Mittwoch, 20. März 2019

Verwirrung zum Frühlingsanfang


Heute ist Frühlingsanfang und das Wetter scheint ein Einsehen zu haben, denn passender Weise sind die Tiefdruckgebiete, die uns in den letzten Tagen mit Sturm, Regen und Hagel auf Trapp hielten, endlich abgezogen.

Ich komme von der Arbeit nach Hause, mache mir einen Kaffee und stehe am Essplatzfenster. Obwohl es draußen hell ist und die Sonne scheint, ist bereits der Mond am Himmel zu sehen.
Während ich den Kaffee trinke und den fast vollen Mond bewundere, werde ich plötzlich stutzig. Wann ist eigentlich Vollmond?
Mein Mondkalender hilft weiter: morgen!
Morgen ist Vollmond? Nanu?




Der Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling ist Ostern. 

So habe ich es als Kind von meinem Opi gelernt. (Und genau so steht es auch - klick - Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung) bei Wikipedia.

Also nochmal...
Heute am 20.3./ Mittwoch ist Frühlingsanfang und morgen am 21.3./ Donnerstag ist Vollmond?

Warum also ist bitte am kommenden Wochenende dann nicht Ostern, sondern fast einen ganzen Monat später, nämlich erst am 21. April?

Irritierter

Claudiagruß


P. S.: Den nächsten Vollmond haben wir übrigens am 19.4./ Freitag. - Karfreitag.


Dienstag, 19. März 2019

Minigugl Schoko- Banane (Rezept)


Hallo ihr Lieben, wie ist das bei euch?
Fastet ihr gerade?
Das wär jetzt blöd.
- Dann solltet ihr vielleicht hier jetzt besser nicht mehr weiterlesen...

Bei mir gibt es heute genial leckere Schoko- Bananen- Minigugl und ihr seid herzlich eingeladen!
Nehmt euch einen Kaffee, setzt euch zu mir, macht es euch gemütlich und probiert gern, ob euch diese kleinen Köstlichkeiten genauso gut schmecken, wie mir...




Die Kollegin, die bald ein Baby erwartet, hatte kürzlich ihren letzten Arbeitstag vor Beginn des Mutterschutzes.
Sie verabschiedete sich mit einem Wahnsinnskuchenbuffet, das keine Wünsche offen ließ.
Das Rezept für die Minigugl ließ ich mir - sicher ist sicher, sofort von ihr aufschreiben. Wer weiß, ob sie noch Zeit dazu haben wird, wenn ihr kleiner Sohn erstmal auf der Welt ist?!




Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben:

  • 50 g Butter
  • 30 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 50 g Mehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 50 g reife Banane 
  • 1 Esslöffel Milch
  • 50 g Schokoraspeln

  • Kuvertüre
  • Butter und Mehl für die Form




Und so gehts:

  • Zuerst die Form für die Minigugl gut einfetten und mit Mehl bestäuben, dann den Ofen auf 210° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Die Butter mit dem Puderzucker und dem Ei schaumig schlagen.
  • Mehl und Mandeln vermischen, löffelweise dazugeben und vorsichtig unterheben. 
  • Mit einer Gabel die Banane fein zerdrücken, den Brei mit der Milch glattrühren und
  • mit den Schokoraspeln zusammen ebenfalls zum Teig geben. 
  • Teig in die Förmchen füllen, im vorgeheizten Ofen auf 2. Schiene von unten 15 Minuten backen (Stäbchenprobe!) und anschließend in der Form abkühlen lassen.
  • Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, derweil 
  • die Gugl aus der Form lösen. 
  • Mit der Schokolade überziehen und trocknen lassen. Dann...




 ... probieren, genießen, begeistert sein!


Ich sag' s euch: diese kleinen Küchlein schmecken fast wie Pralinen. 
Und sie führen ein Eigenleben ;o) Husch - waren sie schon wieder alle weg!

Liebe J., danke für das tolle Rezept und alles Gute dir für die Geburt.


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Sonntag, 17. März 2019

Glücksblick






Immer die kleinen Freuden aufpicken, 
bis das große Glück kommt. 
Und wenn es nicht kommt, 
dann hat man wenigstens 
die kleinen Glücke gehabt.

(Theodor Fontane)

Dienstag, 12. März 2019

Runder Männergeburtstag


Kürzlich wurde Mario sechzig Jahre alt.
Alle meinten: "Da müssen wir was machen. Hat nicht jemand eine Idee?"
Nee, hatte keiner. Und um ehrlich zu sein, ich auch nicht!
Mir fiel nichts ein - außerdem, wieso immer ich?
Die Anderen machen es sich leicht und ich bin nicht der einzige kreative Mensch auf dieser Welt...

Schließlich fand ich mich aber doch bereit (grrrrr), denn schließlich ist der Mario ein Netter, immer hilfsbereit und er sollte nicht leer ausgehen.


(Werbung ohne kommerziellen Nutzen, weil Marken erkennbar sind.)

Es ist nicht so einfach, für Mario etwas zu finden.
Er ist Typ2 Diabetiker und lebt sehr diszipliniert danach. Das heißt, kein Zucker, keine Kohlenhydrate => Kuchen, Schoki, sonstiger Süßkram: fiel alles weg.
Aber Käse, den isst er. Puh, ein Glück!

Aus buntem Briefpapier schnitt ich eine kleine Wimpelkette, schrieb den Namen darauf, band den Faden an Schaschlikspießen fest, die ich in ein großes Platzset aus geflochtener Wasserhyazinthe steckte.
Kerzen, gesunde Teebeutel und Käse drum herum...




... aus dem Papier der Küchenrolle schnitt ich eine große 60 aus, wässerte das Papier gut und säte Kresse darauf (Mehrfach am Tag immer wieder anfeuchten, das trocknet schnell aus.) und ließ sie 5 Tage wachsen.

Mario war wirklich überrascht und hatte nicht damit gerechnet, dass sich jemand um seinen Geburtstag schert. Ich glaub, er hat sich schon gefreut  ;o)



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Samstag, 9. März 2019

"Auf unser Wiese gehet was" - oder Fastenzeit


Diesen Donnerstag hatte ich erfreulich zeitig Feierabend und auf dem Weg nach Hause machte sich Euphorie in mir breit:
Hach, wie schön. Mir stand ein laaanges Wochenende bevor. Freitag hatte ich frei.

Das Wunderbare an einem freien Tag ist für mich ganz oft die Vorfreude, das unbeschwerte Gefühl am Nachmittag bzw. Abend vorher...




Zuhause angekommen machte ich mir zunächst einen Kaffee und strickte ein paar Reihen. Dann  entschloss ich mich, in die Masch zu fahren und mal zum Storchennest zu schauen, denn aus der Zeitung hatte ich erfahren, dass das Nest wieder besetzt sein sollte.




Das Wetter war unglaublich stürmisch und der Himmel, der sich im Fluss spiegelte, sah sehr spektakulär und auch etwas bedrohlich aus.

Schon von Weitem, beim Überqueren der Brücke über die Leine, konnte ich das Storchennest ausmachen... Da die Kamera einen guten Zoom hat, war sofort klar, dass Frau und Herr Storch Zuhause sind.




Gerade am Nest angekommen machte sich einer von den Beiden davon, landete an der anderen Uferseite und erledigte Besorgungen für das Abendessen ;o).
Wie schön, diese 2 wohlbehalten nach dem Winter wieder anzutreffen. Im vergangenen Jahr hatten sie trotz der Trockenheit erfolgreich 5! Jungstörche hier aufgezogen.




Es freut mich sehr, sie auch dieses Jahr wieder in der Nähe zu wissen. So spannend, am Weg zu stehen und diese prachtvollen Tiere zu beobachten. So wohltuend, draußen in der Natur zu sein.




Seit letztem Mittwoch ist Fastenzeit.
Ich möchte die Schokohasen und Dekoeier noch eine Weile ignorieren.

Besonders bewusst und achtsam durch die nächsten Wochen zu gehen, ist mein Plan.
Jedem Tag einen besonderen Augenblick abtrotzen.
Natur, Kreativität.
Wenig passiven Konsum.
Mehr Sein.