12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen wie man den Tag verbracht hat. Caro sammelt hier - klick - die Beiträge aller, die dabei sind. (Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung. Einerseits wegen Verlinkungen und auch wegen Ortsnennung, weil auf den Fotos Marken erkennbar sein könnten oder im Text genannt werden.)
Montagmorgen.
Am linken Auge habe ich seit Samstag ein Gerstenkorn. Das tut weh, weshalb ich schon vor dem Weckerklingeln wach bin.
Es ist halb 6 und eine Weile grüble ich darüber nach, ob ich wohl zunächst abwarten kann oder gleich heute zum Augenarzt gehen muss.
Schließlich entscheide ich mich für abwarten, setzte statt der Kontaktlinsen die Brille auf und gehe ins Bad.
Fertig angezogen komme ich ins Wohnzimmer.
Die Morgensonne leuchtet durch das Essplatzfenster, das nach Osten geht.
Was für ein herrlicher Sommermorgen! ♥ Ich mache das erste Foto.

Auf dem Tisch liegt noch eine Bastelei vom Wochenende. Da entsteht das Geschenk für die Freundin, die kürzlich einen runden Geburtstag hatte... Aus Gründen kann ich hier heute noch nicht mehr davon zeigen ;o)
Mit meinem Morgenkaffee gehe ich auf den Balkon. Meine selbst ausgesäten Zinien besprühe ich mit Wasser aus dem Zerstäuber. Bei der aktuellen Hitze bekommt das den Jungpflanzen sehr gut.
Unten im Vorgarten planscht schon einer der 4 großen Pieplinge aus unserem Amselnest in der Vogeltränke, die ich bei diesem Wetter täglich befülle. Denkst DU auch immer daran, die Wildtiere zu versorgen? Mir ist das sehr wichtig.
Um 7 fahre ich schließlich im Home- Office den Rechner hoch und starte mit meiner Arbeit.
Irgendwann steht der Liebste auf, der heute Nacht hier bei mir geschlafen hat und verlässt die Wohnung.
Etwas später klingelt der Postbote und bringt mir ein Päckchen.
In der Mittagspause öffne ich es.
Zum Vorschein kommt ein Buch, das ich Secondhand gekauft hatte.
So wohl ich mich bei diesen sommerlichen Themperaturen gerade fühle. Der Herbst ist und bleibt meine liebste Jahreszeit. Beim Gedanken daran hüpft vorfreudig mein Herz.
Heute mache ich - Gleitzeit sei Dank - eine längere Mittagspause, denn ich möchte
mir Kirsten - klick - zum Vorbild nehmen und unbedingt auch endlich das große Fenster im Wohnzimmer putzen. Nach Feierabend wird bis zum Sonnenuntergang die Sonne auf der Scheibe stehen, dann geht das nicht mehr.
Alle anderen Fenster meiner Wohnung hatte ich letzte Woche bereits gereinigt.
Weil in der Wohnung der Liebste beim Handwerken im Bad und draußen gegenüber die Nachbarn beim Steinplattenschneiden längere Zeit mächtig gestaubt hatten, habe ich diese Hausarbeit seit einer Weile vor mir hergeschoben...
Der
Frühjahrsputz ist damit abgeschlossen und ich mache gerade so noch rechtzeitig mein Kreuzchen beim Jahresbingo -
klick:
Als die Scheibe sauber ist, geht es für mich zurück an den Schreibtisch und für dich gibt es davon heute nichts zu sehen.
Irgendwann geht aber jeder Arbeitstag zu Ende und ich habe Feierabend.
Als verspätetes Mittagessen gibt es Reste vom Wochenende (Taboulé mit gegrillem Lachs) und ich vergesse, meinen Teller zu fotografieren, als die Frau Amsel (links im Bild) auf den Balkon kommt und beginnt die angebotenen Haferflocken zu picken.
Im Schlepptau folgt ihr nämlich einer der Pieplinge (rechts im Bild). Die jungen Amseln können jetzt bereits richtig gut fliegen. Trotzdem passiert es eher selten, dass sie zurück auf den Balkon kommen, wo sie aus dem Ei geschlüpft waren... Hier -
klick - beim letzten 12 von 12 waren sie noch nackidei. Unglaublich, dass das erst 1 Monat her ist.
Obwohl die Kleinen längst selber fressen können und schon fast so groß sind wie Mama, sperren sie immer bettelnd die Schnäbel auf - und haben auch Erfolg.
Nach dem Essen gibt es Kaffee und ich telefoniere eine Weile.
Die Tasse ist leer, das Gespräch beendet. Zeit die Wohnung zu verlassen.
Weil ich meinen Stromanbieter gewechselt habe, wurde ich vom Netzbetreiber aufgefordert, heute den Zählerstand abzulesen und gehe dazu zuerst in den Keller.
Dann geht es hinaus in den Vorgarten.
Unsere Hausgemeinschaft hat schon länger Ärger mit dem Unternehmen für die Gartenpflege und die Firma macht seit einiger Zeit nun hier gar nichts mehr.
Der schmale Durchgang zur Mülltonne wuchert immer mehr zu - und die Büsche haben Dornen.
Mit Handschuhen und Schere bewaffnet mache ich mir eine Weile daran zu schaffen.
Noch ist Brut- und Setzzeit, deshalb bin ich ganz vorsichtig und schneide die Sträucher sehr gemäßigt zurück.
Nicht auf den Fotos zu sehen - aber doch immer ganz in meiner Nähe:
Sei gewiss, unsere Frau Amsel hat meine Aktion genauestens überwacht ;o)
So, das wäre fertig!
Als nächstes geht es zum Postkasten.
Der Freundin, die gerade etwas traurig war, weil ihr Urlaub schon wieder zu Ende ist und die sich fragt, wie sie sich ein wenig Urlaubsgefühl in den Alltag hinüberretten kann, schicke ich einen Kartengruß und wünsche ihr: ALLES GUTE ZUM ALLTAG
Mein letzter Gang führt mich für heute zum Bioladen.
Die Milch ist alle und ich kaufe einen neuen Liter von der Milch aus muttergebundener Milchviehhaltung.
Das sagt dir nichts? Hier -
klick - hatte ich schonmal darüber gepostet.
Obwohl ich inzwischen viel weniger Milch konsumiere und meinen Kaffee fast ausschließlich schwarz trinke, gelingt es mir leider noch immer nicht, komplett auf Kuhmilch zu verzichten. Seuftz!
Der Tag endet jetzt mit dem Laptop auf dem Balkon, wo ich nun dieses Posting geschrieben habe.
Man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben (frau auch nicht ;o) aber inzwischen ist es bereits dunkel ;o))) und mein Auge scheint zum Glück besser geworden zu sein.
Euch allen wünsche ich eine gute Nacht und schaue spätestens morgen nach der Arbeit dann, was ihr heute so erlebt habt.
Herzliche Claudiagrüße