Donnerstag, 21. Mai 2020

Lebenszeichen oder...


Hier grad so... 

... stricke ich (wie geplant) brav täglich ein paar Reihen an meinem UFO, das seit fast einem Jahr im Korb herumdümpelt. Endlich- endlich fängt es an, mir Spaß zu machen. Ich verstricke ja ein Farbverlaufsbobbel und inzwischen sind die Farbwechsel bei pink angekommen, was erheblich zur Motivation beiträgt.




... überraschte mich der jüngere der beiden Lieblingssöhne schon am Abend des Samstag mit einem prachtvollen Muttertagsstrauß, der nicht nur toll aussah, sondern auch 10 Tage lang gehalten und mein Herz hüpfen lassen hat.




... verbrachte ich dann den Muttertag selbst mit meiner eigenen Ma.
Wir besuchten gemeinsam Bärenmama Milana, die gerade erschöpft ein Nickerchen hielt. (Was währenddessen ihre zuckersüße, quirrlige, kleine Tochter tat, zeige ich demnächst.) Später gab es dann grünen Spargel mit Kartoffeln und Lachs auf meinem Balkon und natürlich hinterher Kaffee. Ohne Kaffee nach dem Essen geht bei uns Beiden nämlich gar nichts.


Nimbus2000, Feuerblitz, Vileda Classic oder Modell 0815? (Werbung wergen Markennennung)

... renoviert z. Zt. der Liebste bei sich Zuhause das Wohnzimmer und wir kratzten gemeinsam :-(mein Rücken erinnert mich noch heute ganz genau daran) die alte Auslegeware vom Fußboden.
Stellt euch vor, er wollte mir doch tatsächlich erzählen, wo der Besen liegt - empört guck - also wirklich. Sowas mir, als erfahrener Hexe.
"Accio Besen" sag ich da nur. Alles andere wäre schließlich dilettantisch! ;o)

... ließ ich Federn Haare und zwar mehr, als geplant. Also nichts für ungut, der Schnitt sitzt nicht schlecht, aber es sollte halt gar nicht so kurz werden. Warum passiert mir sowas bloß immer wieder? (Und nein, ich gehe nicht immer zum selben Friseur.) Ist es bei euch auch so oft so, dass die Friseure auf eurem Kopf etwas ganz anderes veranstalten, als vorher abgesprochen war?




... kam schon vor einiger Zeit hier schöne und mutmachende Post von Tanja - klick - (Werbung wegen Verlinkung) an. Danke für den Regenbogen, du Liebe, ich freue mich jeden Tag an den fröhlichen Farben.

... erreichte mich gerade erst gestern gleich doppelte (hihi) Post von Birgit.
Birgit ist leider ohne Blog, aber wenigstens inzwischen bei Instagram - klick - (Werbung wegen Markennennung und Verlinkung) zu finden. Vielen Dank für die beiden Karten liebe Birgit und erst recht für das äußerst amüsante "Extra" ;o)




... begann gestern nach dem Arbeitstag mein sehnlich erwarteter Urlaub mit einer Stunde Online- Yoga im heimischen Wohnzimmer, nach der mir dann einfiel, dass ja heute Feiertag ist und ich wohl dringend noch einkaufen gehen sollte. Upps!

...verbrachte ich Christi Himmelfahrt damit, morgens zu trödeln und anschließend meinen Balkon für den Sommer herzurichten. Inzwischen wurde es doch allerhöchste Zeit, sich von verblühten Frühlingszwiebelblumen und Primeln zu verabschieden, alles sauber zu machen (stöhn, wie war das - s. o. - mit dem Rücken?) und Platz für das kommende Freiluftleben  zu schaffen.

... wünsche ich euch allen hier ein schönes Wochenende! 

Mit herzlichem Claudiagruß


Mittwoch, 13. Mai 2020

Whisky





Noch nicht mal 3 Jahre sind vergangen, seit du dein Leben als kleine Streunerin in einer Schrebergartenkolonie gegen den Luxus eines gemütlich- warmen Plätzchens mit liebevollen Streicheleinheiten bei stets gefülltem Futternapf eingetauscht hast und zu meinem Papa zogst.

Während Papas Urlaub kamst du immer zu mir. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden.
Du warst die freundlichste, schmusigste kleine Kuhkatze, die man sich nur wünschen konnte.

Heute ging dein Weg hier leider zu Ende. Adé süße Whisky 



Freitag, 8. Mai 2020

Maigrün





Heute sind die Gedanken einmal mehr in der Ferne...
... und ich würde jetzt am liebsten aus "Herr der Ringe"Werbung ohne Auftrag - zitieren.
 (Leider ist das aus Gründen des Urheberrechts nicht erlaubt.)



Sonntag, 3. Mai 2020

Willkommen im Mai


Im ...







... werde/ möchte ich...


  • mich an das Tragen einer Alltagsmaske gewöhnen
  • einen Arzttermin haben, auf den ich schon lange warte
  • jeweils zum 80., 81. und 24. Geburtstag gratulieren 
  • abwechselnd ins Büro fahren und im Home- Office arbeiten
  • mal wieder mit Karen - klick - (Werbung wegen Verlinkung) virtuell Tee trinken 
  • eine blühende Maiglöckchenwiese fotografieren 
  • angrillen
  • weiterhin wöchentlich Yoga mit Bettina machen. Ihr folge ich schon länger bei Instagram - klick - und bin so froh, dass sie und die VH Ulm (das ist wohl Werbung wegen Markennennung, Namensnennung und Verlinkung aber ohne Auftrag oder kommerziellen Gewinn!) diese Online- Möglichkeit geschaffen haben, während mein Kurs hier vor Ort pausieren muss. Bettina macht das toll!
  • Rhabarberkuchen backen
  • vermutlich endlich das Eisbärmädchen im Zoo zum ersten Mal live sehen können
  • Urlaub haben
  • wie früher... unterwegs wieder picknicken
  • mein UFO "Stola mit Armloch" endlich weiter stricken
  • die Haare schneiden lassen - sofern ich einen Termin bekomme. Sonst lasse ich aber auch gern Menschen mit Kurzhaarfrisuren den Vortritt ;o)
  • mich in Zuversicht üben


MAI - ich freue mich auf dich!


Ja, die Pläne für den Mai... 
Eigentlich dachte ich zuerst, dass es durch die Corona- Beschränkungen gar nichts gibt, was ich für den neuen Monat hier an Plänen aufschreiben kann. Nachdem aber die ersten 4 Punkte gefunden waren, flutschte es nur so aus mir heraus und schließlich ist die Liste gar nicht kürzer geworden, als sonst.

Ich spüre: Pläne zu machen, die realistisch umsetzbar sind, schafft die Illusion von Normalität, gibt Schwung und tut mir gerade richtig gut. Stürzen wir uns also kopfüber in den Wonnemonat und lassen uns überraschen, was das Leben im Mai bereit hält...



Und wenn auch hundert Jahr' ich 

noch zu leben hätt', ich würd' mich

stets von neuem doch erquicken

an dem Mai und seinen Wundern.



(Joseph Victor von Scheffel 1826 - 1886)


(Gedicht gerade hier - klick - entdeckt - Werbung wegen Verlinkung - und gleich mal gemopst ;o)





Ich wünsche euch und uns helle, hoffnungsfrohe Tage - und GESUNDHEIT!


Herzliche Claudiagrüße



Fliederlich 


Freitag, 1. Mai 2020

April adieu


Nun sitze ich hier seit Tagen vor dem Laptop, schaue auf eine - mit Ausnahme der Fotos - leere Seite. Jede Ablenkung kommt mir recht, um anderes zu tun  (ausgeprägtes Vermeidungsverhalten heißt sowas in der Psychologie ;o) und immer wieder ringe ich um Worte, diesen unwirklichen Monat zu verabschieden...

Die Begrüßung des Mai ist bereits fertig und vorgeplant, das flutschte nur so.
Was bleibt aber über den April zu sagen, außer CORONA, Kontaktsperre, Lockdown und der Tatsache, nervige Alltagsmasken zu tragen?

Wie gelähmt fühlt es sich an, ich werde immer inaktiver und lustloser.
Während mir vorher einsame Momente und Spaziergänge in der Natur Genuss und Freiheit bedeuteten, fühle ich mich nun auch dabei immer mehr isoliert.
Betrachtete ich noch vor kurzem mitfühlend die Mamas mit quengelnden Kindern, wünschte ich mir nun die quirlige Zeit mit meinen lebhaften kleinen Söhnen zurück.




Über allem aber steht da diese eine Nachricht, die mich Karfreitag erreichte - klick -, die mich in Gedanken bei K. (und ihrer Familie) sein lässt, seither in mir rüttelt.
Da ist nun ein tägliches, hoffentlich kraftgebendes Ritual das innere Verbindung schafft.




Dann ist da die neue Erfahrung im Home- Office zu arbeiten und die Erkenntnis, dass sich das ganz anders anfühlt, lange nicht so leicht und entspannt, wie erwartet.
Ja, man spart den Fahrtweg, in der Mittagspause gibt es warmes Essen und konzentrierteres Arbeiten ist Zuhause auch besser möglich, als im Großraumbüro.
(Übrigens gibt es an meinem Arbeitsplatz durch die Pandemie gerade alles andere als weniger Arbeit. Wenn ich überall höre oder lese, wie viel mehr Zeit wir jetzt alle haben, wird mir übel.
Nicht, dass ich nicht dankbar bin, weiter über ein gesichertes Einkommen zu verfügen, aber Überstunden hatte ich vorher schon mehr als genug...)

Bevor ich ins Büro fahre, trinke ich normaler Weise fast durchgängig das ganze Jahr über meinen Morgenkaffee auf dem Balkon. Im Home- Office steht der Schreibtisch am großen Fenster davor. Den ganzen Tag schaue ich ins Grüne. Für den Luxus eines morgendlichen Draußenkaffees fehlt mir  im Home- Office die innere Ruhe, stattdessen beginne ich direkt mit der Arbeit.
Und logisch: auch auf' s Nachhausekommen zum Feierabend freut sich nicht so, wer eh den ganzen Tag da war.

Bei jedem Glas Wasser, das ich mir aus der Küche hole, bei jedem Gang ins Bad oder wenn nur der Postbote klingelt: sofort habe ich ein schlechtes Gewissen, denn jetzt ist Arbeitszeit.
Natürlich hole ich mir auch im Büro zwischendurch mal Kaffee, wechsle ein Wort mit Kollegen, aber in den eigenen vier Wänden kommt mir das unrecht vor.


Liebe Post, die mich erreichte, wollte ich euch noch zeigen:


Post von Kirsten 

- Kirsten klick - (Werbung wegen Verlinkung) sorgte für meine gefiederten Freunde auf dem Balkon und schickte tolle gehäkelte Netze für Erdnüsse und Meisenknödel, welche auch sogleich begeistert angenommen wurden. Außerdem ein gebasteltes Hasentöpfchen für blumiges Saatgut.
Herzlichen Dank, meine liebe Kirsten!

- Kein Foto gibt es leider von Jani' s klick - (Werbung wegen Verlinkung) Post.
Die leckeren Spiegelei- Kekse, verschwanden - öhöm auf unerfindliche Weise - ratzfatz, bevor ich daran dachte, zu fotografieren...
Deine Nachricht war mir ein ganz besonderes Zeichen. Ich hab mich SO gefreut, Jani. DANKE!


Post oben links von Lene und unten links von Maike 

- Von Lene klick - (Werbung wegen Verlinkung) flatterte ein Stoffvöglein herbei, das sich direkt in meiner Weide am Balkon heimisch zu fühlen schien und so dauerhaft dort einziehen durfte. 
1000 Dank dir, liebe Lene, für deinen Gruß und dein Vertrauen. Du weißt schon...

- Maike klick - (Werbung wegen Verlinkung) schickte mir HOPE/ Hoffnung in diese Zeit. 
Immer wieder tut es einfach so gut, mich mit dir austauschen zu können (und du wirst immer meine Frau froh und bunt bleiben ;o) liebe Maike. Danke . Nicht nur für den Kartengruß!


Post von Kristin oben links, Nicole unten links und Manu rechts

- Kristin hat leider ihr Blog stillgelegt und ist jetzt nur noch bei Instagram zu finden - klick - (Werbung wegen Markennennung, und Verlinkung), worüber ich ziemlich traurig bin, weil ich immer gern bei ihr gelesen habe. Umso mehr freue ich mich, dass unser Kontakt nicht abgerissen ist.
Ich sage danke dafür und für deine Hoppelgrüße liebe Kristin.

- Nicole - klick(Werbung wegen Verlinkung) und ihr Sohnemann schickten regenbogenbunte, hoffnungschürende Grüße.
Die bunten Farben stimmen richtig fröhlich, liebe Nicole und lassen für einen Moment alles Grau verblassen.  - Und Regenbogen liebe ich, wie du weißt sowieso!
Danke euch! :-*

- Von Manu - klick - (Werbung wegen Verlinkung) kam nicht nur eine sehr schöne selbstgemachte Karte  (passt die nicht hervorragend zu meinen Papageitulpen?!). Die Karte enthielt auch noch einen laaangen Brief. In der Folge gingen etliche Kurznachrichten hin und her. Wie gut, sich so über die Entfernung nahe sein zu können!
Danke liebe Manu, für unsere Verbindung - und natürlich für die Post.




Osterfreude wollte mir in diesem Jahr trotz allem nicht wirklich aufkommen.

Es gab dieses Jahr kein Familienfest, nur eine Onlinekonferenz.
Aber seit Ostermontag treffe ich mich zumindest nach 4- wöchiger Abstinenz wieder regelmäßig mit dem Liebsten (der dringend einen Haarschnitt von mir wollte ;o)
Die Fastenzeit verstrich unter dem Schatten des Virus fast unbemerkt.
Mir fehlte die echte Gemeinschaft in unserer Gemeinde.

Nachrichten und Videos konnten für all das, was mir wirklich wichtig ist, für die  Nähe zueinander kein Ersatz sein.
Unser Chorleiter schickte Aufnahmen unserer Musikstücke per Mail.
In die Dankbarkeit darüber mischten sich Tränen...


Als ich im Januar - klick - diesen Jahres damit begann, den Schreibstil meines monatlichen Rückblicks zu verändern - also mich dabei nicht mehr so umfangreich in Einzelheiten zu verlieren, sondern eher insgesamt ein Résumé zu ziehen - war der Plan wahrlich nicht, hier alle 4 Wochen nur noch sich immer mehr steigernde Schreckensmeldungen aufzulisten.
Aber: ich möchte gerne authentisch schreiben.

Das erste Jahresdrittel ist nun vorüber und tatsächlich ist es auch im April wieder das, was vom Monat übrigbleibt:
Fahler Nachgeschmack und viel zu warmes und vor allem zu trockenes Wetter!


April ADIEU!