöner Nachmittag!




Trotz Corona- Einschränkungen fühle ich noch immer Ruhe und Gelassenheit, bin mir sehr darüber bewusst wie gut es mir geht. Meine Lieben und ich, wir sind bislang Gott sei Dank  alle gesund!

"So weit deine Selbstbeherrschung geht, so weit geht deine Freiheit." 

Das Zitat von Marie von Ebner- Eschenbach schrieb 1975 meine Omi in mein Poesiealbum. 
Damals mit 8 Jahren verstand ich die Bedeutung der Worte noch nicht wirklich. Heute, viele Jahre später weiß ich, wie wahr dieser Satz ist. 

Das ist es, was in diesem Jahr vom Oktober übrig bleibt, die Erkenntnis, es durchaus ein Stück weit selbst in der Hand zu haben, wie viele offizielle Beschränkungen es geben muss. 
Es liegt an uns, wie viele Menschen sich infizieren und wie wir alle diese Zeit überstehen.

Bitte passt gut auf euch und aufeinander auf und bleibt gesund.

Oktober - adieu!


Samstag, 31. Oktober 2020

Vollmond - der zweite - zu Halloween (und Herbstpost)

 



Hallo ihr Lieben!

wie am Monatsersten hier - klick - schon festgestellt, durften wir uns im Oktober über zweimal Vollmond freuen. 
Eine Konstellation, die eher selten auftritt und dadurch entsteht, dass ein Mondumlauf exakt 29 Tage, 12 Stunden und 44 Minuten - und damit kürzer als ein Kalendermonat dauert.
Das letzte Mal, dass hier bei uns so wie heute an Halloween der Vollmond schien, ist übrigens 1944, also vor 76 Jahren gewesen. 

Hoffentlich hattet ihr heute auch so einen schönen und entspannten Herbsttag, wie wir?!
Wir trödelten morgens lange, ließen das Frühstück ausfallen und aßen stattdessen zeitig zu Mittag.
Anschließend kümmerte ich mich um die Pflanzen auf meinem Balkon und weil es gar nicht kalt und sehr sonnig war...




... holte ich mein Strickzeug und den Liebsten und wir setzten uns mit einem Tee nach draußen. 
Könnt ihr sehen, wer da sich da für eine kleine Pause ausgerechnet meine Stricknadel ausgesucht hatte?! Wenn das kein Glück ist!
Seine Pause wurde damit auch zu meiner Pause - bis er schließlich weiterzog. ;o)

Weiter zog dann auch die Sonne. Hinter eine dicke Wolke nämlich und die wurde immer größer, so dass am Nachmittag um 15:51 Uhr, als der Mond exakt voll und rund war, weit und breit nichts von ihm zu sehen gewesen ist, obwohl er die letzten Tage um diese Zeit schon immer am Himmel gestanden hatte.

Ich gönnte mir deshalb später, als es schon dunkel wurde noch einen ausgiebigen Abendspaziergang und gegen 18 Uhr entstand dann das Foto des HaLLOwEen- Vollmondes bei inzwischen wieder sternenklarem Himmel.
Zuhause warteten der Liebste und unsere Kürbisfratze, die ich schon vorgestern geschnitzt hatte, bereits mit dem Abendessen und der Tag endete so gemütlich, wie er begonnen hatte!




Tolle Herbstpost zum Thema Halloween erreichte mich diese Woche von Nicole - klick - (Werbung wegen Verlinkung) der ich hiermit ganz herzlich DANKE sage, um mich anschließend zu verschieden und euch für morgen einen schönen Sonntag zu wünschen! 


Post von Nicole


♥️- liche Claudiagrüße



Dienstag, 27. Oktober 2020

Unser Sonntagsspaziergang ♥ oder kleine Wichtel aus Lampionblumen

 
Länger schlafen - und trotzdem zeitiger aufstehen? 
Das hat doch was! ;o)
Der Liebste und ich nutzten letzten Sonntag die durch die Zeitumstellung geschenkte Stunde zu einem Herbstspaziergang im Tiergarten (Werbung wegen Ortsnennung). 




Das Wetter war zwar eher trüb, das golden gefärbte Laub der Bäume ließ die Umgebung jedoch trotzdem sonnig wirken. Was für ein schöner Tag!
Mit der Kamera im Anschlag machten wir uns auf die Suche nach dem Rotwild, das auf der umgrenzten Fläche des Tiergartens freien Auslauf hat.




Wir entdeckten Pilze und Baumstümpfe die als Futtertrog genutzt wurden - aber nirgends Rehe.
Am Wildschweingehege sammelte ich, während der Liebste fotografierte, Eichelhütchen für eine kleine Bastelei. Die Lampionblume auf meinem Balkon hat im vergangenen Sommer besonders üppig geblüht und viele schöne Fruchtstände ausgebildet.




Wir legten eine kleine Pause auf einer der vielen Parkbänke ein. 
Was für eine gute Idee vom Liebsten, heute hierher gekommen zu sein!
Schließlich spazierten wir weiter und entdeckten am Forsthaus doch endlich Rotwild. Die Tiere schauten genauso neugierig zu uns hinüber, wie wir zu ihnen ;o)




Schon kurz vor dem Ausgang angelangt, bekamen wir plötzlich nahe des Weges noch einen Hirsch zu Gesicht. Mit seinem prachtvollen Geweih war er gut zu erkennen. 
Was für ein Glück! ♥ Glück war es auch, dass es erst jetzt, wo wir schon fast wieder am Auto angelangt waren, zu nieseln begann...




Später Zuhause bastelte ich 5 kleine Wichtel aus Lampionblumen, Eichelhütchen, Holzperlen und Märchenwolle. 
Die Gesicher habe ich mit schwarzem Filzstift und rotem Buntstift gestaltet und Heißkleber zum kleben verwendet. Wie das geht, ist wohl selbsterklärend?!




Meine Wichtel verlinke ich auf den letzten Drücker noch 
zum Creadienstag - klick
zu Nicole - klick - die diesen Monat Kreatives im Herbst sammelt und
zu Juttas - klick - Naturdonnerstag.
(Werbung wegen Verlinkungen




Donnerstag, 22. Oktober 2020

Urlaub im Harz: die Sandsteinhöhlen

 
Hallo ihr Lieben,

nachdem ich euch neulich hier - klick - bereits vom Urlaub in Quedlinburg (Posting enthält mehrfach unbeauftragte Werbung wegen Ortsnennungen - Urlaub selbst bezahlt) berichtet hatte, möchte ich heute von unserer Wanderung zu den Sandsteinhöhlen am Regenstein bei Blankenburg erzählen.

Äußerst abenteuerlich war zunächst die Anfahrt, denn das Navigationsgerät führte uns aufgrund einer Sperrung immer wieder die gleiche Route im Kreis über die Bundesstraße... nach der 3. Ehrenrunde - wir waren langsam schon dezent genervt - gelang es uns schließlich doch den Parkplatz zu erreichen...




... das Auto abzustellen und in den Wald zu marschierten. 

Die Schwierigkeiten den Weg zu finden setzten sich auch zu Fuß fort (selbst im Internet wird darauf hingewiesen, dass eine Beschilderung zwar vorhanden aber völlig unklar ist und man leicht die Orientierung verlieren kann). 

Keine Probleme vorwärts zu kommen, hatte diese ca. 4 cm lange Raupe, die wir mitten auf dem Pfad entdeckten. Leider weiß ich gar nicht, was für ein Falter aus ihr mal werden könnte. Vielleicht ein Bärenspinner? Oder eine Tigermotte? Kennt sich jemand von euch aus? Ich habe schon so lange keine Schmetterlingsraupe mehr gesehen. 




Aufwärts, abwärts und vorbei am Regenstein ging es. 
Die Luft, das Licht - es war so schön im lichten Kiefernwald. Wir genossen die Wanderung sehr.

Schließlich leuchte unser Ziel hell durch die Bäume und wir sahen die beeindruckenden Sandsteinhöhlen vor uns:




An diesem Ort, der vermutlich schon den Germanen in frühgeschichtlicher Zeit als Versammlungsplatz diente, wurde später von den Menschen im Mittelalter der feine Quarzsand abgebaut, wodurch die Höhlen entstanden. 

Wir schauten alles genau an, ließen die Atmosphäre auf uns wirken, fotografierten.
Die vielen Leute, die es uns gleichtaten, sind auf den Bildern zwar nicht zu sehen, sollen der Authentizität halber aber nicht verschwiegen werden ;o)
Es waren Herbstferien. Viele Kinder tobten dort herum. - Wer will es ihnen verdenken? Der Ort ist der perfekte Abenteuerspielplatz.




Meine Ma und ich hatten riesiges Glück. Die einzige Bank in der Sonne war frei und wartete nur auf uns. Wir zogen die viel zu warmen Winterjacken aus, machten es uns gemütlich und tranken vor der Stempelstelle der Harzer Wandernadel (Werbung ohne Auftrag) unseren mitgebrachten Marzipan- Milchkaffee!




Schließlich wurde es Zeit für den Rückweg. 
Oh nee. Aus welcher Richtung waren wir bloß gekommen? 
Überall sah es so gleich aus und die Wegweiser sind, wie bereits erwähnt, keine echte Hilfe gewesen.




Schließlich begegnete uns eine Blindschleiche, der wir folgen konnten, so dass wir sicher zurück zum Parkplatz gelangten... 
(Na ja, so - oder so ähnlich könnte es gewesen sein ;o)


Den schönen und lohnenswerten Ausflug verlinke ich noch zu Juttas - klick - Naturdonnerstag (Werbung wegen Verlinkung) und verabschiede mich damit von euch. Herzliche 

Claudiagrüße




Montag, 19. Oktober 2020

Urlaub im Harz: Quedlinburg

 
Die vergangene Woche verbrachten meine Ma und ich im schönen Quedlinburg (Posting enthält unbeauftragte Werbung wegen Ortsnennung - alles selbst bezahlt!) im Harz.
In unserer gemütlichen Ferienwohnung am Rande der Altstadt mit Blick auf das Schloss fühlten wir uns sehr wohl und bezüglich Corona genauso unsicher sicher, wie auch Zuhause. 




Zu unserem Erstaunen gab es in Sachsen- Anhalt jedoch keine Verpflichtung, Kontaktdaten in den Lokalen zu hinterlassen.
Umso mehr war es ein Segen, die ersten Tage unseres Urlaubs Glück mit dem Wetter gehabt zu haben. Wir konnten viel Zeit außerhalb geschlossener Räume verbringen und sowieso mittags auch zum Essen draußen sitzen. 




Wir spazierten über Schlossberg, Münzenberg und durch die Altstadt, entdeckten überall liebevoll- künstlerisch hergerichtete Ecken und schleckten leckerstes Eis!




Nanu? Ein goldener Stuhl für böse Weiber? Was es damit wohl auf sich hat? - Also während unserer Zeit vor Ort blieb der Platz durchgängig leer ;o)




Kraniche machten sich auf den Weg in wärmere Gefilde und die Spatzen pfiffen es von den Dächern: Weihnachten rückt immer näher! In vielen Geschäften gab es bereits Adventsdeko zu kaufen und die Eingänge waren mit Sternen geschmückt. 
- HALT STOPP! So schnell mochten wir den Herbst noch gar nicht ziehen lassen, sondern genossen buntes Laub, Fliegenpilz und Chrysanthemen 🖤



(Was wir außerdem im Harz erlebten? Fortsetzung folgt...)


Und noch ein Nachtrag zum TEEZAUBER: Tanja (2.12.) hat festgestellt, dass auf der Adressliste die erste Ziffer ihrer Postleitzahl in die falsche Zeile gerutscht und dort hinter Straße und Hausnummer gelandet ist. Bitte achtet alle bei der Beschriftung der Umschläge darauf, dass die PLZ 5- stellig sein muss!