Hallo ihr Lieben,
bestimmt habt ihr schon mal Fröbelsterne gebastelt?! Also ich schon und zwar im Laufe der Zeit jede Menge. So viele um genau zu sein, dass ich sie fast im Schlaf falten könnte.
Leider nur
fast, weil ich Jahr für Jahr aufs Neue immer wieder am Anfang scheitere...
Puh, in welcher Richtung werden die 4 Streifen doch gleich noch wie angeordnet, damit es hinterher mit dem Stern klappt? Damit ich NIE wieder ratlos herumprobieren muss, gönne ich mir heute den Luxus, hier am Blog ein für alle mal den Anfang festzuhalten. So:
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| Die gesamte Bastelanleitung findet man z. B. hier (klick) |
Vor einiger Zeit entdeckte ich als Deko im Schaufenster eines Geschäftes einen riesigen Fröbelstern und wusste sofort, so einen Stern möchte ich auch gern haben.
Zuhause fand sich eine geeignete Rolle
zwischen den Geschenkpapieren.
Die eine Seite golden mit kleinen Sternchen, die andere schwarz mit feinen weißen Linien.
Die Linien waren äußerst hilfreich, um 4 lange gleich breite Streifen zu schneiden.
Meine Streifen waren ca. 8 Zentimeter breit und bestimmt 2,5 Meter lang. Der Fröbelstern ist nur einseitig gefaltet und deshalb habe ich die langen Streifen nicht mittig, sondern bereits nach 1/3 umgefaltet. Für die Rückseite wird ja weniger Papier benötigt.
Es war wirklich ungewohnt, in solchen Dimensionen zu basteln...
Die Enden der Papierstreifen sind mit Klebstoff fixiert, denn durch die glatte Oberfläche des Geschenkpapiers, drohte der große Stern immer wieder auseinander zu rutschen.
Mit der Rückseite hängt er nun an der Glasscheibe neben der Wohnzimmertür. Der Durchmesser beträgt ungefähr 35 cm. Ganz schööön riesig!
Während des Bastelns fiel mir wieder ein, dass die Freundin in der Ferne vor einiger Zeit von einem Experiment berichtet hatte, an dem ihre Tochter beteiligt war. Ein fast 4 Meter großer Fröbelstern sollte entstehen... Hier (klick) könnt ihr nachschauen, was daraus wurde ;o)
Jemand, der vermutlich auch Freude daran gehabt hätte, so etwas auszuprobieren, war Judy.
Sie fehlt mir. Im Bloggerland, aber auch darüber hinaus und deshalb möchte ich hier heute an sie erinnern. Ihre Spuren sind in meinem Alltag so oft gegenwärtig.
Von Judy erhielt ich irgendwann in den letzten Jahren das Rezept für den Lebkuchen vom Blech, den wir am ersten Advent (
klick) zum Kaffee hatten.
Er ist so einfach und schnell zuzubereiten und schmeckt wirklich super lecker.
Die Zutaten:
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| Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft/ bezahlt!! |
- 350 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 250 g Zucker
- je 100 g Zitronat und Orangeat (das kaufe ich immer im Bioladen, wo es zwar etwas teurer, geschmacklich dafür aber unvergleichlich besser ist)
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 3 Teelöffel Lebkuchengewürz
- 1 Teelöffel Nelkenpulver
- 1 Esslöffel (am besten selbstgemachten - klick) Vanillezucker
außerdem:
- 4 Eier
- 250 ml Milch
- 150 g (geschmolzene) Butter
- 2 Esslöffel Honig
und für den Guss:
- Puderzucker (gesiebt!)
- frisch gepressten Zitronensaft
So gehts:
Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180° C vorheizen.
Nun zuerst alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
In eine zweite Schüssel die Eier aufschlagen, mit der Milch, dem Honig und der flüssigen Butter vermengen.
Nach und nach die flüssigen in die trockenen Zutaten geben, gut verrühren. (Dazu braucht man nicht unbedingt einen Mixer!)
Teig auf dem Backblech verteilen und den Lebkuchen ca. 15 - 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus ca. 4 Esslöffeln Zitronensaft und dem Puderzucker einen Zuckerguss herstellen und diesen sofort gleichmäßig über dem Lebkuchen verteilen.
Lebkuchen ganz auskühlen lassen, in Stücke schneiden ...
... und genießen! ... Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent.
Verlinkt mit den "Papierideen" bei Nicole (
klick)