Donnerstag, 20. Dezember 2018

Teezember: das zwanzigste Türchen des Teeadventskalenders


Werbung, weil Marke erkennbar

Hallo liebe Teetrinkerinnen!

Heute schmücke ich mich hier beim Alltagsbunt mit fremden Federn Tassen
(und ich kann euch verraten, dass das die absolute Lieblingstasse der Besitzerin ist ;o) 
Ich freue mich sehr darüber, euch einen ...


GASTBEITRAG

...präsentieren zu dürfen. Los geht' s:





Herzlich willkommen zum 20. Teezember!

Ich bin Martina und darf heute auf dem schönen Blog der lieben Claudia für euch etwas schreiben. 
Obwohl Claudia und ich uns schon öfter im realen Leben bei unserer Kirchengemeinde begegnet waren, haben wir uns im vergangen (langen) Sommer online erst so richtig gefunden. 
Eines Tages bekam ich eine persönliche Nachricht von Claudia, die mich über Frau Frieda - klick - (Werbung wegen Verlinkung) in der Kommentaren auf Instagram (Werbung wegen Namensnennung) entdeckt hatte. 
Kurzerhand haben wir uns zu einem langen Spaziergang verabredet und sind seitdem in Kontakt geblieben. So bin ich bei dem Teeadventskalender dieses Jahr dabei und freue mich täglich über die liebevollen Umschläge!





Ich möchte mich noch kurz vorstellen, bevor es zum besinnlichen Teil dieses Posts kommt:
Ich bin 42 Jahre jung, glücklich verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren drei Kindern im Alter von 18, 13 und 10 Jahren, Hund Lasse (2 Jahre), Hündin Clara (6 Jahre) ...





... und unserer Katze Miri (8 Jahre, aus dem Tierschutz) in Claudias weitläufiger Nachbarschaft. 





Wenn ihr mehr über mich und unser Leben erfahren möchtet, könnt ihr mich gerne auf Instagram - klick(Werbung wegen Verlinkungbesuchen. 



Unser Adventskranz 

Heute habe ich euch ein Gedicht aus meiner Kindheit zu eurer Tasse Tee mitgebracht. 
Unsere mittlere Tochter hatte dieses Gedicht vor 5 Jahren heimlich auswendig gelernt und es uns als Überraschung vorgetragen. Wir freuten uns sehr.



Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!


(Anna Ritter)


Ich danke euch noch einmal für die wunderschöne Adventszeit mit euch,
 wünsche allen Lesern dieses Blogs frohe und gesegnete Weihnachten 
sowie ein glückliches und gesundes Jahr 2019!


Eure Martina


Dienstag, 18. Dezember 2018

Gestrickt: kuscheliger Regenbogenloop (Urlaub auf Wangerooge)


Ein fröhliches HALLO! ins Bloggerland an diesem Dienstagmorgen im Advent...




Meine heutigen Fotos passen vielleicht auf den ersten Blick so gar nicht zu Weihnachtsstimmung und Dezemberwetter.
Aaaaberr: hier - klick - hatte ich euch ja schon vorgewarnt ;o) und außerdem herrscht nun hier bei uns endlich das passende Wetter um meinen Regenbogenloop auszuführen.




Im August verbrachten der Liebste und ich unseren Urlaub auf der schönen Insel Wangerooge in der Nordsee.
In der weisen Voraussicht, dass auch dieser lange, heiße Sommer eines Tages enden würde, strickte ich damals an einem kuschelig- warmen Loop in Regenbogenfarben. Mit dicken 6- er Nadeln ging das ratzfatz und weil mir die Regenbogenfarben so gefielen und auch überall auf der Insel begegneten, machte ich nach der Fertigstellung, gleich vor Ort noch eine Menge Fotos.




Das Garn - ein Farbverlaufsbobbel (Kid- Mohair mit Maulbeerseide, Farbe 766, 100g/ LL 280m), ist von Rellana und ein wahrer Traum. Sooo kuschelig- fluffig- steichelzart und gar nicht kratzig.
(NEIN! Ich habe alles selbst gekauft. Das hier ist keine beauftragte/ bezahlte Werbung, sondern eine Empfehlung aus vollem Herzen.)




Unser Urlaub bescherte uns hochsommerliche Temperaturen, aber auch immer wieder kurze Starkregenfälle mit spektakulären Himmelsszenarien. Besonders an den ersten Tagen war ich mehr als einmal qietschnass, weil ein Wolkenbruch begann und sich nirgends eine Unterstellmöglichkeit fand. Am Strand sind halt keine Bushaltestellenhäuschen ;o) Ein Lokal im Ort hatte passend dekoriert. Seht ihr die Wassermassen auf dem Glasdach?




Während wir noch entspannt Cappuccino schlürften, kämpfte sich bereits wieder die Sonne durch Regen und dicke Wolken.
Der Liebste ging zurück in die Ferienwohnung, aber ich beeilte mich, an den Strand zu kommen und wurde mit diesem wundervollen Regenbogen belohnt. Zur rechten Zeit an diesem Ort zu sein dürfen, welch eine Herzensfreude 




Die leuchtenden Farben meines Loops sind (na, mit Ausnahme des dunklen Blautones, den ich immer nach hinten drehe) alles absolute Lieblingsfarben und der Bobbel reicht bei 51 Maschen (ich habe immer im Wechsel 3 Maschen links, 3 Maschen rechts gestrickt) für einen Schal von 30 cm Breite und 1,20 m Länge.




Die Enden habe ich am oberen Drittel zusammengenäht, weil ich mir eben keinen Schal, sondern einen Loop gewünscht hatte.

Die Knöpfe sind nur als Zierde festgenäht und ohne Funktion.
Die Idee dazu kam mir, weil sie noch im Vorrat waren und die Farben so perfekt übereinstimmten.
- Na und meine kleine Silberschnecke, die durfte natürlich wie immer nicht fehlen.




Auch nicht fehlen dürfen hätte mir während des Urlaubs der Besuch der Abendandacht.
Hier - klick - hatte ich schon einmal das Lied verlinkt, das mich nicht nur während des Singens dort in der kleinen Inselkirche direkt berührt hat. Das Lied begleitete mich anschließend...




...unter dem Schein des vollen Mondes auf dem Heimweg von der Kirche zur Ferienwohnung durch die laue Nacht, den gesamten Urlaub lang bei jedem Spaziergang am Strand und schließlich Zuhause auch nach der Rückkehr in den Alltag.

Noch immer trägt es mich - genau wie nun ebenfalls mein bunter Loop - für einen Wimpernschlag zurück auf die Insel, zurück an' s Meer (und macht mir Gänsehaut von oben bis unten, während ich es gerade noch einmal höre - klick - Werbung wegen Verlinkung - Link führt zu Youtube).





Verlinkt zum Creadienstag (klick), Handmade on Tuesday (klickund zu Dings vom Dienstag (klick

(Posting enthält Werbung wegen  Markennennung, Ortsnennung und Verlinkungen)

Sonntag, 16. Dezember 2018

3. Adventswochenende - und Rezept für schnelle Schokokekse


Mein Wochenende begann am Freitag bei einem Treffen mit der Freundin.
Wir quatschten zunächst bei Pommes (sie) und Pizzaschnecken (ich) und gingen dann zusammen ins Kino. Schön war das - und wir waren so sehr mit uns beschäftigt, dass ich leider vergaß, Fotos zu machen...

Am Samstag hatten der Liebste und ich zunächst ein geheimes Date mit dem Weihnachtsmann, frühstückten gemütlich in einem kleinen Café und erledigten danach noch dies und das. Plötzlich war es Abend, den wir entspannt auf dem Sofa verbrachten.
Leider gibt es auch von diesem Tag keine Fotos.

Heute - also am Sonntag sang der Chor zu dem ich gehöre vormittags in unserer Kirche zum dritten Advent. Unbedingt wollte ich nach dem Gottesdienst den großen Adventskranz im Altarraum fotografieren. Überraschend war allerdings meine Ma unter den Gottesdienstbesuchern - sie kommt sonst nie wenn wir singen - und so kam ich darüber hinweg.
Nach dem Mittagessen mit dem Liebsten buk ich für den bunten Teller zu Weihnachten noch unglaublich leckere, sehr schokoladige Kekse - und davon gibt es jetzt nicht nur endlich Fotos, sondern auch das Rezept!




Zutaten:

  • 150g Butter
  • 120g Puderzucker
  • 2 gehäufte Esslöffel Vanillezucker (klick) oder 2 Päckchen
  • 1 Ei
  • 70g Mehl
  • 2 Päckchen Schokopuddingpulver
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 150g Schokotröpfchen


Werbung ohne Auftrag und kommerziellen Nutzen, weil Marken erkennbar sind

So geht' s:

Butter mit dem Mixer schaumig rühren, nach und nach Zucker und Vanillezucker dazu geben.
Das Ei einrühren.
Mehl, Backpulver und Puddingpulver vermischen.
Löffelweise die trockenen Zutaten zu den feuchten geben und immer fleißig rühren.
2/3 der Schokotröpfchen in den Teig mischen.




Den Ofen vorheizen (180°C Umluft).

Teig in kleinen (etwa haselnussgroßen) Portionen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Achtung, bitte eine wirklich kleine Teigmenge verwenden und genügend Abstand lassen, die Kekse verlaufen etwas.

Kekse für 5 Minuten backen, das Blech kurz aus dem Ofen nehmen und rasch die restlichen Schokotröpfchen über die Kekse verteilen. Weitere 5 Minuten backen, aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.




Nachdem die Kekse schließlich fertig waren, entdeckte ich beim Blick aus dem Fenster - huch - den ersten Schnee dieses Winters.
Mit den Nachbarn trafen wir uns noch auf einen Glühwein oder zwei im Innenhof unseres Wohnblocks.
Vor dem Fernseher beendeten der Liebste und ich das Wochenende...
Unglaublich, dass in einer Woche schon Weihnachten ist. Findet ihr nicht auch?

Kommt gut in die neue Woche!

Herzlicher Claudiagruß




Freitag, 14. Dezember 2018

Doppelter Glückblick





Vielleicht habt ihr es auch schon gesehen?!
Maike hat letzte Nacht nach einjähriger Pause ihr Blog froh und bunt wieder freigeschaltet.
Ach, du Liebe, ich freu mich doll, dass du wieder hier im Bloggerland bist!
Maike und ich trafen schon vor 5 Jahren aufeinander, kurz nachdem wir beide etwa zeitgleich zu bloggen angefangen hatten. Uns verbindet inzwischen schon länger mehr als nur das Internet 

Maikes Posting - klick - schenkte mir aber gleich auch noch einen anderen Glücksmoment, denn es zeigt das Foto ihrer Teetasse ;o) und erinnert mich damit an unseren diesjährigen Urlaub im August auf Wangerooge. Seht ihr warum?
Wind, Wellen, warme Luft und Weite. Morgenkaffee am Balkon der Ferienwohnung mit Blick auf den Leuchtturm... sehnsüchtig seuffftz.
Damals fand ich es ziemlich lustig, beim Sommerurlaub in der Küche diese Tasse vorzufinden.

(Außerdem erinnert mich all das daran, dass ich hier am Blog noch immer nicht den Loop gezeigt hab, den ich dort gestrickt und fotografiert hatte.
Nach unserer Rückkehr ist das schöne Stück aufgrund der andauernden Hitze in diesem Wahnsinnssommer zunächst in der Versenkung verschwunden.
Aber jetzt! Jetzt könnte ich es ja mal tragen und auch endlich ein Posting dazu schreiben...)


(Dieser Post enthält unbeauftragte Werbung ohne Auftrag und/ oder kommerziellen Nutzen wegen 
Verlinkung, weil eine Marke erkennbar ist und wegen Ortsnennung)


Dienstag, 11. Dezember 2018

Einfachen Stern oder ein Sternenwindlicht aus Papier basteln (Anleitung)


Hallo, ihr Lieben!

Kennt ihr die tollen Sternenlaternen nach Waldorfart (womöglich ist diese Namensnennung nun schon Werbung?), die jetzt im Dezember so besonders schön in die Zeit passen?!

Als der ältere der beiden Lieblingssöhne noch klein war, nahmen wir in der Familienbildungsstätte regelmäßig an einem Adventsnachmittag teil, wo u. a. die Gelegenheit bestand, Tischlaternen, die aus einem großen Achteck hergestellt wurden, zu basteln.
Meine Laterne begleitete uns lange Jahre - aber irgendwann musste ich mir eingestehen, dass sie längst kein Schmuck mehr war, sondern wirklich schäbig aussah.
Ein neuer Stern sollte her, aber trotz Anleitung und sogar mit Videos aus dem Internet, gelang es mir einfach nicht, die Waldorflaterne so ordentlich zu falten, dass sie meinen Ansprüchen genügte.

Dieses Jahr entdeckte ich beim Basar einen Stern, der ganz ähnlich wie die Laternen aussah.
Es fehlten nur der Boden und das Teelicht in der Mitte. Ich kam mit der Verkäuferin ins Gespräch, die mir erzählte, dass für diesen Stern jede Zacke aus einem einzelnen quadratischen Papier gefertigt ist und am Ende die Zacken dann ineinander gesteckt werden.

Ich kaufte den Stern, baute ihn sehr vorsichtig auseinander - und wieder zusammen, nachdem ich das Prinzip verstanden hatte.
Habt ihr vielleicht Lust, es mal auszuprobieren?! (Da denke ich u. a. auch an Birgit ohne Blog und an Nele/ Mia. Deine Blogs finde ich nicht mehr wieder, aber eventuell liest du ja hier doch noch still mit?!)




Vom Himmel in die tiefsten Klüfte 
ein milder Stern hernieder lacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte 
und kerzenhelle wird die Nacht.

 (Theodor Storm)



Benötigt werden quadratisches Papier und ein gerades Teelichtglas.

  • Für den Stern, der ja aufgehangen wird und deshalb stabiler sein sollte, bitte festeres Papier verwenden. 
  • Für die Tischlaterne sieht zartes Transparentpapier besonders schön aus. Je nach Größe des Teelichtglases benötigt man 6 - 8 Stücke. Mein Papier hatte eine Seitenlänge von 10 cm. Weil ich die Regenbogenfarben so mag, habe ich mich für buntes Papier entschieden. 


Und so geht' s:


Bergfalten 

1. + 2. Das Quadrat zunächst von beiden Ecken zum Dreieck falten, wieder öffnen, Papier wenden...


Talfalten

... und 3. + 4. dann von der anderen Seite des Blattes die Ränder zum Rechteck falten.




5. Blatt wieder wenden und schon schiebt sich das Papier jetzt fast von selbst in die benötigte dreieckige Form vgl. Bild 6. + 7.
8. Obere linke Ecke auf die Mittellinie falten...




... und 9. + 10. auch rechte obere Ecke zur Mitte falten.
Papier wenden und mit den unteren Ecken das Gleiche tun, damit ihr 11. eine Drachenform habt.
Die erste Sternspitze ist fertig.
Auf diese Weise nun alle Papierstücke falten. So weit, so einfach ;o)

Jetzt müssen die einzelnen Sternspitzen noch miteinander verbunden werden. Ich schreib mal nicht "nur noch" verbunden werden, denn das ist etwas friemelig. Nachdem ich das Prinzip aber durchschaut hatte, fand ich es logisch und es war kein Problem.

(Vielleicht mögt ihr diesen Schritt zuerst mal mit Probepapier versuchen?!)


Bild 15.: links blau in rot stecken und rechts gegengleich rot in blau.

13. Nehmt die ersten beiden Spitzen in die Hand.
Seht ihr auf Bild 14. die "Taschen"?!
Diese Taschen müssen von beiden (hier verschiedenfarbenen) Spitzen wie auf Bild 15 zu sehen, ineinander geschoben werden - und zwar GENAU so, wie auf dem Foto. (Das heißt, ihr verbindet die beiden oberen Ecken der einen auch mit den beiden oberen Ecken der anderen Spitze und NICHT mit deren unteren!




Die Ecken soweit möglich ineinander stecken und dann wie auf Bild 16. und 17. zu sehen "aufklappen". Die Mitte fest knicken (Bild 18). Beide Teile sind nun miteinander verbunden.

Alle Spitzen auf diese Weise zu einer Reihe verbinden 19.+ 20. und schließlich genauso auch Anfang und Ende schließen.


Fertig ist euer Stern!

Den Stern entweder mit Nähgarn an einer Spitze aufhängen...  





... oder für die Tischlaterne vorsichtig ein gerades! Teelichtglas hineinstellen. (Wenn das Teelichtglas nach oben breiter wird, rutscht der Stern vom Glas und eventuell am oberen Rand auch auseinander.)




Wer mal schauen möchte, wie die Laterne aus schlichterem Papier aussieht, schaut hier bei Manu vorbei - klick - die heute Geburtstag hat. Zu ihr ist nämlich eine gereist und steht nun dort herum ;o)




Verlinkt zum Creadienstag (klick), Handmade on Tuesday (klickund zu Dings vom Dienstag (klick

(Posting enthält Werbung wegen Verlinkungen)