Im März...
.... wurde ich direkt vor der Haustür mit leuchtend- sonnigem Gelb beschenkt. Bei der, zu Monatsanfang sehr unwirtlich stürmisch- nassen Witterungslage war das mein täglicher Glücksblick.
... strickte ich in Blitzgeschwindigkeit lieblingslila Armstulpen, die nun noch eine Häkelborte erhalten sollen. Erwähnte ich mal, dass ich eher nicht so gut häkeln kann? Unzählige Male habe ich die Borte bereits geribbelt und bin dezent frustriert. Ob diese Stulpen wohl jemals fertig werden?
... schnabulierten der Liebste und ich Fischstäbchen in seiner schönen neuen Küche, bevor wir gemeinsam zum Konzertabend aufbrachen.
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... schaffte ich es endlich in die Badewanne. Das stand doch eigentlich bereits im Januar und Februar auf meiner Agenda.
... gewöhnte ich mir, in der Hoffnung besser schlafen zu können an, abends mit einem Kräutertee "zur guten Nacht" ins Bett zu gehen. Liegt es am Tee, am Ritual, ist es Einbildung oder gar nur Zufall?
Ich kann seither jedenfalls prima einschlafen. Diese neue Gewohnheit tut richtig gut! Und ich lieeebe die Sprüche an den Teebeuteln ;o)
Das Glück liegt in den kleinen Dingen. - Wie wahr!
... Kochten wir Manu's -
klick - (
Werbung wegen Verlinkung) Lachs- Gnocci- Pfanne mit Spitzkohl nach. Mich hatte die zugegebener Weise etwas ungewöhnliche Zutatenkombination gelockt und das Essen war super lecker. Danke Manu, dass du dein Rezept geteilt hast. (Siehe auch unten)
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... besuchten meine Ma und ich den Auftritt eines Comedian. Der Abend verlief unterhaltsamer, als erwartet (ich bin jetzt nicht sooo sehr Fan solcher Veranstaltungen) und das lag nicht nur am Sekt ;o)
...pflanzte ich den Frühling
♥ in meinen Blumenkasten am Küchenfenster - und auch in den ein oder anderen Blumentopf am Balkon.
... spazierte ich am frühen Sonntagmorgen (während der Liebste noch schlummerte) mit der Kamera auf Feldhasenjagd allein an Hecken entlang und über Feldwege. Ich entdeckte Kleines und Schönes aber keinen Feldhasen und kehrte trotzdem beseelt und zufrieden zum Auto zurück.
Auf der Rückfahrt schaltete ich das Radio an. Es lief dieses -
klick- (
Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung, Link führt zu YouTube) Musikstück, das ich schon sehr lange nicht mehr gehört hatte und das unglaublich gut in die morgendliche Stimmung passte. Die Musik krönte meinen Spaziergang, war ein gelungener Abschluss.
... hielt ich auch diesen Monat
meinen Vorsatz wieder ein (klick) allein Essen zu gehen. Was ihr da auf dem Foto seht, sind Pizzaschnecken mit einer Salatbeilage. In diesem Lokal IMMER meine Wahl und ein absolutes Lieblingsessen!
... baute Frau Amsel ihr Nest auf den "Parallel-" Balkon des Nachbarhauses. Wer hier schon länger liest weiß, dass auf meinem Balkon in den letzten Jahren immer ein Amselpaar seinen Nachwuchs aufgezogen hatte. Nachdem nun auch der letzte Baum an unserm Haus gefällt worden ist - klick - war mir völlig klar, warum die Amsel 2019 das Nest nebenan gebaut hat, denn dort gibt es noch Bäume, etwas mehr Grün und nicht nur Steine.
Mehrere Tage lang war ich sehr traurig und äußerst übellaunig, bemühte mich aber schließlich die Situation anzunehmen und wieder zur Ruhe zu kommen.
...zog ich eines Morgens im Schlafzimmer das Rollo hoch und - UPPS - zersprang die Halterung und es knallte mir auf den Kopf. Der plötzliche Schmerz war nicht das Schlimmste an der Situation. Mehr Probleme bereiteten die folgenden 2 Nächte, die ich ohne Verdunklung schlafen musste, bevor ein neues Rollo gefunden und am Wochenende vom Liebsten angebracht worden war.
... holte ich Frühblüher durchgängig in alle Ecken meiner Wohnung. So eine Freude in Farben und Düften zu schwelgen! S. o.:
Das Glück liegt in den kleinen Dingen.
... betrachtete ich ausgiebig den Mond und machte mir dazu so meine Gedanken -
klick. Echt schade, dass Ostern in diesem Jahr so spät liegt, zumal der Frühling hier bei uns bereits ziemlich weit fortgeschritten ist. Osterdeko ohne knospende Zweige und Frühblüher? Find ich doof!
... beherbergte ich während des Urlaubs meines Papas mal wieder die süße Whiskykatze. Das kleine Fräulein war mir ein lieber und angenehmer Gast. Jedenfalls 10 Tage lang...
Hatte der Vollmond Schuld? Wurde sie vom wilden Watz gebissen? Sah sie Katzengespenster? - Wir werden es nicht erfahren.
Jedenfalls machte sie die letzten 3 Nächte hier unglaublichen Radau, so dass ich diesmal nicht wirklich traurig war, sie wieder hergeben zu müssen. So müde, wie die gähnende Miez, war auch ich am Tage.
Nicht auf den Fotos zu sehen:
... das höchst seltsame abendliche Telefonat, in dessen Verlauf es mir trotz aller Anstrengung nicht gelang, dem Anrufer plausibel zu machen, warum jemand, der 1966 geboren wurde 1978 nicht 8 Jahre alt war (mit dem Kopf schüttel).
... der Besuch des Wochenmarktes mit dem Liebsten, seiner Ma und meiner Ma am vergangenen Samstag. Kein großer Ausflug, nichts Besonderes und doch eine schöne Erinnerung an einen gemütlichen Vormittag - haaaachz.
... die hohe, schwarze Kommode, die der jüngere der beiden Lieblingssöhne abgeholt hat.
Angeschafft nach seinen Wünschen für Berufsbekleidung, stand sie hier im
Weg Flur, der dadurch ziemlich eng wurde und wo sie nicht zu den vorhandenen Möbeln passte. Nach dem Auszug in seine eigene Wohnung (wie kann das denn bloß schon wieder so lange her sein?!) war sie zunächst hier zurück geblieben. Nun ist sie nicht mehr da und obwohl ich mir das im Grunde gewünscht hatte, vermisse ich sie irgendwie.
Außerdem, nachdem die Tür an jenem Tag hinter dem Sohn und seiner Begleitung ins Schloss gefallen war, traf mich kurz der jähe Trennungsschmerz von damals -
klick - erneut mit voller Wucht.
Mit einem Glücksblick begann dieses Posting, mit einem Glücksblick endet es, denn schließlich fand sich dann doch auch auf meinem Balkon noch sehr zielstrebig eine (unsere?) Amselmami ein.
Sie baute innerhalb von zwei Tagen ein perfektes Nest in die angestammte Ecke und legte vier hübsche kleine Eier hinein
♥♥♥♥
März ADIEU!
Rezept für die Lachs- Gnocchi- Pfanne (3 Port.):
Zutaten:
1 kleinen Kopf/ ca. 400 g Spitzkohl
Öl zum braten
350 g Gnocchi aus der Kühltheke
200 g Sahne
200 ml Brühe
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
1 TL Zitronensaft
250 g Stremellachs
4 geh. TL körnigen Wikinger Senf von Zwergenwiese (unbeauftragte Werbung wegen Markennennung)
So gehts:
- Kohl putzen, Strunk entfernen, quer in fingerdicke Streifen schneiden, waschen.
- Öl in 2 Pfannen erhitzen zeitgleich Gnocci und Kohl getrennt voneinander ca. 3 - 8 Min. anbraten (Der Kohl braucht etwas länger als die Gnocci). Zum Schluß beides zusammen in eine Pfanne geben.
- Sahne und Brühe dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Zucker, Senf und Zitronensaft abschmecken.
- Stremellachs (ohne Haut) in Stücke zupfen, dazu geben und kurz warm werden lassen.
- kosten und ggf. nochmal nachwürzen.
Schon FERTIG und richtig gut!